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„Heißer Herbst“ – aus den Fehlern lernen

Gerade im alpinen Tourismus herrscht (noch) ein Ungleichgewicht der Saisonen. Dementsprechend klar ist es auch, dass die benötigte Mitarbeitermenge während der kalten Jahreszeit deutlich höher ist. Doch die Personalsuche im Tourismus ist nicht immer leicht und gerade Saisonjobs sind immer schwerer zu besetzen. Während es bereits vor Corona nicht immer leicht war, gute Saisonkräfte zu finden, hat sich die Situation seit der Pandemie noch einmal drastisch verhärtet.

Wir haben schon vor den Herbstschließungen im Vorjahr darauf hingewiesen, dass hier der falsche Weg gegangen wird. Bei dem Versuch Weihnachten für den Tourismus zu retten hat man den gesamten Wintertourismus belastet. Die Zeit der langen Schließung haben viele Menschen genutzt, um sich einer anderen Tätigkeit zu widmen oder sich im Ausland niederzulassen.

In der Schweiz ging man einen anderen Weg. Der Betrieb blieb, wenn auch unter Einschränkungen, offen. Dadurch konnte in der Schweiz im vergangenen Winter eine Auslastung von bis zu 50 Prozent erreicht werden und es kam zu einem Anstieg um etwa 15 Prozent der österreichischen Mitarbeiter. Auch im Nachbarland wäre der Schweizer Weg wohl der Richtige für den Tourismus gewesen.

Heißer HerbstThomas Reisenzahn, akademisch geprüfter Tourismuskaufmann, Betriebsökonom, durchlief in seiner Laufbahn alle Bereiche des Hotelgewerbes. Er war als Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) tätig und ist derzeit Geschäftsführer und Gesellschafter in der Prodinger Beratungsgruppe.

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