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Wien im Juli: deutliches Plus zum Vorjahr, aber nur ein Drittel von 2019

Wie die meisten Städte leidet auch Wien nach wie vor unter einem Ausbleiben der Touristen.
Wie die meisten Städte leidet auch Wien nach wie vor unter einem Ausbleiben der Touristen.

Mit 577.000 Nächtigungen brachte der heurige Juli dem Wiener Tourismus ein rechnerisches Plus von 25 Prozent im Vergleich zum Juli 2020. Verglichen mit dem Juli 2019 konnten aber nur rund 35 Prozent der damaligen Nächtigungen (1,7 Mio.) erreicht werden. Von Jänner bis Juli 2021 wurden insgesamt 1,4 Millionen Übernachtungen (-57% zu 2020) gezählt. Außerdem stehen die Nettoumsätze der Beherbergungsbetriebe von Jänner bis Juni fest: Sie betragen rund 55,8 Millionen Euro – ein Rückgang von 61 Prozent zum Vorjahr. Die Umsatz-Auswertung für Juli liegt noch nicht vor.


Neuerlich war der Inlandsmarkt Österreich (160.000 Nächtigungen, +11%) im Juli der stärkste Herkunftsmarkt, gefolgt von Deutschland mit rund 151.000 Nächtigungen (-6%). Die Ergebnisse aus den weiteren im bisherigen Jahresverlauf aufkommensstärksten Herkunftsmärkten blieben im fünfstelligen Bereich: Polen (25.000, +47 %), Rumänien (21.000, +199%), Schweiz (18.000, -21%), Italien (15.000, +60%), USA (16.000, +268%), Frankreich (15.000, +50%), Tschechien (13.000, +35%) und Israel (15.000, +2.142%). Neben den USA und Israel verzeichneten auch die Vereinigten Arabischen Emiraten (5.000, +1.206%), Saudi-Arabien (3.000, +866%) und die Arabischen Ländern in Asien (4.000, +708%) besonders hohe Wachstumsraten. Eine Einreise aus diesen Staaten ist seit 24. Juni bzw. 1. Juli unter Einhaltung der 3-G-Regel ohne Quarantäne möglich. Von Jänner bis Juli 2021 verzeichnet Wien zum Vergleichszeitraum 2020 einen Nächtigungsrückgang von 57 Prozent auf insgesamt 1,4 Millionen Übernachtungen.

Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten betrug im Juli 29,6 Prozent (7/2020: 23,5%), jene der Zimmer rund 38 Prozent (7/2020: rund 30%). Im Zeitraum Jänner bis Juli lag die Bettenauslastung bei 13,6 Prozent (1-7/2020: 28,2%), die Zimmerauslastung bei rund 18 Prozent (1-7/2020: rund 36%).

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