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Legionellen als Gefahr nach dem Lockdown 


Legionellen als Gefahr Während das Trinken von legionellenhaltigem Wasser für Personen mit intaktem Immunsystem prinzipiell keine Gefahr darstellt, kann das Einatmen des bakterienhaltigen Wassers als Bioaerosol etwa beim Duschen zur Infektion führen.
Während das Trinken von legionellenhaltigem Wasser für Personen mit intaktem Immunsystem prinzipiell keine Gefahr darstellt, kann das Einatmen des bakterienhaltigen Wassers als Bioaerosol etwa beim Duschen zur Infektion führen.

Kaum einer ahnt die Gefahr nach diesem besonders langen Lockdown: Wenn Wasser in den Leitungen von Schulen, Sportzentren, Hotels, Bürogebäuden, Schwimmbädern, Freizeiteinrichtungen, Fitnesszentren und Gewerbebetriebe nicht regelmäßig gespült und kontrolliert wird, dann können sich daraus folgend gefährliche Bakterien vermehren. Die sogenannten Legionellen sind eine tödliche Gefahr, an der jährlich alleine im deutschsprachigen Raum rund 5000 Menschen erkranken – teilweise sehr schwer, bis hin zum tödlichen Verlauf. Die Sterblichkeit dieser heimtückischen Lungenentzündung (Legionellose) liegt bei circa zehn Prozent.


Laut der Österreichischen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (ÖGKH), vermehren sich Legionellen bei Temperaturen zwischen 25 bis 45 Grad am besten. Innerhalb von mehreren Tagen Standzeit in den Rohren, kann Wasser tatsächlich zur Gefahr werden! Grundsätzlich gibt es selbst im Vollbetrieb von Trinkwasseranlagen die Maßnahme von Spülplänen und anderen Vorkehrungsmaßnahmen, sodass Gebäudeeigentümer nicht in diese haftungstechnische Gefahr laufen.

Symptome ähneln einer Corona-Infektion

Ob all dies unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie für viele Gebäudeeigentümer- und Betreiber in dieser Art und Weise möglich war, kann Christian Graf, Geschäftsführer der Wassergraf GmbH, nicht mit absoluter Sicherheit bestätigen. „Die Legionärskrankheit beim Menschen auch tatsächlich zu erkennen, ist unter den aktuellen Umständen nicht einfach, denn es muss ein eigener medizinischer Test gemacht werden, um das Bakterium Legionella pneumophilia im Körper festzustellen. Die Symptome ähneln sehr stark einer normalen Grippe beziehungsweise Lungenentzündung, mit hoher Verwechslungsgefahr zu einer Corona-Erkrankung in diesen Tagen. In der Behandlung dieser Krankheit bedarf es einer speziellen antibiotischen Behandlung warum die Erkennung so eklatant wichtig ist. Präventive Maßnahmen sind das A und O, welche in der Verantwortung von Gebäudeeigentümern- und Betreibern definitiv zu sehen sind“, so Graf, der mit seinem Unternehmen eine spezielle Testung für die eigene und unkomplizierte Detektion in einem Gebäude anbietet. Info: https://www.aprezo.at/hydrosense-legionellen-test/

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