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Kleine Kaffeekunde: Ernte – ein erster Qualitätsfaktor

Die Ernte hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Qualität des Kaffees. Kaffee wird in einem langen Zeitraum von 10 bis 12 Wochen reif und kann geerntet werden. Auf jedem Ast gibt es reife, unreife und überreife Früchte. Es gibt drei Arten:

  1. Das „Picking“, die händische Auslese der reifen Kaffeefrüchte. Das ist zeitaufwendig und teuer, sichert aber, dass nur reife Früchte zur Verarbeitung kommen – es ist eine qualitative Vorsortierung.
  2. Das „Stripping“, die manuelle Ernte mit dem Kamm durch Abstreifen. Die Pflücker fahren mit einem Holzkamm an den Ästen entlang und entfernen alle Kirschen. Natürlich kommen dabei alle Reife- bzw. Unreifestadien in den Korb und müssen nachher sortiert werden.
  3. Das „Stripping“ funktioniert maschinell nach dem gleichen Prinzip, ist aber noch etwas gröber und bringt mehr Beimaterial zum Aussortieren. In vielen Plantagen in Höhenlagen oder Gebirgslagen sind Maschinen gar nicht oder nur schwer einsetzbar. Kaffee wird daher in vielen Regionen eher in den Arten 1 und 2 geerntet – und das ist auch für die Qualität gut.
Kleine Kaffeekunde: Ernte Franz Grünwald Master Barista Diplom Kaffeesommelier www.franzgruenwald.com
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