Wolfgang Rosam ist neuer Sekt-Botschafter

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Ernennung von Falstaff-Herausgeber Wolfgang Rosam zum neuen Sekt Austria-Botschafter. (v.l.): Dagmar Gross, GF Öst. Sektkomitee; Michael Malat, Leitung Marketingausschuss Öst. Sektkomitee; Wolfgang Rosam; Mag. Ulrike Hager, Leitung Gebietsmarketing Österreich Wein Marketing; Mag. Benedikt Zacherl, Vorsitzender des Öst. Sektkomitees.
Ernennung von Falstaff-Herausgeber Wolfgang Rosam zum neuen Sekt Austria-Botschafter. (v.l.): Dagmar Gross, GF Öst. Sektkomitee; Michael Malat, Leitung Marketingausschuss Öst. Sektkomitee; Wolfgang Rosam; Mag. Ulrike Hager, Leitung Gebietsmarketing Österreich Wein Marketing; Mag. Benedikt Zacherl, Vorsitzender des Öst. Sektkomitees.

Neuer Name, neuer Auftritt: Mit ihrem Veranstaltungsformat „It's Sekt o'clock" haben die österreichischen Sekthersteller jüngst den Startschuss in die diesjährige Sekt-Hochsaison gemacht und mit dem Mix aus Fachverkostung und After Work auch versucht, eine neue Zeitrechnung für den Genuss von Sekt Austria einzuleiten.


Spannend war u.a. ein Wettkampf von vier Top-Sommeliers um die beste Speisen-Sekt-Kombination dem Voting der Fachbesucher. Michèle Metz (Döllerer, Golling) kombinierte zu Geräuchertem Saibling mit Rotkohlsalat einen Sekt Austria Reserve Chardonnay Mathäi des Weinguts Stift Klosterneuburg, Günther Meindl (Der Berghof, Lech am Arlberg) entschied sich zu Erdäpfel-Kraut-Strudel für einen Sekt Austria Große Reserve Riesling 2017 Langenlois Ried Heiligenstein des Weinguts Steininger, Johann Artner (Tantris, München), griff zu Hühnchen al Mattone nach einem Sekt Austria Große Reserve Blanc de Blancs Langenlois 2016 des Weinguts Fred Loimer und Roman Bolschetz (Hafnerbar, Wieselburg) empfahl zu New York Cheesecake Sekt Austria Reserve Brut Pinot Noir 2017 von der Sektkellerei Schlumberger. Das Rennen um die meisten Harmoniepunkte entschied mit knappem Vorsprung Johann Artner für sich. Zudem wurde erlebbar, dass Prickelndes über seinen Einsatz als Aperitif hinaus ein exzellenter Partner zu einem kompletten Menü ist und auch mit Bodenständigem Begeisterung auf den Gaumen bringen kann.

„Mich muss man nicht mehr überzeugen“

Highlight der Veranstaltung war dabei die Ernennung von Falstaff-Herausgeber Wolfgang Rosam zum neuen Sekt Austria-Botschafter. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wurde er in sein neues Ehrenamt eingeführt und übernahm dabei die Staffel von Intendantin und Schauspielerin Kristina Sprenger. Wolfgang Rosam zu seiner neuen Aufgabe als Sekt Austria-Botschafter: „Es ist mir eine große Ehre, für ein Jahr der Sektbotschafter unseres Landes sein zu dürfen! Mich muss man nicht mehr überzeugen, aber ich verspreche, dass ich viel tun werde, um viele neue Freunde des österreichischen Sekts zu gewinnen. Das ist eine besonders schöne Aufgabe, die ich mit größter Freude erfüllen werde!"

Sekt als Speisenbegleiter etablieren

Mag. Ulrike Hager, Leiterin des Gebietsmarketings der Österreich Wein Marketing (ÖWM), hob im Rahmen eines Pressegesprächs die großartige Entwicklung des österreichischen Sekts hervor. Um die exzellente Qualität des heimischen Prickelns noch breiter bekannt zu machen, sind weiter zahlreiche Aktivitäten vorgesehen, welche die verschiedenen Akteure des Markts ansprechen, aber auch die Konsumenten direkt. Das Talent von österreichischem Sekt als Speisenbegleiter bildet darin einen wichtigen Schwerpunkt.

Brut und Rosé im Trend

Dass man auf dem richtigen Weg ist, veranschaulichten die Ausführungen von Mag. Benedikt Zacherl, Vorsitzender des Österreichischen Sektkomitees. Demnach hat sich die Anzahl der Sekthersteller in den vergangenen Jahren von gut 100 auf über 200 erhöht und die Anzahl der eingereichten Proben für die Prüfnummernverkostung haben sich seit 2018 von etwas mehr als 100 auf 215 Produkte gesteigert. Der allgemeine Sektmarkt wuchs im Jahr 2021 im Volumen um über zwölf Prozent und im Wert um knapp zehn Prozent. Während die Zahlen im Lebensmittelhandel einen leichten Rückgang verzeichneten, konnte die Gastronomie nach den Corona-bedingten Schließungen in der ersten Jahreshälfte das Volumen nahezu verdoppeln. Im Bereich der Geschmacksrichtungen erfuhr die Kategorie „Brut" ein Wachstum von 21,7 Prozent. Indessen setzt Rosé-Sekt seinen Siegeszug weiter fort und freut sich über ein Plus von 30,8 Prozent (nach 37,5 Prozent im Jahr 2020).

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