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Wiener Tourismus fordert Öffnung am 19. Mai

Wiener Tourismus fordert Öffnung Leere Kaffeehäuser und andere Lokale kann sich Wien nicht mehr lange leisten, warnen Branchenvertreter.
Leere Kaffeehäuser und andere Lokale kann sich Wien nicht mehr lange leisten, warnen Branchenvertreter.

Während in ganz Österreich Hotelzimmer wieder auf Hochglanz gebracht, Gaststuben aufpoliert und Kaffeehaus-Garnituren zurechtgerückt werden, herrscht bei Wiener Gastronomen und Hoteliers noch immer Rätselraten. Das muss ein Ende haben, fordert nun Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien: „Wiener Unternehmer müssen dieselben Chancen haben, wie die im übrigen Österreich. Und darüber muss schnellstmöglich auch Klarheit herrschen.“ Grießler fordert eine schnelle Entscheidung für die Öffnungen am 19. Mai: „Die Betriebe benötigen eine Vorlaufzeit, um mit bestmöglichen Service und Angebot wieder an den Start gehen zu können. Deshalb muss jetzt grünes Licht gegeben werden, damit wir nicht noch weiter ins Hintertreffen geraten.“


Schulter an Schulter mit Grießler fordern auch die Branchenobmänner Dominic Schmid (Hotellerie), Wolfgang Binder (Kaffeehäuser) und Peter Dobcak (Gastronomie) die notwendigen Weichenstellungen für ein sicheres und gesichertes Aufsperren am 19. Mai ein. Sie fürchten, dass sonst die Gäste in die angrenzenden Bundesländer abwandern. Gastro-Obmann Dobcak ist überzeugt: „Den Beweis, dass sicheres Öffnen möglich ist, haben wir ja bereits im letzten Jahr erbracht, wir werden das auch jetzt wieder schaffen. Die Wiener Gastronomen haben gezeigt, dass sie die Sicherheitsvorkehrungen – wie etwa die Registrierungspflicht – verlässlich und genau einhalten. Das werden sie auch künftig tun.“

„Weltkulturerbe auf dem Spiel“

Alarmiert ist Kaffeehäuser-Vertreter Binder: „Wenn wir nicht bald aufsperren, werden nicht nur einige Betriebe untergehen, sondern mit ihnen auch die Wiener Kaffeehauskultur. Hier steht ein Weltkulturerbe auf dem Spiel.“ Binder erinnert auch daran, dass in Wien – von der Stadt und der Wirtschaftskammer Wien – mit der Initiative „Alles gurgelt“ eine einmalige Test-Infrastruktur geschaffen wurde. „Dank dieser Tests und der Vorkehrungen in den Betrieben werden wir ein gefahrloses Öffnen bewerkstelligen.“

„Das Aufsperren der Hotels ist die Grundvoraussetzung, um Wien wieder aus dem derzeitigen Dornröschenschlaf zu wecken. Wir werden lange brauchen, bis die Hotels wieder richtig voll sind, doch es ist höchste Zeit, jetzt den ersten Schritt zu setzen. Für die Gäste, für die Wiener genauso wie für die Unternehmer selbst“

fordert auch Hotellerie-Obmann Schmid ein schnelles Aufsperren.

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