„MEI WIRT IS‘ WERT“ geht in die zweite Runde

Die Gastronomie ist ein nicht wegzudenkender Teil der Gesellschaft. Besonders das kulinarische Wien kann als eigenes Kulturgut angesehen werden – gehören doch die Beisln, Wirtshäuser, Würstelstände und gehobenen Lokale zur Hauptstadt, wie der Stephansdom. Um der Gastronomie durch die akut schwierige Lage zu helfen, startete die Fachgruppe Gastronomie in der WK Wien im Herbst letzten Jahres eine Initiative zur Steigerung von Wertschätzung und Anerkennung für die Wiener Gastronomie. Aufgrund des erfolgreichen Auftakts und der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Situation, geht die Kampagne „MEI WIRT IS‘ WERT“ nun über in Runde zwei.

Nach den vergangenen, bereits sehr herausfordernden, Jahren, sieht sich die gesamte Wirtschaft nun mit steigenden Rohstoff- und Energiepreisen konfrontiert. So auch die Gastronomie, die zusätzlich auch mit dem akuten Fachkräftemangel zu kämpfen hat. Somit war den Branchenvertretern klar, dass es eine neue Offensive braucht. Gemeinsam mit wichtigen Partnern aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie kommt es nun zum zweiten Flight der „MEI WIRT IS‘ WERT“-Kampagne. Nach dem erfolgreichen Start der Initiative darf die Unterstützung für unsere Gastronomie nun nicht nachlassen. Denn auf die heimischen Wirtinnen und Wirte als zentraler Ort für die Gesellschaft können und wollen wir nicht verzichten. Ich bin zuversichtlich, dass wir die kommenden Jahre gemeinsam schaffen werden„, sagt Peter Dobcak, Obmann der Fachgruppe Gastronomie Wirtschaftskammer Wien.

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Wiener Gastronomie als Wirtschaftsfaktor

Knapp 33.500 Menschen haben ihren Arbeitsplatz in der Wiener Gastronomie. Sie ist somit ein wichtiger Faktor in der heimischen Wirtschaft und nicht zu unterschätzender Player am Arbeitsmarkt. Die Gastronomie ist mit dem Handel, den Produzenten und natürlich den Lieferanten eng verknüpft. Dieser zusammenhängende Kreislauf ist wesentlicher Teil einer funktionierenden Wirtschaft und ist gefährdet, sollte ein Part wegbrechen.

Rohstoffe, Energie und Personal: All das sind Kostenpunkte, die sich laufend erhöhen. Preiserhöhungen in den Speise- und Getränkekarten wurden unvermeidlich, um die kontinuierlich hohe Qualität des gastronomischen Angebots zu sichern. Dafür muss Verständnis geschaffen werden, denn die hohen Erwartungen an die heimische Gastronomie wollen selbstverständlich erfüllt, wenn nicht gar übertroffen werden. Auf den regelmäßigen Besuch im Stammlokal will man auch in schwierigen Zeiten nicht verzichten. Es ist wie ein Gefühl von „nach Hause kommen“, abschalten, genießen und einfach eine gute Zeit abseits von Arbeit, Alltag und Stress verbringen. Genau diese Themen werden mit den neuen Sujets thematisiert und grafisch sowie textlich aufgegriffen.

Alte und neue Partner

Die Initiative freut sich weiterhin über die Unterstützung von Transgourmet Österreich GmbH, Ottakringer Brauerei GmbH, Kastner Gruppe sowie neu auch von Metro Cash & Carry Österreich GmbH sowie Baileys (Diageo Austria GmbH) zählen.

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