Man muss schon outgoing sein, um Erfolg zu haben!

Sagt Viktoria Fahringer, die als jüngste Haubenköchin Österreichs gerade eben mit der zweiten Gault Millau Haube ausgezeichnet wurde.

Viktoria Fahringer widerlegt viele der Vorurteile hinsichtlich weiblicher Haubenköche – die man übrigens tatsächlich im oberen Ranking lange suchen muss. Denn sie ist selbstbewusst, präsent, kommunikativ und erhielt bereits im Alter von nur 21 Jahren die erste Gault Millau Haube. Das ist umso bemerkenswerter, als dies in die Corona-Zeit fiel und Viktoria Fahringer die Haubenküche zudem als Alleinköchin schupft.

Rückhalt in der Familie – „no matter what“

Die Betriebsübernahme des elterlichen Tiroler Hofes in Kufstein erfolgte 2019, inklusive Umbau des Dreisternehotels mit ursprünglich 24 Betten auf jetzt fünf Appartements im 4-Sterne Bereich unter dem Namen „Viktorias Home“. Der Einstieg wurde dann gleich einmal vom Lockdown gebremst und auf die Frage, was trotzdem zum Erfolg führte, meint die Haubenköchin: „Durchtauchen in Krisenzeiten!“ Und das Urvertrauen in die Werte, die in der Familie gelebt werden, wie das Anerkennen von bereits geschehener Arbeit und das gemeinsame Erarbeiten neuer Wege.

„Sowie die Tatsache, dass man sich ,no matter what‘ auf die Familie verlassen darf “

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so Fahringer.

Eine begleitete Übergabe nennt Viktoria Fahringer den Prozess, was so viel bedeutet, dass noch immer beide Eltern im Betrieb tätig sind. Vater Fritz hat das Wirtshaus fest im Griff und Mama Christa ist die Grande Dame im Service. Und ja, auch Schwester Elisabeth ist als Organisatorin und Kommunikationsexpertin im Haus tätig. Dass diese Strategie funktioniert, zeigt die Auszeichnung mit der ersten Haube nach nur zwei Jahren im Fine Dining Restaurant, das Viktoria ins Leben gerufen hat. Gemeinsam mit dem Wirtshaus, das weiter vom Vater betrieben wird, teilt man sich eine Location und auch eine Speisenkarte, die zwei Küchenlinien aufweist. Geöffnet ist am Wochenende, denn an geschlossenen Restaurant-Tagen finden die Kochkurse in Viktorias Kochschule statt.

Mit ihrem zweiten Unternehmen „Veatzz“, dem Zauberpulver ohne Mehl, Milch und Ei, hat Viktoria ein weiteres Kapitel in ihrer Kochgeschichte aufgemacht und wir vermuten: Es wird nicht das letzte sein!

Fast nebenbei und unbemerkt, wurde Viktoria Fahringer im Zuge der heurigen Gast-Messe beim RX Female Award, der Frauen in der Gastronomie und Hotellerie für ihren Innovationsgeist würdigt, in der Kategorie „Youngster“ ausgezeichnet. (Die Patronanz des RX Female Awards hatte die Bundesministerin für EU und Verfassung, Karoline Edtstadler, inne). Stationen, die den stetigen Aufstieg dokumentieren und das Engagement würdigen. Und das Haubenkochen scheint vererbbar, denn schon Papa Fritz erkochte 1993 eine Haube.

Wir haben die jüngste Haubenköchin Österreichs zum Interview gebeten!

Das Interview auf Seite 2

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