Automatik oder Handarbeit?

Nicht nur beim Auto ist die Frage essentiell, auch bei gewerblichen Kaffeemaschinen haben beide Systeme ihre Vor- und Nachteile.

So lange ist es noch nicht her, da war die Aufteilung klar: Kaffeevollautomaten waren für den privaten – bzw. Bürobereich ideal, aber wer als Gastronom etwas auf seinen Kaffee hielt, der hat natürlich auf eine klassische Siebträgermaschine gesetzt. Schon weil die richtige Bedienung einer solchen einer Zeremonie gleichkommt, wie jeder Besucher einer authentischen italienischen Kaffeebar oder einer Autogrill-Station weiß. Doch die Technik schreitet auch auf diesem Gebiet fort und immer öfter ziehen Kaffee-Vollautomaten auch in Gastrobetrieben ein.

Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Auf Knopfdruck kann nicht nur eine Variante, sondern eine große Auswahl an Kaffeespezialitäten ziemlich perfekt zubereitet werden – und das ohne größere Ausbildung des Servicemitarbeiters. Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato, Iced Coffee, etc. – alles kein Problem. Auch bei einem Frühstücksbuffet mit Selbstbedienung bei den Heißgetränken etwa wäre alles andere als ein Vollautomat undenkbar.

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Siebträgermaschinen als Gastro-USP

Doch auch klassische Siebträgermaschinen haben natürlich ihre Vorteile: Erstens sind Profimaschinen in diesem Bereich schon optisch ein Blickfang hinter der Theke, zweitens ist diese Form der Kaffeezubereitung ein besonderer Gastro-USP (ähnlich einem Fassbier), weil sich kaum jemand heutzutage zu Hause mit Siebträgern herumplagt. Und drittens, weil das Ergebnis einer perfekt bedienten Siebträgermaschine noch immer das Non plus ultra für Kaffee-Afficionados ist. Vorausgesetzt eben nur, dass der Mitarbeiter damit auch umgehen kann, dass er Parameter wie Mahlgrad, Kaffeemenge, Wasserdruck, etc. richtig einstellen – und im Laufe eines Geschäftstages bei Bedarf auch immer wieder nachjustieren kann. Und natürlich erfordert die Zubereitung vieler Kaffeespezialitäten dann noch weitere Arbeitsschritte, die ein Vollautomat nebenbei erledigt.

Beide Maschinentypen haben also ihre Vor- und Nachteile und jeder Gastronom sollte im Vorfeld und je nach Einsatzzweck entscheiden, welche Variante besser zum Betrieb passt.

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