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Grüne Wände für das Klima

Ungefähr 9000 Pflanzen zieren nun das Grapos-Gebäude in Lannach. Das ist gut für das Klima!


Der österreichische Postmix-Spezialist Grapos lebt Nachhaltigkeit schon seit über 50 Jahren aus Leidenschaft: Nun sind sogar die Wände des Grapos-Headquarters grün! Das sieht super aus und ist gut für die Klimabilanz.


Grapos verbindet formschönen Offenausschank, erfrischende Getränkesorten und nachhaltige Systeme.
Grapos verbindet formschönen Offenausschank, erfrischende Getränkesorten und nachhaltige Systeme.

Die Idee war schon länger da, im Frühjahr 2020 wurde sie realisiert. Mitten im steirischen Lannach steht nun eine der größten Greenwalls Europas. Dafür wurden ca. 9000 Pflanzen in 1900 Laufmeter Niro- Wannen, ca. 700m2 Vlies als Wasserreservoir, 300 Säcke Blumenerde und ca. 4 Tonnen Tonsplitt gesetzt. Die Beregnung erfolgt automatisch. Grapos Geschäftsführer KR Wolfgang Zmugg hat die Fassadenbegrünung selbst konzipiert und das aus gutem Grund: „Die Begrünung ist für die Wärmedämmung des Gebäudes von Vorteil und erzeugt zum Beispiel in Industriegebieten ein besseres Rundum- Klima, da sie die Luftfeuchtigkeit erhöht und die Luftqualität verbessert.“ Grapos stellt schon seit mehr als 50 Jahren Postmix-Sirupe her und entwickelt unter der hauseigenen Marke Schankomat Offenausschankgeräte. Das Thema Nachhaltigkeit hat sich für Zmugg zu einem wahren Herzensprojekt entwickelt. „Früher wurde die Postmix- Technologie eher belächelt, gerade das Argument der Nachhaltigkeit verstanden viele nicht“, erinnert sich Zmugg, „als die Klimakrise ein Thema wurde, wurde es für uns umso wichtiger das nachhaltige Postmix-Getränkesystem für die Gastronomie attraktiver zu gestalten.“ Das Unternehmen konnte über die Jahre den Service für die Gastronomen stetig verbessern und den Wartungsaufwand der Geräte auf ein Minimum reduzieren.

Postmix ist nachhaltig!

„Unsere Produktpalette zielt darauf ab, den Gästen Top-Qualität zu bieten und moderne Ansprüche zu erfüllen. Früher mussten die Getränke wie aus der Flasche schmecken, das allein reicht natürlich nicht mehr“, sagt Zmugg. Grapos bietet ca. 150 verschiedene Sirupsorten, die von Klassikern über Fitnessgetränke bis hin zu außergewöhnlichen Sorten reichen. Als erster Hersteller produzierte das Unternehmen auch Postmix- Getränke wie Cola oder Kräuterlimo in zertifizierter Bio-Qualität. Faktoren wie Abfüllung und Transport spielen für die Nachhaltigkeits- Bilanz eine große Rolle. Da der Sirup erst im Betrieb beim Zapfen mit Wasser versetzt wird, haben die Sirupe viel weniger Volumen als Getränke in Mehrwegflaschen, bei denen zusätzlich auch noch das Eigengewicht der Flaschen sowie der spätere Rücktransport und die Reinigung mit viel Wasser hinzukommen. Die Sirupe benötigen weniger Platz bei der Lieferung und im Lager. Außerdem fallen große Kühlhäuser weg, da die Sirupe durch ein Vakuumsystem frisch bleiben. Die Kühlung erfolgt beim Zapfen direkt in der Schankanlage – das spart viel Energie.

90 % kleinerer ökologischer Fußabdruck

Kein Wunder also, dass Grapos-Getränke einen 90 % kleineren ökologischen Fußabdruck und um 90 % weniger CO2-Belastung erzeugen als konventionelle Mehrwegflaschen. Dies wurde mittels des SPI (Sustainable Process Index) von der TU Graz berechnet und zertifiziert. „Wir haben den Fußabdruck berechnen lassen, um die Nachhaltigkeit unseres Systems belegen zu können. Für Kunden ist es wichtig, dass sie durch Labels und Zertifizierungen Vertrauen gewinnen können“, weiß Zmugg. www.grapos.com


KR Wolfgang Zmugg, Geschäftsführer von Grapos befasst sich seit 45 Jahren mit allen Fragen rund um den professionellen Getränkeausschank. Mit acht Produktlinien und mehr als 150 Sirupsorten bietet Grapos die breiteste Palette von Postmix- Sirupen mit einer Vielzahl von Schankgeräten.

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