Thermen: vom Vorkrisenniveau weit entfernt

Die Anzahl der Besucher in österreichischen Thermen wuchs 2023 signifikant.

Und trotzdem wurden in nur zehn von 38 Thermen gleich viele oder mehr Gäste gezählt als 2019, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie des Marktforschungsinstituts BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.

Auslastung von Thermen und Solebädern

Nach dem pandemiebedingten Markteinbruch in den Jahren 2020 und 2021 macht der Markt für Thermen und Solebäder weiter Boden gut. Laut aktuellem BRANCHENRADAR Thermen in Österreich wuchs im Jahr 2023 die Anzahl der Eintritte um 13,2 Prozent gegenüber Vorjahr auf 8,50 Millionen. Damit verzeichnete man um 993.000 Gäste mehr als im Jahr davor. Die durchschnittliche Auslastung der Thermen kletterte auf über 66 Prozent (2022: 59 Prozent) der rechnerischen Gästekapazität.

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Eine Million Besucher fehlen

Dennoch ist man nach wie vor vom Vorkrisenniveau (2019) weit entfernt. Es fehlen noch immer gut eine Million Besucher. Von den 38 bereits 2019 geöffneten Standorten erreichten beziehungsweise übertrafen im vergangenen Jahr nur zehn die damalige Gästebilanz, davon drei in Oberösterreich und der Steiermark, zwei in Tirol und eine in Niederösterreich sowie in Salzburg. Ein Gästeplus gab es im Vorjahr in allen Bundesländern, wenngleich in unterschiedlicher Dimension.

Oberösterreich und Tirol

Beeindruckend sind die Ergebnisse für Oberösterreich und Tirol. In beiden Ländern wuchs die Nachfrage deutlich rascher als im Bundestrend. Mit insgesamt 1,43 Millionen Gästen lag Oberösterreich damit nun wieder mit 2019 gleichauf. In Tirol verzeichnete man mit 760.000 Eintritten sogar um 10.000 mehr als vor der Pandemie. Ein überaus erfreuliches Ergebnis gab es zudem in der Steiermark. Im Vergleich zu 2022 erhöhte sich die Gästeanzahl um 177.000 auf insgesamt 1,80 Millionen Eintritte. Damit sicherte man die Poleposition im Bundesländervergleich ab, obwohl man weiterhin um 290.000 Eintritte unter dem Vorkrisenniveau lag.

Niederösterreich, Salzburg, Kärnten, Wien, Burgenland

Vergleichsweise langsamer wuchs die Anzahl der Eintritte indessen im Burgenland (1,1 Millionen Gäste), in Niederösterreich (1,06 Millionen Gäste), Salzburg (1,36 Millionen Gäste), Kärnten (269.000 Gäste) und Wien (0,72 Millionen Gäste). Somit fehlen im Burgenland und in Wien noch knapp 90.000, in Salzburg rund 120.000, in Kärnten in etwa 160.000 und in Niederösterreich 290.000 Gäste auf die Besucherzahl des Jahres 2019.

https://www.branchenradar.com

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