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Lockdown in OÖ: Hotellerie hofft auf rasche Erholung

Am Montag, 15.11., soll in Oberösterreich ein Lockdown für Ungeimpfte in Kraft treten. Das ist zumindest für dieses Bundesland die zweite Verschärfung binnen einer Woche nach der bundesweiten Verhängung der 2-G-Regel vor wenigen Tagen. Hochrangige Branchenvertreter zeigen allerdings durchaus Verständnis für diese Maßnahme: „Es ist gut und richtig, dass der Lockdown schnell in Kraft tritt und die Infektionszahlen so rasch wie möglich sinken. Die Politik ist gut beraten, möglichst rasch die Verordnung zu veröffentlichen: Wir brauchen Informationen darüber was geht und wie und was nicht“, hält etwa Sophie Schick, Vizepräsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung und selbst Gastgeberin im Boutiquehotel Hauser in Wels, fest. In den Hotels selbst gelte praktisch schon die längste Zeit ein „2G-Lockdown“: Gäste müssen geimpft oder genesen sein, die Mitarbeiter seien es zum allergrößten Teil, ein minimaler Rest wirde täglich PCR-getestet. Die Stornierungen hielten sich bisher in Grenzen.

Lockdown in OÖ: Für Nicht-Geimpfte gilt in Oberösterreich ab 15. November ein Lockdown – mit den üblichen Ausnahmen und in Kombination mit geimpften Personen, die sich frei bewegen dürfen. Die Kontrolle könnte spannend werden…
Für Nicht-Geimpfte gilt in Oberösterreich ab 15. November ein Lockdown – mit den üblichen Ausnahmen und in Kombination mit geimpften Personen, die sich frei bewegen dürfen. Die Kontrolle könnte spannend werden…

Hoffnung auf Weihnachtsmärkte lebt

Schick selbst trägt die Maßnahmen mit, um einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten: „Nähme sich Österreich ein Beispiel an der Hotellerie, hätten wir die Krise schon überstanden“, wünscht sie sich eine steigende Impfquote im gesamten Bundesgebiet und besonders in Oberösterreich: „Dann lebt auch die Chance für Outdoor-Veranstaltungen wie den Wolfgangseer Advent, die Welser Weihnachtswelt, den Weihnachtsmarkt im Volksgarten und den Christkindlmarkt am Hauptplatz. Die Hoffnung lebt“, wünscht sich Schick für die Oberöstereicher und ihre Gäste, dass die Infektionszahlen so stark und schnell sinken, Maßnahmen bald wieder zurückgenommen werden können.

Rechtliche Details so rasch wie möglich klären

Bis der Lockdown am Montag in Kraft tritt, gäbe es eine ganze Reihe an offenen Fragen zu klären: „Besser heute als morgen“, ersucht die Branchensprecherin um ein Minimum an Planbarkeit: Welche Auswirkungen hat der Lockdown auf Mitarbeiter, welche auf Ausnahmen für Geschäftsreisende oder berufliche Fortbildungen? Welche Veranstaltungen müssen abgesagt werden und bis wann, wie wird die Verpflegung in dem Zusammenhang geregelt?

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