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Hutterer lud zum Tischkultur-Workshop

Tischkultur-Workshop Die 5. Klasse der Höheren Lehranstalt für Tourismus Klessheim besuchte im März den ersten Workshop „The-mentag Tischkultur“ initiiert von Helmut Hutterer.
Die 5. Klasse der Höheren Lehranstalt für Tourismus Klessheim besuchte im März den ersten Workshop „The-mentag Tischkultur“ initiiert von Helmut Hutterer.

Das Interesse für Tischkultur bei angehenden Gastronomen und Touristikern zu wecken und sie durch Leidenschaft an ihr zukünftiges Berufsbild zu binden, hat sich Helmut Hutterer zum Ziel gesetzt. Der Salzburger Familienbetrieb ist Generalimporteur für Marken wie Bauscher Porzellan, Zwiesel Glas oder Solex Besteck. Im März starteten daher 16 Schüler der 5 TC der HLT Klessheim in eine Fachworkshop-Reihe. Im Showroom von „Helmut Hutterer Premium Tischkultur“ bekamen die Teilnehmer Einblicke zur Entstehung der Tischkultur und zu den Produkten und Neuheiten der Branche. Helmut Hutterer hat bereits weitere Thementage für die Zukunft angekündigt.

Tischkultur früher und heute

Beispielsweise wurde die Suppe früher aus der hohlen Hand und später aus holzgeschnitzten Löffeln gegessen. Festere Speisen wurden mit den Fingern verzerrt, abgewischt hat man sich diese dann an den groben Tischtüchern – falls solche vorhanden waren. Gabeln setzten sich erst im Laufe des 18. Jahrhunderts durch, zuvor hat sie die Kirche als Teufelswerkzeug (Teufels Dreizack) verboten. Von der Spargelzange über das Krebsbesteck, der Schneckengabel, dem Löffel für Gefrorenes, vom Erdbeerlöffel, bis hin zum Konfektbesteck oder dem Schnurrbartlöffel – die bekannte österreichische Historikerin Dr. Ingrid Haslinger hatte zu jedem Spezialbesteck spannende Geschichten parat.

Gastgeber und Fachexperte Helmut Hutterer präsentiert im Zuge des Workshops die Vorzüge von Weltmarken wie Bauscher, dem Erfinder des Hotelporzellans. Angefangen von der speziellen Bruchfestigkeit, der Nachkaufgarantie, über Hightech Produkte mit eingebauten Chips oder einfach nur personalisiertes Porzellan für die Kunden.

Glasform prägt Weinerlebnis

Einig sind sich alle Fachexperten: das kleine Einmaleins der Tafelkultur besteht vor allem im Genießen mit dem richtigen Porzellan, den passenden Gläsern und einem guten Besteck, was ohne Zweifel zu einem besseren Geschmackserlebnis führt. Ausprobiert wird dies beim Workshop mit einem Wein-Tasting, geleitet von Dörte Steiner, der Präsidentin des Salzburger Sommeliervereins, die unter anderem die unterschiedlichen Geschmacksnuancen anhand der Glasformen oder Herstellungsarten (maschinelle Fertigung oder handmade) deutlich macht.

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