Das Beste aus den Tiefen des Meeres

All-Fish gehört zu den großen Playern beim Thema Fischimport. USP ist vor allem der vor Namibia gefangene Kap-Seehecht.

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Gerard-Peter Maas ist Geschäftsführer beim deutschen Fischimporteur All-Fish, der sein Zentrallager in Bremerhaven hat, von wo aus auch Österreich beliefert wird sowie weitere Standorte in Kiel, Berlin und Gronau (Nordrhein-Westfalen): „Wir importieren Fisch und Meeresfrüchte aus aller Welt, egal ob Muscheln aus Neuseeland, Garnelen aus Bangladesch, Fischfilets aus China, Lachs aus Chile oder Hummer und Langusten aus Nordamerika. Ein ganz wichtiges Produkt für uns ist dabei auch der Kap-Seehecht, der vor den Küsten Namibias gefangen wird.

Für uns ist dieser Kap-Seehecht so interessant, dass wir 2002 gemeinsam mit anderen Partnern eine eigene Firma in Namibia gegründet haben mit neun Produktionsstätten und 1800 Mitarbeitern. Die Fischerboote fangen dort den Seehecht, er wird an Bord schon vorverarbeitet und auf Eis gelegt. In den Fabriken werden die Fische dann filetiert und portioniert. Das ist ein ganz tolles Produkt, ohne Gräten, ausgezeichneter Geschmack, weißfleischig und vorportioniert.

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12.000 Tonnen Fisch werden so von uns jedes Jahr dort verarbeitet“, so Maas, dem es wichtig ist zu betonen, dass sich All-Fish in Namibia auch seiner sozialen Verantwortung bewusst ist und im Land wieder reinvestiert, etwa durch die Unterstützung von örtlichen Schulen mit Mahlzeiten. Außerdem würden durch die Handarbeit, auf die man bei der Fischverarbeitung setzt, auch zahlreiche wichtige Jobs in einem Land mit hoher Arbeitslosigkeit geschaffen.

Nachfrage nach Fisch steigt

In Österreich beliefert All-Fish mit seinen markanten orangen Kartons C&CMärkte ebenso wie lokale Fischhändler, aber eben ausschließlich Händler. Direktbestellungen von Gastronomen sind nicht möglich. Die Nachfrage aus Österreich nach Meeresfischen steigt aber nach Maas‘ Erfahrungen. „In einem 5-Sterne-Hotel am Arlberg wollen die Gäste auch mal einen Red-Snapper oder einen Kap-Seehecht essen und auch sonst steigt die Nachfrage nach Fisch sukzessive an.“ Gekauft würden vor allem vorportionierte, einfach zuzubereitende Fischfilets. Ganze Fische seien seltener gefragt, was wohl auch eine Folge des Arbeitskräftemangels sei.

Der Pangasius-Hype vor etwa 10 – 20 Jahren habe viel kaputt gemacht, Pangasius sei aber inzwischen auch wieder von vielen Speisekarten verschwunden. Inzwischen würden die Österreicher auch beim Fisch stark auf Qualität und Nachhaltigkeit achten. „Wir sind mit dem österreichischen Markt sehr zufrieden, man darf sich aber auch keine Fehler erlauben, die Qualität muss immer stimmen“, so Maas‘ Resümee.

www.seaworkcares.com
https://all-fish.de/

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