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Branche freut sich auf Lockerungen ab 1. Juli

Lockerungen ab 1. Juli Mit dem Ende der Maskenpflicht für geimpfte, getestete oder genesene Mitarbeiter wie Gäste zieht in das heimische Gastgewerbe endlich wieder ein weiteres Stück Normalität ein.
Mit dem Ende der Maskenpflicht für geimpfte, getestete oder genesene Mitarbeiter wie Gäste zieht in das heimische Gastgewerbe endlich wieder ein weiteres Stück Normalität ein.

Die von der Regierung für 1. Juli angekündigten weiteren Öffnungsschritte sollen Gastronomie und Hotellerie weiter in Richtung Normalität bringen. Wie bereits berichtet werden ab diesem Zeitpunkt die Mindestabstände im Gastgewerbe fallen, ebenso Corona-bedingte Sperrstunden und auch die Maskenpflicht gehört in Betrieben, die mit der 3-G-Regel arbeiten, der Vergangenheit an. Lediglich die Registrierungspflicht und für die Nachtgastronomie eine Kapazitätsgrenze von 75 Prozent soll es ab 1. Juli noch geben, wobei diese beiden Beschränkungen bei einem weiteren positiven Verlauf der Infektionszahlen auch am 22. Juli fallen könnten.


Schritt Richtung Normalität

„Besonders erfreulich ist der Wegfall der Sperrstunde und die damit verbundene Wiedereröffnung der Nachtgastronomie“, kommentiert Mario Pulker, Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer, die neuen Lockerungen und betont weiter: „Für unsere Gäste und Mitarbeiter ist auch der Wegfall der Maskenpflicht jedenfalls ein großer und sichtbarer Schritt Richtung Normalität.“

Auch die oberste Branchenvertreterin der Hotellerie, Susanne Kraus-Winkler, zeigt sich positiv gestimmt: „Wir sind für den Sommer 2021 gut aufgestellt, das spiegelt sich auch in der Buchungslage wider. Jede Liberalisierung führt zu einer stärkeren Angebotsnachfrage, jede Einschränkung und Verunsicherung zu einem Abflachen dieser. Wir spüren auch, dass ein enormer Informationsbedarf bei unseren Gästen und Reisenden über Testungen, Masken, Covid-Regelungen vorherrscht. Dieser intensive Kontakt führt bei uns auch verstärkt zu Direktbuchungen. Klar ist: unser oberstes Ziel muss es sein, dass wir in Österreich die Fallzahlen so im Griff haben, dass wir nie mehr zum Risikogebiet werden.“ Mit den bisherigen Liberalisierungen und Öffnungsschritten müsse man nun klug umgehen. Es liege jetzt an jedem einzelnen, ob Betrieb, Gast oder Mitarbeiter, eine nachhaltige Rückkehr in die – vor allem für unsere Betriebe – notwendige betriebswirtschaftliche Normalität zu schaffen.

Auch Sputnik & Co anerkennen

„Die rechtlichen Weichen für den Tourismussommer sind gestellt,“ freut sich Tourismusobmann Robert Seeber ebenfalls über die künftigen Öffnungsschritte. Mit Blick auf den Incoming-Tourismus erinnert Seeber daran, dass in den kommenden Wochen vermehrt auch solche ausländischen Gäste nach Österreich kommen werden, die nicht mit den von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassenen Impfstoffen geimpft sind. Ganz ähnliches gelte für zahlreiche Mitarbeiter aus Ungarn, Serbien etc. Deshalb plädiert Seeber dafür, sämtliche breitflächig verwendeten Impfstoffe, also etwa auch Sputnik, anzuerkennen. Wichtig sei, dass pragmatische Lösungen nicht bis zum Ende der Sommersaison auf sich warten lassen, so Seeber, der auch für die rasche Durchimpfung der heimischen Tourismusmitarbeiter in allen Bundesländern plädiert.

Und ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer meint schließlich: „Die Gäste wieder mit einem Lächeln begrüßen zu können ist großartig, vor allem die Ausweitung der 3Gs auf unsere Teams ist eine Riesenerleichterung in den heißen Sommermonaten.“ Mit dem Wegfallen der Mindestabstände könnten die Betriebe nach dem harten Mega-Lockdown außerdem endlich wieder wirtschaftlich arbeiten.

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