ÖHV-Mitarbeiter-Offensive war voller Erfolg: Zwei Drittel mehr spanische Mitarbeiter!
07-02-2013
"Der Wettkampf um Saison-Mitarbeiter vor Winterbeginn ist immer härter geworden. Die Mitarbeiter-Offensive der ÖHV vom Vorjahr konnte das Schlimmste abfedern", verweist Thomas Reisenzahn, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), auf die Zunahme spanischer Mitarbeiter in Österreichs Hotellerie um 65% im Dezember 2012 gegenüber Dezember 2011. Die ÖHV-Kampagne war so konzipiert, dass die Mitarbeiter mit Beginn der Wintersaison in Österreich eingesetzt werden konnten.
Arbeitsmarkt im Dezember beruhigt
Die Zahl der offenen Stellen lag im Dezember 2012 um 22,6% unter dem Vergleichswert von 2011. "Unsere Mitarbeiteroffensive in Spanien hat dazu genauso beigetragen wie die zweite Initiative in Griechenland, die zu einer Zunahme griechischer Mitarbeiter um 33% führte", so Reisenzahn. Im Dezember des Vorjahrs waren 1.125 Griechen und Spanier im Tourismus beschäftigt. Zum Vergleich: Das von Sozialminister Hundstorfer verordnete Saisonierkontingent beläuft sich auf 1.710 Arbeitskräfte.
Nach wie vor Chancen für Interessierte mit Deutschkenntnissen
"Das Interesse war enorm, via www.oportunidad-austria.es melden sich immer noch junge Spanier, die beim Tourismusweltmeister Erfahrung sammeln wollen", erklärt Reisenzahn. Für die Hoteliers hat sich die Aktion der ÖHV damit ausgezahlt. Reisenzahn betont, "dass wir noch offene Stellen haben. Wer etwas Erfahrung im Tourismus und Deutschkenntnisse nachweisen kann, hat alle Chancen!"
AMS bestätigt: Tourismus ist Jobmotor Nr. 1
Eine aktuelle Auswertung des Arbeitsmarktservice bestätigt: 2012 waren die österreichweit meistgesuchten Jobs Kellner, Gaststättenköche und Reinigungskräfte - drei Berufe aus dem Tourismus. Im Vorjahr wurden alleine beim AMS auf diesen Positionen mehr als 63.000 offene Stellen ausgeschrieben. "Wir sind eine Branche mit vielen sicheren Arbeitsplätzen für Bewerber aller Ausbildungsniveaus. Wichtigste Voraussetzung sind Engagement und ein paar Grundkenntnisse der deutschen Sprache", so Reisenzahn. Offene Stellen finden Interessierte unter www.hogastjob.com.
MCI führt WM-Studie in Schladming durch
06-02-2013
Das Management Center Innsbruck (MCI) - in Kooperation mit der Universität Innsbruck - führt die seitens des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) und Steiermark Tourismus beauftragte WM-Studie Schladming 2013 durch. Neben dem Konsumverhalten wird auch die Zufriedenheit der Besucher mit der Ski WM Schladming 2013 erhoben.
Für ÖSV Generalsekretär Dr. Klaus Leistner generiert die Studie zentrale Informationen für diesen und weitere Großevents des ÖSV. Auch für Dir. Georg Bliem vom Steiermark Tourismus sind die Rückmeldungen der Besucher ein sehr wichtiger Erfolgsindikator für die Ski WM in Schladming. Das MCI hat bereits 2001 in St.Anton die offizielle WM Studie durchgeführt und ein durchaus positives Bild seitens der Besucher erhoben. "Das war damals ein großes Skifest mit begeisterten Zuschauern, ähnliches erwarten wir auch für Schladming 2013", so Prof. Hubert Siller, Leiter des MCI Tourismus und der WM-Studie 2013. Mit rund 1000 persönlichen Interviews holt das auf dem Gebiet der Eventforschung sehr erfahrene MCI/Universität Innsbruck-Team ein repräsentatives Stimmungsbild von der Skiweltmeisterschaft in Schladming ein.
Wlaschek investiert wieder am Wörthersee
04-02-2013
Massive Umbauten im und um das Schlosshotel Velden - internationales Interesse an Luxus Residenzen sehr groß
Im September 2011 hat Billa-Gründer Karl Wlaschek über seine Immobilien Gesellschaft das exklusive Schlosshotel Velden sowie die dazugehörenden Luxus Residenzen erworben. Seitdem steht der Wörthersee wieder verstärkt im Blickpunkt internationaler Investoren.
Um die Attraktivität weiter zu erhöhen, erfolgte in diesen Tagen der offizielle Startschuss für massive Umbauten im und um das "Schloss am Wörthersee". So wird der gesamte Wellness & Spa Bereich deutlich erweitert, ein eigenes Personalhaus für 62 Mitarbeiter sowie ein großzügiges Freischwimmbad errichtet. Die entsprechende Investitionssumme beträgt knapp fünf Millionen Euro.
"Der Name Wlaschek bürgt für Qualität. Und schafft hohe Aufmerksamkeit. Das Schlosshotel, die Luxus Residenzen sowie der Wörthersee profitieren schon jetzt davon. Das lässt sich auch mit konkreten Zahlen belegen", freut sich Kurt Mahnert, Projektverantwortlicher der exklusiven Immobilien. So wurden alleine im vergangenen Jahr neun Luxus Residenzen an ausgewählte Investoren verkauft. Neben honorigen Wirtschaftsmanagern aus Deutschland und Österreichs fanden sich unter den Käufern der mindestens eine Million teuren Appartements auch namhafte Persönlichkeiten aus dem britischen Raum und Osteuropa.
"Der Wörthersee wird derzeit vor allem bei internationalen Investoren sehr hoch gehandelt. Sie schätzen hier die Sicherheit, die Anonymität, die landschaftliche Schönheit", erklärt Mahnert.
"Außerdem investieren sie in exklusive Immobilien, weil dies die heute wohl intelligenteste Anlagemöglichkeit ist. Luxus Appartements sind sehr rar, deshalb ist das Interesse daran so groß." Karl Wlaschek hat dies bereits seit langem erkannt. Wobei seine Rückkehr an den Wörthersee vielleicht auch andere Gründe hat. In den fünfziger Jahren spielte er mit seiner Band unter dem Pseudonym Charly Walker als Bar Pianist im Schlosshotel Velden.
Mitterlehner zur Ski-WM: "Mit dem Tourismus steht der erste Gewinner jetzt schon fest"
04-02-2013
Tourismusminister zum Start der Ski-Weltmeisterschaften in Schladming - Österreich-Tourismus erwirtschaftet Wertschöpfung von 22,8 Milliarden Euro und sichert 330.000 Arbeitsplätze.
Nach der Rekordbilanz 2012 mit 131 Millionen Nächtigungen und 36 Millionen Gästen steht mit der Ski-WM in Schladming das nächste große Tourismusereignis vor der Tür. Bis zum 17. Februar gehen die besten Skifahrerinnen und Skifahrer auf Medaillenjagd, rund 400.000 Besucher und mehr als 3.000 Medienvertreter aus aller Welt werden erwartet. "Mit dem Tourismus steht der erste Gewinner der Ski-WM jetzt schon fest. Vom weltweiten Werbeeffekt profitiert die gesamte Tourismusmarke Österreich", sagt Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner.
Eine vom Wirtschaftsministerium beauftragte Studie zeigt die positiven wirtschaftlichen Auswirkungen der Veranstaltung: Neben dem Imagegewinn bringt die WM der Region Dachstein-Tauern laut der Studie jährlich 44.000 zusätzliche Gäste, allein im Tourismus sechs Millionen Euro jährlich mehr Umsatz sowie 4,3 Millionen Euro zusätzliche Wertschöpfung pro Jahr.
"Aus touristischer Sicht geht es in erster Linie darum, weltweite Aufmerksamkeit auf die Region Schladming, die Steiermark und Österreich zu richten und die Position als Tourismusdestination und führendes Wintersportland langfristig zu stärken", betont Mitterlehner. Im Rahmen der Ski-WM soll Österreich nicht nur als reines Ski-Land, sondern gerade auch als Wintererlebnisland präsentiert werden. "Obwohl Österreich schon jetzt mit rund 50 Prozent Marktanteil Wintersportland Nummer eins in Europa ist, werden mit der Ski-WM neue Zielgruppen erreicht und neue Märkte erschlossen, in denen Skifahren keine so große Tradition hat. Urlaub in Österreich ist gerade auch abseits der Piste attraktiv", so Mitterlehner.
Aktuelle Analyse zeigt Wirtschafts- und Beschäftigungseffekte
Schon jetzt ist der heimische Tourismus eine wesentliche Säule der Volkswirtschaft, wie eine aktuelle Analyse des Wifo und der Statistik Austria im Auftrag des Wirtschaftsministeriums zeigt. Demnach erwirtschaftete der Tourismus allein im Vorjahr 22,8 Milliarden Euro direkte und indirekte Wertschöpfung, das entspricht 7,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das wirkt sich auch am Arbeitsmarkt positiv aus. Im Jahr 2011 waren fast zehn Prozent der Beschäftigten dem Tourismus im weiteren Sinne zuzurechnen - das sind über 330.000 Vollzeitäquivalente. "Als Arbeitgeber ist der Tourismus gerade in strukturschwächeren Regionen nicht zu ersetzen", betont Mitterlehner abschließend.
WKÖ-Hotellerie: Neue App bietet mobile Lösungen für heimische Sterne-Hoteliers
01-02-2013
"Die Zeichen der Zeit müssen erkannt und entsprechende Lösungen gefunden werden", betont der Bundes-Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Klaus Ennemoser. Vor diesem Hintergrund hat der Fachverband in Kooperation mit der Firma "apptec" für die Mitglieder des Sterneclubs - also alle 9.000 klassifizierten Sterne-Häuser in Österreich - eine kostenlose App entwickelt, über die alle Clubangebote aufgerufen werden können und die Vorteilsplattform somit in das moderne Zeitalter der Smartphone-Nutzer überführt wird.
Sterneclub des FV Hotellerie: Seit 2010 Top-Angebote für rund 9.000 Sterne-Hoteliers
Hotelsterne sind nicht nur ein Leistungsversprechen an den Gast, sondern sollen dem Hotelier über den Fachverband Hotellerie auch ganz konkreten Nutzen bringen. Deshalb hat der Fachverband im Jahr 2010 für seine "Sterne-klassifizierten" Betriebe den Sterneclub ins Leben gerufen. Partnerunternehmen aus der Privatwirtschaft bieten exklusiv für alle österreichischen Sterne-Häuser Produkte zu attraktiven Vorteilen und Vergünstigungen. Aktuell werden bereits über 50 Angebote verzeichnet. Den Partnerunternehmen wiederum bringt der Sterneclub einen direkten Kontakt zu interessierten klassifizierten Beherbergungsbetrieben. "Es ist unser Ziel, gemeinsam mit den Vorteilsgebern aus der Privatwirtschaft die Attraktivität und Akzeptanz der Sternewelt beim Hotelier und Gast auszubauen", unterstreicht Ennemoser.
Mit Hilfe eines QR-Codes ist ein einfaches Eintauchen in die virtuelle Welt gesichert. Dieser ermöglicht dem Hotelier während seines meist turbulenten Alltags einen unkomplizierten Zugang zu den aktuellen Vergünstigungen. Zudem bedeutet dies auch einen Ausbau der Vertriebswege als Unterstützung zur Verteilung der traditionellen Gutscheinhefte durch die Klassifizierungskommissionen an den Hotelier und der bereits veröffentlichten Angebote auf www.hotelsterne.at im Bereich "Sterneclub". Hier findet sich auch der Link zum Download der App.
ÖHV-Veit: Schluss mit ausländerfeindlicher Agitation durch SPÖ-Arbeiterkammerboss
31-01-2013
Die ÖHV-Betriebe informieren ihre Mitarbeiter über die Aussagen von AK-Präsident Pichler. Diese sollen selbst entscheiden, ob sie das goutieren.
"Wenn der Präsident der Arbeiterkammer Salzburg in einem Interview von Überfremdung spricht, schürt er damit Vorurteile, gegen die sich führende Vertreter der Sozialdemokratie bislang verwehrt haben. Ich bin fassungslos, wie plump und populistisch Pichler agiert. Das ist Hetze auf Kosten von Mitarbeitern, die bei Wahlen kein Stimmrecht haben", erklärt Walter Veit, Vizepräsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV).
Veit: Burgstaller soll sich von Aussagen distanzieren
"Die Nächtigungsrekorde sind immer ein willkommener Anlass zum Jubeln. Möglich sind sie aber nur mit internationalen Gästen und internationalen Mitarbeitern. Wenn die angefeindet werden, rührt man kein Ohrwaschel", warnt Veit vor einer Debatte über institutionalisierte Ausländerfeindlichkeit in der Festspielstadt:
"Damit findet sich ein führender SPÖ-Repräsentant in einer Gesellschaft wieder, in der ihn viele Genossen sicher nicht sehen wollen. Wo bleiben die Rücktrittsaufforderungen von Grün und Rot?" Von Landeshauptfrau Gabi Burgstaller erwartet Veit, dass sie sich von Pichlers Aussagen distanziert.
KV-Löhne um 9,5 % erhöht
Die Zahl der Mitarbeiter im Tourismus steigt seit Jahren enorm - und das soll auch so bleiben. Deshalb hat die ÖHV allen Salzburger Mitgliedsbetrieben per E-Mail eine Information für ihre Mitarbeiter über die unhaltbaren Aussagen ihres Pflichtinteressenvertreters geschickt: "Wir erwarten hier mehr Sensibilität. Unsere Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital - egal, woher sie kommen", erinnert Veit Pichler an die Erhöhung der KV-Löhne um 9,5 % in der Hotellerie: "So eine Erhöhung kann man in anderen Branchen lange suchen!"
Österreichs jüngster Tourismusverband, „Almtal Salzkammergut“ hat gestartet
28-01-2013
In der vergangenen Woche hat Österreichs jüngster Tourismusverband, „Almtal Salzkammergut“, seine Arbeit aufgenommen. Mit viel Enthusiasmus gehen nicht nur die Funktionäre aus den sechs Orten Grünau, Scharnstein, St. Konrad, Pettenbach, Vorchdorf und Bad Wimsbach-Neydharting ans Werk. Auch der neue Geschäftsführer, Stefan Schimpl, ein Tourismusprofi, der bis vor wenigen Wochen im Tourismusverband Traunsee gestaltete, will gleich vom Start weg im Sinne des gemeinsamen Weges „Gas geben“. Zusammen und unter der Führung des Vorsitzenden, Christian Steinhäusler, müssen vorerst natürlich die Strukturen geschaffen werden. Die ersten Projekte sind bereits in der Umsetzung. Entwickelt von der Agentur Pangerl & Pangerl und unter Mitarbeit von Pronatour, wird jetzt das Förderprojekt „Genuss am Fluss – so schmeckt die Alm“ in die Zielgerade geführt. Mit einem Aufwand von über 600.000 Euro werden die über 50 Kilometer der Alm – vom Almsee bis zur Mündung in die Traun – sanft, aber spektakulär inszeniert und entsprechend auch vermarktet. Schon Mitte 2013 soll dieses für den neuen Tourismusverband so wichtige, verbindende Projekt abgeschlossen sein.
Der neue Tourismusverband verzeichnet mit seinen derzeit sechs Mitgliedsorten knapp über 160.000 Nächtigungen für die ca. 35.000 Gäste verantwortlich sind. Natürlich steht eine Qualitätsoffensive, eine Steigerung der Bettenkapazität sowie damit einhergehend auch eine Steigerung der Nächtigungen und der Auslastung ganz oben im Zielekatalog.
Positiver Winterstart in Tirol
23-01-2013
Mit 1,26 Millionen Ankünften konnte im Zeitraum November und Dezember 2012 ein Plus von 6,6% im Vergleich zum Vorjahr und somit das beste Ergebnis zum Winterstart seit 1984 erreicht werden. Die Übernachtungen stiegen mit 4,86 Millionen ebenfalls deutlich (+7,8%) - damit wurde in den ersten beiden Wintermonaten das zweitbeste Nächtigungsergebnis im langfristigen Vergleich seit den 1980iger Jahren registriert.
"Der Tiroler Tourismus bleibt auf Rekordkurs. Die Branche beweist auch vor dem Hintergrund eines schwierigen internationalen Wirtschaftsklimas erneut ihre Stärke", freut sich Tirols Tourismusreferent und Landeshauptmann Günther Platter über die aktuellen positiven Auswertungen. "Die Anziehungskraft der Marke Tirol und die breite Angebotspalette der Tiroler Wintersportdestinationen sind zentrale Wettbewerbsfaktoren. Besonderer Dank gilt allen im Tourismus Beschäftigten. Ihr ungebrochenes Engagement ist das Fundament für unsere Position als Wintersportland Nummer eins der Alpen."
Gerade im Dezember konnten deutliche Zuwächse aus den wichtigen Herkunftsmärkten erzielt werden, so aus Deutschland mit Steigerungen bei Ankünften (+8,2%) und Übernachtungen (+12,0%). Ebenfalls stark entwickelte sich der niederländische Markt (AK +7,4%, ÜN +17,4%). Ein Nächtigungswachstum gab es auch aus Großbritannien (ÜN +7,8%), der Schweiz (ÜN +9,8%), Belgien (ÜN +14,2%) und Dänemark (ÜN +12,5%) zu verzeichnen.
Der bisherige Start der Wintersaison 2012/2013 - also das konsolidierte Ergebnis von November und Dezember 2012 - fiel mit einer Steigerung bei den Ankünften um 6,6% und den Nächtigungen um 7,8% ebenfalls erfreulich aus. Für verfrühte Euphorie gebe es allerdings keinen Grund, hält Tirol Werbung-Geschäftsführer Josef Margreiter fest: "Auch wenn die bisherigen Zahlen einen wirklich sehr positiven Auftakt bedeuten, insgesamt machen die Nächtigungen im November und Dezember gemeinsam nur rund 17% der Wintersaison aus."
Abgerechnet könne daher erst am Saisonende werden. Obwohl der frühe Ostertermin heuer positive Impulse setzen könne, gebe es viele Faktoren, die den Saisonverlauf beeinflussen können - so wie etwa wetter- bzw. kalenderbedingte frühere Rückreisen im Jänner, so Margreiter. Zuwächse gab es in den ersten beiden Wintermonaten aus Deutschland sowohl bei den Ankünften (+8,9%) als auch den Übernachtungen (+9,8%).
Steigerungen verzeichnete man zum Saisonstart auch aus den Niederlanden (AK +7,2%; ÜN +16,7%), aus der Schweiz (AK +9,0%, ÜN +10,1%) und Russland (AK +22,4%, ÜN +20,6%). Über ein Wachstum darf sich Tirols Tourismus darüber hinaus aus Großbritannien (ÜN +5,6%), Belgien (ÜN +8,5%) sowie Dänemark (ÜN +12,8%) freuen. Rückläufige Entwicklungen sind aus Italien (ÜN -1,3%), Frankreich (ÜN -10,7%), Tschechien (ÜN -9,6%), Polen (ÜN -8,8%) und Rumänien (ÜN -11,2%) zu registrieren.
In allen Beherbergungskategorien konnten im November und Dezember 2012 die Nächtigungen gesteigert werden. Am deutlichsten waren die Zuwächse bei den privaten und gewerblichen Ferienwohnungen (jeweils ÜN +14,9%). Ein Anstieg an Nächtigungen wurde aber auch aus der Hotellerie (5/4-Stern: ÜN +4,1%; 3-Stern: ÜN +6,2%; 2/1-Stern: ÜN +8,2%) und den Privatquartieren (ÜN +7,6%) gemeldet.
Michaela Reitterer und Gregor Hoch neue ÖHV-Präsidenten
23-01-2013
Österreichs Hotellerie erwarten herausfordernde Zeiten angesichts der Marktentwicklung und teurer Wahlzuckerl. Die ÖHV hat sich mit ihren neuen Präsidenten Michaela Reitterer und Gregor Hoch dafür optimal aufgestellt. Sie fordern ein Umdenken in der Tourismus- und Wirtschaftspolitik
Mit einem neuen Team und einer neuen Struktur gehen Michaela Reitterer und Mag. Gregor Hoch, die neuen Präsidenten der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), an die Herausforderungen im Superwahljahr 2013 heran. Reitterer, Absolventin der ÖHV-Unternehmer-Akademie und seit 2006 Vorsitzende der ÖHV Wien, sorgt mit ihrem Boutiquehotel Stadthalle, für das sie zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen erhalten hat, seit Jahren für Furore. Hoch hat sich schon in jungen Jahren durch wirtschaftliches Know-how und Branchenwissen einen Namen gemacht. Neben mehreren Kursen an der Cornell University in New York sammelte er Erfahrungen im Marriott Hong Kong, in der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank, als stellvertretender Aufsichtsratspräsident der Hogast sowie seit 2009 als Vorsitzender der ÖHV Vorarlberg, absolvierte das Studium der Internationalen Betriebswirtschaft an der Universität Wien und arbeitet derzeit an seiner Dissertation.
Neue Werbelinie für Burgenland Tourismus - Eine Kampagne auf der Sonnenseite Österreichs
18-01-2013
Mit der Ferienmesse in Wien - traditionell der Auftakt für die Bewerbung der Sommersaison - startet auch die neue Kampagne für das Burgenland. Mit dem sowohl sympathischen, wie ehrlichen Versprechen "Urlaub mit Sonne drin". Die grundsätzliche Positionierung als die Sonnenseite Österreichs wird nicht nur verbal, sondern vor allem auch visuell verstärkt. Jedes Sujet wird durch eine Sonnenscheibe, die jeden der vielen Angebotsbereiche des Burgenlands "erleuchtet", impactstark in Szene gesetzt. "Mit der visuellen Kraft dieser Umsetzung bekommt unser vielfältiges Angebot nicht nur starke Aufmerksamkeit, sondern auch eine eigene visuelle Identität, die uns klar und sympathisch von allen Mitbewerbern abhebt", ist Mario Baier, Tourismusdirektor Burgenland, überzeugt. "PKP BBDO hat uns einen wichtigen Schritt hin zu einer klar definierten Marke gezeigt. Die Entscheidung in einer Wettbewerbspräsentation war daher einfach und einstimmig".
Anfang Dezember wurde die strategische Ausrichtung und die Umsetzung der neuen Kampagne im neuen Kongresshaus Eisenstadt im Rahmen der Tourismusenquete im Beisein der Landesregierung vorgestellt. Über 300 touristische Leistungsträger des Burgenlandes konnten der Präsentation von Fred Koblinger, PKP BBDO, folgen. "Mittels einer unter den Sitzen angebrachten Sonnenscheibe konnte jeder seine Zustimmung signalisieren. Das Sonnenmeer im Saal kann mit Fug und Recht als begeisterte Zustimmung gewertet werden", freut sich Mario Baier mit seinem engagierten Team.
Das neue Key Visual - die Sonne - steht im Burgenland nicht nur für gutes Wetter und Klima, sondern sie ist "Burgenland pur": Sie wärmt das Wasser der Seen, sie hat hier die Kraft wie sonst nur am Meer, sie schafft unvergessliche Sonnenauf- und Untergänge am Neusiedler See! Sie lässt die Paradeiser und das Gemüse ganz besonders reifen, sie gibt dem Wein seine Kraft und Eigenständigkeit, scheint dem Mangalitzaschwein und dem Moorochsen auf den Buckel. Sie erhält das wärmende Gefühl auch nach dem Thermalbad, sie steckt in den Herzen der unaufdringlichen aber umso freundlicheren Gastgeber und sie ist nicht wie in den Alpenregionen spätestens um 16 Uhr hinter den Bergen verschwunden.
Einzigartige Wirkung
Die Identifikation für die burgenländische Tourismuswirtschaft und auch bei den Burgenländerinnen und Burgenländern war von hoher Bedeutung bei der Entscheidung für die neue Werbelinie. "Die Sonne verkörpert wie nichts anderes sonst positive Werte und Gefühle, die untrennbar zu einem angenehmen Urlaub dazu gehören" so Koblinger.
WKÖ-Fachverband präsentiert Sternewelt-Katalog in multimedialer Aufmachung
18-01-2013
Der Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Klaus Ennemoser, stellt in Wien dieser Tage den neu erschienenen Katalog "Österreichs Sternewelt 2013" vor. In Kooperation mit dem Österreichischen Wirtschaftsverlag präsentiert sich die Sternewelt Österreichs über einen auflagenstarken Hotelkatalog mit weltweiter Verbreitung durch die Österreich Werbung, eine nutzerfreundliche Homepage (www.sternewelt.at) und eine App für die steigende Zahl an Smartphone-Usern.
Weltweite Distribution
Ennemoser: "Ein wesentlicher Teil der insgesamt 55.000 Stück wird über das weltweite Vertriebsnetz der Österreich Werbung auf vier Kontinenten, in über 20 Ländern auf Messen und Veranstaltungen verteilt. So werden die deutsch- und englischsprachigen Kataloge nicht nur in allen europäischen Ländern, sondern zum Beispiel auch in Indien, China, Japan, Australien und in den USA gestreut. "
Des Weiteren erhalten Entscheidungsträger von Top-Unternehmen Österreichs, alle niedergelassenen Allgemein-Mediziner, alle Europ-Car-Kunden in Österreich und in der Slowakei, alle Aussteller der von Reed organisierten Messen in Wien und alle Besucher auf den Ferienmessen in Österreich und auf der "Alles für den Gast"-Messe in Wien und Salzburg ein Exemplar.
Sternewelt-App
Jede fünfte Hotelbuchung geht heute über eine App. Und der Anteil der Hotel- und Gastronomiesuche über mobile Endgeräte wächst rasch weiter. Vor diesem Hintergrund wurde als Pendant zum Sterneverzeichnis in Papierformat und der digitalen Lösung www.sternewelt.at vom Österreichischen Wirtschaftsverlag auch eine benutzerfreundliche Sterne-App geschaffen. "Dies ermöglicht Gästen eine kurzfristige Hotelbuchung und folglich eine flexible Routenplanung. Dadurch wird die österreichische Hotellerie für den mobilen Gast noch interessanter. Es ist ein wichtiger zukunftsweisender Schritt für unsere Betriebe", so Ennemoser.
CNN.com empfiehlt Innsbruck als Reiseziel
15-01-2013
Wien sei schön, aber Innsbruck verdiene einen Platz an der Sonne. Das meint der US TV-Sender CNN auf seinen Online-Reiseseiten und reiht Innsbruck unter Europas "10 hottes destinations 2013". Redakteurin Natasha Dragun ist begeistert von Innsbrucks einzigartigen Skibergen, die direkt von der Stadt aus mit der Seilbahn erreichbar sind, von der atemberaubenden Architektur der Seilbahnstationen, welche die Handschrift von Zaha Hadid tragen. Das Billabong Air & Style Snowboardfestival lobt sie ebenso wie die Aktivitäten abseits von Schnee und Winter. Dann schwingen sich Einheimische und Besucher etwa auf Fahrräder und erkunden die historischen Feriendörfer rund um Innsbruck.
Zwischen Liverpool, Istanbul, Kreta, Helsinki, Belfast, Amsterdam, Berlin, Korsika und Reykjavik hat sich Innsbrucks alpin-urbanes Flair also einen Platz an der Sonne der europäischen Reiseziele gesichert, was Karl Gostner, den Obmann von Innsbruck Tourismus freut, "bestätigt dieser Artikel doch die Arbeit unseres Teams, das ein ausgesprochen professionelles Tourismusmarketing betreibt. Aber auch die Leuchtturmevents, zu denen Air & Style sowie viele andere sportliche und kulturelle Veranstaltungen zählen, entfalten eine große Strahlkraft." Nicht zuletzt die YOG 2012, die 1. Olympischen Jugendwinterspiele, hätten den Ruf Innsbrucks als "Hotspot" für Sporterlebnis inmitten einzigartiger Umgebung gefestigt.
Und Fritz Kraft, Geschäftsführer von Innsbruck Tourismus, ergänzt: "Mit CNN International erreichen wir eine ausgesprochen interessante Zielgruppe in Europa, den USA, dem Nahen Osten sowie in Asien. Unser Markenkonzept, auf Stadt und Berge zu setzen und das alpin-urbane Erlebnis von Innsbruck in den Mittelpunkt zu stellen, ist schlüssig und erweist sich immer mehr als erfolgreich."
Tourismus: Schere zwischen Stadt und Land geht immer weiter auf
10-01-2013
Die Nächtigungszuwächse der vergangenen Jahre konzentrieren sich auf die Städte. Das zeigt ein aktueller Vergleich der ÖHV und ist Thema beim größten Tourismuskongress des Jahres, dem ÖHV-Hotelierkongress von 21. bis 23. Jänner in der Wiener Hofburg. Zukunftskonzepte für die Ferienhotellerie und eine Werbeoffensive sind dringend notwendig.
Die Nächtigungen in Österreichs Stadthotellerie stiegen von 2002 bis 2011 um 43%, in den ländlichen Regionen um gerade einmal 6,4%. "Das ist zu wenig, um die Betten in den Tourismusregionen zu füllen. Die Hoteliers sehen den monatlichen Jubel um die Nächtigungszahlen zunehmend kritisch", erklären Peter Peer und Sepp Schellhorn, die Präsidenten der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Sie fordern mehr Werbemittel: "Bei zunehmendem Wettbewerb die Abgaben erhöhen und die Werbemittel kürzen: Das kann sich nicht ausgehen!"
Der Bettenzuwachs nimmt so exzessive Züge an, dass von einer Blase der touristischen Infrastruktur gesprochen werden muss. Dadurch geraten die Betriebe unter Preisdruck, durch Basel III unter Kostendruck. "Kosten ohne erkennbaren Return on Investment werden wieder stärker hinterfragt. Einige, die von der Branche gut leben, werden wieder unter Druck geraten", so Schellhorn. Er ortet Innovationsbedarf im Produktbereich und flächendeckenden Verbesserungsbedarf bei der Bewerbung des Sommers.
Bestätigt wird das durch eine ÖHV-Umfrage: 60,5% der Stadthotels gaben an, dass der Sommer besser lief als erwartet, von den Ferienhotels (dem Großteil der heimischen Hotellerie) nur 35,3%. "Dabei muss man festhalten, dass das Bettenwachstum innerhalb der Stadtgrenzen noch einmal so stark ausfällt und Hoteliers wie Tourismusmanager vor große Herausforderungen stellt", so Peer. Beim ÖHV-Hotelierkongress 2013 werden die Erfolgsrezepte für Stadt- und Ferienhotellerie gegenübergestellt: Mit Josef Margreiter und Norbert Kettner präsentieren die Tourismusdirektoren der Bundesländer mit den meisten Nächtigungen und den stärksten Nächtigungszuwächsen, wie sie die Zukunft ihrer Destinationen maßgeblich mitgestalten wollen. Nähere Informationen dazu sind unter www.oehv.at/kongress/2013 zu finden.
Der ÖHV-Hotelierkongress bringt der Hotellerie und dem gesamten Tourismus einen Wissensvorsprung. Erwartet werden zum Festkongress anlässlich des 60-jährigen Bestehens der ÖHV mehr als 600 Teilnehmer, darunter 40 Journalisten, 450 Entscheider von Top-Tourismusbetrieben, 25 Referenten sowie 85 Politiker und andere Gäste. In etwa 200 Pressemitteilungen wird über den Kongress berichtet. Wien wird durch den ÖHV-Hotelierkongress 2013 rund 1550 Nächtigungen und eine Wertschöpfung von rund 400.000 Euro erzielen.
November - Rekordzahl zeigt wachsende Bedeutung der Nebensaison
09-01-2013
Trotz der turbulenten wirtschaftlichen Entwicklung und der internationalen Schuldenkrise ist Österreichs Tourismus weiter auf Erfolgskurs, wie die aktuellen Gäste- und Nächtigungszahlen der Statistik Austria zeigen. "Von Jänner bis November liegen wir deutlich im Plus und verzeichnen mit rund 121 Millionen Übernachtungen die höchste Nächtigungszahl seit 18 Jahren. Damit ist der Tourismus auch in schwierigen Zeiten eine Konjunkturstütze, die Wachstum und Arbeitsplätze schafft", betont Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner. "Auch der Start in die Wintersaison ist gut gelungen, wie der neue Allzeitrekord im November zeigt. Das ist eine schöne Bestätigung für die Leistung der Tourismusbetriebe und die guten Rahmenbedingungen in Österreich", so Mitterlehner.
Im November 2012 sind die Nächtigungen gegenüber dem Vorjahresrekord noch einmal um 4,3 Prozent auf 4,15 Millionen Nächtigungen gestiegen. Auch bei den Gästen gab es mit einer Zunahme um 6,9 Prozent auf 1,67 Millionen einen Rekord. "Über den Erfolg der Wintersaison entscheiden immer noch die mit Abstand stärksten Monate Jänner und Februar, aber das gute November-Ergebnis unterstreicht, dass die Nebensaison-Angebote an Bedeutung gewinnen", sagt Mitterlehner. "Die von uns unterstützten Investitionen in Kultur-, Wander- und Gesundheitstourismus beleben die Nebensaisonen und erhöhen die Auslastung der Betriebe. Durch den Trend zum Ganzjahrestourismus sind wir breiter und stärker aufgestellt", so Mitterlehner. Auch der Städtetourismus wird immer beliebter, wie das Wiener Nächtigungs-Plus von 5,3 Prozent zeigt.