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Transgourmet forciert Geflügel aus nachhaltiger Haltung

Geflügel aus nachhaltiger Haltung Großzügige Weideflächen stehen den Enten zur Verfügung
Großzügige Weideflächen stehen den Enten zur Verfügung

Advertorial


Gastronomie-Großhändler Transgourmet und das Waldviertler Traditionsunternehmen Waldland kooperieren für die Nachhaltigkeitsmarke Transgourmet Vonatur im Bereich Geflügel und Wassergeflügel. Spezialitäten von Freilandwildhendl und -pute, Weideente und Weidegans sowie Barbarieente werden von Waldland geliefert und unter Vonatur angeboten. Und zwar mit wachsendem Erfolg: „Der Anteil der Vonatur-Produkte am verkauften Frischgeflügel steigt laufend", zeigt sich Manuel Hofer, Geschäftsleiter bei Transgourmet und Geschäftsführer bei der Einkaufsgesellschaft TOP-TEAM, die die Marke führt, zufrieden. Gottfried Pichler, Geschäftsführer der Waldland Tierveredelungs GmbH, ergänzt: „Noch nie standen regionale Wertschöpfung und Tierwohl gepaart mit Versorgungssicherheit so sehr im Fokus wie jetzt. Gelebte Partnerschaften zwischen lokalen Anbietern und dem Handel sind hier die richtige Antwort."


Für die Kooperation zwischen dem Großhändler und der Landwirtschaft spricht auch das Thema Versorgungssicherheit – ein heutzutage wichtiger und kritischer Erfolgsfaktor. Zusätzlich wird durch den Wegfall langer Transportwege auch das Klima geschützt. Mittlerweile sind es 35 regionale Landwirte-Familien aus dem Waldland-Verbund, die für die Geflügellinie von Vonatur Weidegänse, Weideenten, Barbarieenten sowie Freilandwildhendl und Freilandputen in kleinstrukturierten Betrieben in den Bezirken Krems, Zwettl, Gmünd und Melk nach strengsten Haltungs- und Fütterungskriterien aufziehen.

Regionale Wertschöpfung: Gut für Mensch, Tier und Umwelt

Wie bei Vonatur-Produzenten üblich, durchlaufen die Geflügelbetriebe strenge Audits und werden regelmäßig kontrolliert. Wesentlich ist vor allem, dass sie den Anspruch auf hervorragende kulinarische Qualität, eine abgesicherte nachhaltige Leistung sowie authentische Produkt- und Produzentengeschichten vereinen. Bei Geflügel und Wassergeflügel liegen die Haltungsbedingungen beispielsweise weit über den gesetzlichen Grundlagen, sie stellen vielmehr „eine neue Kategorie zwischen den beiden höchsten Stufen Bio und Freiland dar." Viele der Kriterien wie Platzangebot, Freifläche, Beschäftigungsmaterial etc. sind an Bio-Maßstäbe angelehnt, lediglich das Futter ist in der Regel hofeigenes und nicht zwingend Bio.

Tierwohl steht ebenfalls ganz oben: Die Tiere werden in kleinen Strukturen gehalten und dürfen „ganz natürlich groß werden." „Das schöne hier ist, dass beispielsweise jede Gans ein anderes Gewicht haben darf", beschreibt Gottfried Pichler von Waldland das Konzept. Pichler: „So produzieren wir überschaubare Mengen an hochwertigstem Fleisch – indem wir jedem Tier viel Aufmerksamkeit schenken können, liefern wir höchste Qualität."

Den höheren Einkaufspreis erwirtschaften

Auch oder gerade in krisenhaften Zeiten sind Lebensmittelqualität, Herkunft, Tierwohl, klimafreundliche Produktionsbedingungen, kulinarische Traditionen und identitätsstiftende Ernährungskultur Themen, die sowohl Gäste als auch Gastronomen beschäftigen. Transgourmet ist überzeugt davon, dass es sich für Hotel- und Gastronomiebetriebe lohnt, das Angebot dahingehend zu gestalten. „Restaurant-Besuche werden aktuell zu einem besonderen Erlebnis, hier können Wirte mit nachhaltigen Produkten punkten," so Manuel Hofer. Bei den naturgemäß höheren Preisen setzt man auf Aufklärungsarbeit und betont die Vorteile der nachhaltigen Geflügelaufzucht in kleinstrukturierten Betrieben. Gottfried Pichler ergänzt: „Man hat bei Gänsen, Enten und Hühnern von Vonatur die Gewissheit, dass sie ein gutes Leben haben und von den Landwirten bestmöglich umsorgt werden. Bei Importwaren kommen auch Tiere nach Österreich, deren Haltungsformen bei uns verboten sind. Die Produktionsstandards sind nicht vergleichbar – und damit die Preise natürlich auch nicht."

Ein bis zwei Euro Aufpreis pro Portion

Der „Einsatz" für mehr Tierwohl und Nachhaltigkeit ist dabei überschaubar. Manuel Hofer weiß: „Um durchschnittlich ein bis zwei Euro im Einkauf mehr pro Portion Grillhendl bekommt man beste heimische Qualität von Vonatur auf den Teller." Bei Ente und Gans verhält es sich ganz ähnlich: Der Unterschied im Einkaufspreis zwischen ungarischer Ware und Vonatur-Qualität beträgt pro Portion Gansl rund zwei Euro, bei Enten – je nach Größe der Portionen – zwischen 1,5 und zwei Euro. Im Verkauf lassen sich die Mehrkosten mehrfach erwirtschaften. Und gleichzeitig leisten wir gemeinsam mit der heimischen Gastronomie und Landwirtschaft einen positiven Beitrag in Sachen Nachhaltigkeit und Tierwohl." Dem höheren Wareneinsatz stehen entsprechende Verdienstmöglichkeiten gegenüber – sobald der Gast ausreichend informiert ist, entscheidet er sich „richtig", ist Hofer überzeugt.

www.transgourmet.at

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