Auslastung der Thermen sank auf 40 Prozent

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Auslastung der Thermen sank auf 40 Prozent

Für die Betreiber von Thermen gab es im vergangenen Jahr ein Déjà-Vu. Wie bereits im ersten Corona-Jahr wurde den Betrieben von den Behörden ein monatelanger Lockdown verordnet. Und abermals fiel dieser in die für Thermen so wichtigen Monate von Jänner bis Mai und dann nochmals in den November. Laut aktueller Marktanalyse des Marktforschungsinstitutes Branchenradar.com schrumpfte infolge das Gästeaufkommen der Thermen in Österreich ein weiteres Mal, konkret um 8,1 Prozent gegenüber 2020 auf nur noch 4,94 Millionen Besucher, womit sich im Jahr 2021 das Gästeaufkommen im Vergleich zum Vorkrisenniveau nahezu halbierte. Die durchschnittliche Auslastung der Thermen lag damit nur noch bei vierzig Prozent der rechnerischen Gästekapazität.

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Allerdings zog sich der Gästeschwund nicht mehr durch alle Bundesländer, da an einigen Standorten bereits wieder mehr Eintritte gezählt werden konnten als im Jahr davor. So erhöhten sich etwa im Burgenland die Besucherzahlen um fünf Prozent und in Kärnten um knapp zwei Prozent gegenüber Vorjahr. Im Burgenland trugen die Standorte in Lutzmannsburg und Stegersbach, in Kärnten die Therme in Villach zur wieder positiven Entwicklung bei. Zudem gab es einen Wechsel an der Spitze der größten Thermen in Österreich. Nach vielen Jahren holte sich die Therme Bad Loipersdorf die Krone zurück. Auf den weiteren Plätzen folgen die Thermen in Bad Schallerbach und in Wien.

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