Du bist hier
Home > Branchen Insider > Non Food > Tischkultur > Das richtige Ambiente für den Grill-Genuss

Das richtige Ambiente für den Grill-Genuss


Die Sommersaison steht vor der Tür und es dauert nicht mehr lange, bis der Duft von Gegrilltem in der Luft liegt. Sommer, Sonne und Grill gehören einfach zusammen und auch in der Gastronomie sind in den nächsten Monaten die unterschiedlichsten Grill-Gerichte der Renner. Das passende Ambiente darf dabei nicht zu kurz kommen.


Egal, ob verschiedenste Cuts vom Rind & Co. oder fleischlose Köstlichkeiten, auf den Grill kann kommen was schmeckt und bei den Gästen gut ankommt. Während manche Betriebe ihre Grill-Karte bewusst klein halten, drehen anderorts die Grillmeister richtig auf und veranstalten BBQ-Wochen, bei denen der Grill oder auch Smoker im Mittelpunkt steht. Grillen hat sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt und immer mehr Privatpersonen kennen sich nicht nur mit den unterschiedlichsten Techniken aus, sondern stellen auch hohe Ansprüche an die Qualität des Gegrillten. Dementsprechend sollte auch die Gastronomie auf ein hochwertiges BBQ setzen. Damit das Gesamtpaket „BBQ“ zu einem Erlebnis wird und sich die Gäste gerne daran erinnern, und im besten Fall wieder kommen, gehört auch ein ansprechendes Ambiente sowie eine abgestimmte Tischgestaltung dazu.

Das Ambiente

Dass die Grill-Saison für viele die schönste Zeit des Jahres ist, das hat nicht nur mit dem köstlichen Essen zu tun, sondern auch mit der Tatsache, dass Grillen wohl der Inbegriff gemütlichen Beisammenseins ist. Neben guter Gesellschaft spielt auch das Ambiente eine wichtige Rolle. Denn gerade Gäste, die sich als professionelle Freizeit- Griller verstehen, möchten was geboten bekommen. Ein mächtiges Porterhouse- Steak richtig zubereiten ist das Eine, die gebührende Präsentation das Andere. Gegrilltes kann noch so köstlich schmecken, wenn am Tisch jedoch noch die Saucen-Reste vom Vorgänger kleben, schmeckt‘s gleich nicht mehr so gut. Sauberkeit ist also das A und O und auch wenn Grillen oftmals mit dem Begriff „rustikal“ in Verbindung gebracht wird, heißt das nicht, dass die Hygiene vernachlässig werden darf. Doch was heißt rustikal überhaupt und warum passt ein rustikales Ambiente so gut zum BBQ?

„Back to the roots“

Ländlich, schlicht, einfach, gediegen – das macht einen rustikalen Stil aus. Holz als natürlicher Werkstoff nimmt dabei eine zentrale Rolle ein und wurde von uns Menschen schon seit jeher zum Bauen von Häusern, Bänken, Tischen etc. verwendet. Da besonders im Alpenraum ausreichend Wald und demnach Holz vorhanden ist, wird der nachwachsende Rohstoff gerade dort in rauen Mengen verarbeitet. So wird ein rustikaler Stil auch als „Alpin Chic“ bezeichnet. Die Waldidylle macht sich jedoch nicht nur auf dem Land gut, sondern auch in der Stadt. Und so fanden Holztische und -stühle sowie Deko aus Naturmaterialien auch den Weg in zahlreiche Wohnungen und Häuser und auch in der Gastronomie werden gerne mit Naturmaterialien rustikale Akzente gesetzt. „Back to the roots“ quasi. Das zaubert eine ehrliche, ungezwungene Atmosphäre und diese passt so wunderbar zum Grillen. Massive Holzmöbel machen sowohl im Innenraum als auch im Garten eine gute Figur. Aus hochwertigen heimischen Hölzern wie Eiche, Birke oder Buche gefertigt, sind die Stücke besonders nachhaltig und langlebig.

Akzente setzen

Rustikal schließt jedoch nicht aus, dass Gastronomen ihren ganz eigenen Stil miteinbringen können. Werden (Holz-) Tische beispielsweise mit einem „casual look“ eingedeckt, wirkt das auf den Gast nochmals anders. Ein schöner, massiver Holztisch braucht zwar keine Tischdecke, allerdings harmonieren hochwertige Stoffservietten mit dem Naturmaterial wunderbar. Genauso unterstützen z.B. Bezüge für Sitzauflagen und Kissen aus Leinen, Filz oder Baumwolle eine gemütliche Atmosphäre. Als Lichtquelle eignen sich mobile Girlandenleuchten, die dort angebracht werden können, wo sie benötigt werden. Auf dem Tisch sorgen kleine Leuchtelemente für die passende Stimmung und auch hier gilt: Lassen Sie Ihrer Kreativität ruhig mal freien Lauf, es muss nicht immer das standardmäßige Teelicht sein. Apropos Massivholz: Nicht nur Möbel werden daraus gefertigt, sondern auch Pfeffer und Salzstreuer sowie Gewürzmühlen. Die Streuer werden von verschiedenen kleinen Betrieben in Handarbeit hergestellt, so wie z.B. von der Familie Bär in Vorarlberg. Jedes Stück ist einzigartig, denn Maserung, Färbung und Haptik liegen in der Natur des Holzes und variieren. Sie sind echte Hingucker auf dem Tisch, praktisch und nachhaltig hergestellt. Bei einem BBQ dürfen Dips für Fleisch, Gemüse etc. nicht fehlen. Schälchen eignen sich da am besten zum Servieren – dabei muss es nicht immer das klassische Glasschälchen sein. Zum Servieren der Grill-Köstlichkeiten eignen sich verschiedenste Varianten. Bei der Verwendung des Geschirrs spielt es natürlich eine Rolle, ob ein Service am Platz stattfindet, sich eine größere Gruppe am Buffet selbst bedient oder ob Platten mit Speisen auf den Tisch gestellt werden und sich jeder davon nehmen kann. Servierplatten zum Beispiel gibt es aus den verschiedensten Materialien und in unterschiedlichen Größen und Formen. Neben der ansprechenden Optik sollten sie jedoch auch funktional sein, denn es macht wenig Sinn, wenn eine flache Platte ohne Rand dazu verwendet wird, Speisen mit einer (nicht separat gereichten) Sauce zu servieren.

Das Steakmesser

Ein BBQ ohne Steak ist für viele Grillfans undenkbar. Und obwohl vielerorts Steaks angeboten werden, mangelt es häufig am geeigneten Messer. So sind viele Gäste erstmals überrascht, wenn ihnen ein richtiges Steakmesser gereicht wird – denn fast jeder Fleischtiger musste sich schonmal mit einem Standardmesser begnügen und das gute Stück Fleisch mehr oder weniger zerreißen. Daher: Ein gutes Steakmesser kann Gäste überaus glücklich machen. Das Messer fürs Steak ist eine praktische Bereicherung für den Tisch und zeichnet sich durch seine Schneide und das Material der Klinge und des Griffs aus. Dabei ist wichtig, dass die Schneide wirklich scharf ist. Die Messer gibt es sowohl mit einem Wellenschliff als auch mit einer glatten Schneide. Eine glatte Schneide hat den Vorteil, dass sie sich beim Schneiden nicht im Fleisch „festbeißt“. Das würde dem Fleisch nur unnötigerweise den Saft entziehen. Allerdings werden Steakmesser oftmals nicht nur für Steaks verwendet, sondern universell eingesetzt, bei Pizza etwa. Da ist eine Klinge mit Wellenschliff besser geeignet. Vor der Anschaffung von Steakmessern sollte also überlegt werden, für welche Speisen diese verwendet werden.

Ähnliche Artikel
Top

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.