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Transgourmet: Kurzarbeit, Ersatztermin für PUR, Öffnung für Endkonsumenten

Transgourmet Kurzarbeit PUR Die Geschäftsführer von Transgourmet Österreich, Manfred Hayböck (l.) und Thomas Panholzer (r.), verzichten in der Zeit der Kurzarbeit freiwillig auf 20 Prozent ihres Gehalts.
Die Geschäftsführer von Transgourmet Österreich, Manfred Hayböck (l.) und Thomas Panholzer (r.), verzichten in der Zeit der Kurzarbeit freiwillig auf 20 Prozent ihres Gehalts.

Transgourmet öffnet während der Krise für Endkonsumenten und nimmt das neue Modell zur Covid-19 Kurzarbeit für 1.680 seiner 1.800 Mitarbeiter in Anspruch. Es werden Umsatzeinbußen von bis zu 70 Prozent befürchtet. Die Genussfachmesse PUR wird auf 28. bis 29. September 2020 verschoben.

„Unsere stärksten Kundenzielgruppen Restaurants, Gasthäuser und Hotels fallen fast zur Gänze aus“, erklären die Transgourmet-Geschäftsführer Manfred Hayböck und Thomas Panholzer. „Unser oberstes Ziel lautet, Arbeitsplätze zu erhalten und die Einkommenssituation unserer Mitarbeiter bestmöglich zu gewährleisten. Wir wollen und werden diese Krise gemeinsam mit unseren Mitarbeitern bewältigen.“ Der Großhändler rechnet aktuell mit bis zu 70 Prozent Umsatzeinbußen – und das nicht nur kurzfristig. „Wir müssen realistisch davon ausgehen, dass sich die Situation erst im Sommer wieder entspannen wird“, so Panholzer.

Covid-19 Kurzarbeitsmodell

Gemeinsam mit dem Betriebsrat wurde daher beschlossen, dass beinahe alle Mitarbeiter inklusive der leitenden Angestellten ab dem 23. März für drei Monate das Covid-19 Kurzarbeitsmodell in Anspruch nehmen werden. Aufgrund rechtlicher Vorgaben sind lediglich Mitarbeiter in Altersteilzeit, karenzierte Mitarbeiter und geringfügig Beschäftigte von der Kurzarbeit ausgenommen; außerdem die Geschäftsführung und freigestellte Betriebsräte. „Wir sind uns bewusst, dass diese Maßnahme für unsere Kollegen sehr einschneidend ist. Aber wir müssen gemeinsam alles tun, um Transgourmet wirtschaftlich zu stabilisieren und so unsere Arbeitsplätze zu erhalten.“

Öffnung für Endkonsumenten

Derzeit sind die 13 Transgourmet Märkte erstmalig auch für Endkonsumenten geöffnet. Mit diesem Schritt soll ein Beitrag zur Sicherstellung der Nahrungsmittelversorgung gewährleistet werden. „Wir sind gut vorbereitet und haben ausreichend Ware vorrätig“, so Thomas Panholzer. Zusätzlich wird gerade eine Frische-Offensive gestartet. Bis 28. März 2020 gibt es bei Abholung minus 20 Prozent auf das gesamte Frischwarensortiment – Obst, Gemüse, Molkereiprodukte, Fleisch und Wurst. (*Gilt nur in der Abholung auf Normalpreise, ausgenommen Aktionen und Sonderpreise.)

Neuer Termin für Transgourmet PUR

Für die ursprünglich Ende April anberaumte Genussfachmesse PUR wurde ein Ersatztermin gefunden; sie soll nun von 28. bis 29. September 2020 statt finden. Außerdem werden sämtliche aufschiebbaren Investitionen sistiert und Budgets eingefroren.

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