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Tipp Aus der Praxis – Und wenn sie nicht gestorben sind…

So gelingt der perfekte Radler Frisch gezapft Grapos

…dann üben sie sich in Zweckoptimismus – die Gastronomen, Hoteliers und deren Geschäftspartner. Denn der Lockdown hat unsere Branche wohl am härtesten getroffen, und wir sind alle noch lange nicht über den Berg. Aber das Leben geht weiter, und erfreu­licherweise strömen die ersten Einheimischen in die Lokale und vor allem in die Gastgärten. Die Menschen haben einiges gelernt in dieser Zeit: 1. „Home Sweet Home“ kann ganz schön nerven. 2. Selber kochen ist ganz schön anstrengend. Und 3. Es geht doch nichts über Speis und Trank beim professionellen Gastgeber. Das ist doch ein Grund, optimistisch in die Zukunft zu blicken – und sich an alle Abstandsregeln zu halten, denn einen zweiten Lockdown werden viele nicht überstehen… Was derzeit ein wenig aus den Medien verschwunden ist – aber immer noch gültig

Rot-weiß-rote Ginflut bei Transgourmet

Ob im Sinne der reinen Wacholder-Lehre knackig-bitter und mit Tonic Water aufgegossen oder fruchtbetont-kräutrig in kreativen sommerlichen Mixes: Gin ist und bleibt auch 2020 der Star an der Bar. Auf den Logenplätzen im Spirituosenregal machen es sich neben internationalen Destillaten aber auch verstärkt heimische Craft-Gins bequem. Ein Trend, dem die Getränkegroßhandels-Spezialisten von Transgourmet Trinkwerk mit einem neuen Sortimentsschwerpunkt Rechnung tragen. Ein Blick auf die heimischen Umsatzzahlen im Gin-Segment liefert eine relativ eindeutige Antwort auf die regelmäßig von Getränketrend-Experten gestellte Frage, wann die große Gin-Welle wohl abebben werde: Betrug der Umsatz beim Gin-Konsum außer Haus im Jahr 2010 noch 4,4 Millionen Euro, lag er 2019 bei 20,9 Millionen. Und glaubt man den Prognosen, wird er sich bis zum Jahr 2023 nochmal auf knapp über 24 Millionen Euro erhöhen. Vor allem im Premium-Gin-Segment ist

„Wirte-Paket“ – Steuerliche Maßnahmen

Die Corona-Krise hat den Gastronomiebereich hart getroffen. Die Bundesregierung hat nun ein „Wirte-Paket“ vorgestellt, das Erleichterungen bringen soll und folgende Eckpunkte enthält: Die Umsatzsteuer auf offen abgegebene, nichtalkoholische Getränke soll zeitbefristet vom 1.7.2020 bis 31.12.2020 von 20 % auf 10 % gesenkt werden. Unter „offen abgegeben“ sollen jene Getränke zu verstehen sein, die typischerweise vom Gastronomen oder auch vom Kunden im Zuge des Erwerbs unmittelbar geöffnet werden (z.B. auch am Würstelstand oder in Kantinen; nicht jedoch Supermärkte, Abhol- und Lieferservice sowie Getränkeautomaten). Für die landwirtschaftliche Gastronomie (z.B. Almausschank, Buschenschank) soll die Zusatzsteuer zeitbefristet entfallen. Für alkoholische Getränke bleibt der Umsatzsteuersatz unverändert bei 20 %. Die Jahresumsatz-Höchstgrenze, bis zu der die „Gastgewerbepauschalierung“ in Anspruch genommen werden darf, soll ab dem Veranlagungsjahr 2020 für Gasthäuser mit Sitzmöglichkeit, die keine doppelte Buchführung (freiwillig oder verpflichtend)

Gastkommentar

Von KR Peter Dobcak, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien Knapp 14 Tage hat die Gastronomie ihre Betriebe wieder geöffnet. Nach den für viele Gastronomen wohl härtesten acht Wochen ihres Lebens durfte die Gastronomie am 15. Mai endlich wieder Gäste begrüßen. Einzig, sie kamen nicht oder nur sehr zögerlich. Dieses Verhalten hat sich bereits durch die Ergebnisse aus unserer Gästebefragung von vor drei Wochen abgezeichnet. Es wollen zwar 80 Prozent der Befragten die Gastronomie mit ihren Besuchen unterstützen, doch 66 Prozent haben gedämpfte Besuchsabsichten. Besuche sind bestenfalls mehrmals pro Monat geplant. Es sind vorwiegend zwei Gründe, weshalb die ersten Tage nicht so verlaufen sind, wie erwartet. Die Warnung der Regierung vor einer möglichen Ansteckung ist in den Köpfen der Bevölkerung angekommen, und man hat sich an das

Gastkommentar Hartwig Kirner, GF Fairtrade Österreich

Kaffeebauern in der Corona-Krise Fairtrade

In Krisenzeiten wie diesen zeigt sich, was wirklich wichtig ist. Ein Gesundheitssystem, das stark genug ist, alle erkrankten Menschen ausreichend zu versorgen, eine Lebensmittelbranche, die den täglichen Bedarf deckt, eine reibungslose Energie und Wasserversorgung, bis hin zur täglichen Müllentsorgung. Der Anfang dieser Pandemie hat uns veranschaulicht – wenn Geschäfte schließen und der Notstand ausgerufen wird, sind es keine TV-Geräte und Smartphones, die gekauft werden, sondern Reis und Nudeln, Obst und Gemüse. Uns wird schlagartig bewusst, wofür die Bedürfnis-Pyramide steht, und man fokussiert sich auf das Wesentliche. Und so eine Krise macht auch auf radikale Art sichtbar: Wenn die Welt erkrankt, ist niemand eine Insel. „Ihr gebt einem Fußballer eine Million Euro monatlich, aber einem Forscher nur 1.800 Euro und jetzt wollt ihr ein Medikament gegen den Virus? Geht doch zu Ronaldo und

Tipp aus der Praxis – Frühstück gut – alles gut

Im Hotelbetrieb gibt es viele Eindrücke, die der Gast sammeln kann. Wie ist der Check-In, schmecken Mittag- und Abendessen, fühlt er sich in seinem Zimmer wohl? Doch eines darf niemals außer Acht gelassen werden: Das Frühstücksbuffet ist meist die letzte Station des Aufenthaltes und somit der bedeutendste Eindruck des Gasts – da kann er noch so sanft gebettet gewesen sein. Vor der Abreise schließt man den Aufenthalt gerne mit einem gemütlichen Frühstück ab. Für ein erinnerungswürdiges Erlebnis sorgen die Räumlichkeiten, die Präsentation des Buffets und das Angebot. Im Hotel nimmt man sich die Zeit, auch ein fruchtiges Getränk zu seinem Frühstück zu trinken und damit gleich ein paar Vitamine für einen energiereichen Tagesbeginn zu bekommen. Wichtig ist dabei die Art des Ausschanks und eine Vielfalt an Geschmacksrichtungen – schaler, lauwarmer

Ausbildung zum Konditor

Die Lehrlingsausbildung in Österreich präsentiert sich mehr als jemals zuvor mit enormen Zukunftschancen und reichlichen Karrieremöglichkeiten. Dabei wissen viele Lehrlinge gar nicht um die facettenreichen Ausbildungsmöglichkeiten. Gerade das Konditoren­handwerk bietet hier spannende Optionen zum Aufstieg, zur Weiter­bildung und Spezialisierung, weiß Friedrich Deiser, Geschäftsführer der Conditorei Sluka. Kreativität, Liebe und Beharrlichkeit Die heutige Konditorenausbildung zeichnet sich vor allem durch Kreativität, die Liebe zum Detail sowie Beharrlichkeit aus. Daneben spielt aber auch eine noch intensivere Lebensmittelkunde eine wichtige Rolle. Wie erwähnt, haben sich die Kundenwünsche im Gegensatz zu früher teilweise verändert. Daher sollte man Bescheid wissen, welche Zutat wie verwendet wird und welches Ergebnis sie bringt. Wie bei allen Berufen, aber vor allem im Fall von kreativen, ist die Liebe zum Beruf unabdingbar. Daneben sind Handge­schicklichkeit, Fingerfertigkeit, räumliche Vorstellungsfähigkeit, ein ausgeprägter Geruchs- und

Steuern und Sozialversicherung: LBG Österreich analysiert Regierungsprogramm

Steuertipps zum Download Gastronomie

Analyse & Empfehlungen zum Download für Hoteliers und Gastronomen, Unternehmer, Geschäftsführer und Dienstnehmer „Das Regierungsprogramm der soeben angelobten Bundesregierung ist ambitioniert und trägt deutlich die Handschrift einer ökosozialen Marktwirtschaft“, fasst Mag. Heinz Harb, Geschäftsführer bei LBG Österreich, die geplanten Vorhaben der Bundesregierung 2020-2024 zusammen. Wesentliche steuerliche Entlastungsmaßnahmen werden bereits ab 2021 und danach etappenweise im Laufe der Gesetzgebungsperiode 2020-2024 erwartet. Im Regierungsprogramm finden sich eine Vielzahl von steuerlichen Entlastungsmaßnahmen für alle Steuerpflichtigen und Unternehmen, unter anderem eine Senkung des Einkommensteuer- und Körperschaftsteuertarifs, eine Ausweitung des investitionsunabhängigen Gewinnfreibetrages oder eine weitere Erhöhung der steuerlichen Freigrenze für Geringwertige Wirtschaftsgüter ebenso wie eine Erhöhung des Familienbonus. Branchenspezifisch finden sich Entlastungsmaßnahmen insbesondere für den Tourismus und die Landwirtschaft sowie steuerliche Anreize bei verstärkt ökologischer Ausrichtung von Immobilienprojekten. Schwerpunktsetzungen für Gründer und Start-ups sowie ein verstärkter Fokus auf

Intergastra mit Kocholympiade

Vom 14. bis 19. Februar 2020 findet erstmals parallel zur INTERGASTRA, der Leitmesse für Hotellerie und Gastronomie, die IKA/Olympiade der Köche auf der Messe Stuttgart statt. Das ist die älteste und größte Kochkunstausstellung der Welt und wird vom Verband der Köche Deutschlands e.V. ausgerichtet. Im Olympiajahr 2020 kämpfen unter dem Motto #dabeiseinistalles internationale Köche-Teams in Stuttgart vier Tage lang um die Medaillen. INTERGASTRA-Besucher haben an vier Messetagen die Möglichkeit, mehr als 2.000 Köchen aus über 70 Ländern beim Live-Kochen über die Schulter zu schauen, sie beim Zubereiten der rund 8.000 internationalen Menüs anzufeuern und diese hochwertigen Gerichte aus aller Welt zu genießen.  Aber auch die Messe hat heuer sehr viel Neues zu bieten. Mit dem Themenpark „Straße der eGastronomie“ an Eingang Ost besetzt die INTERGASTRA erstmalig das Thema E-Mobilität und

Tipp aus der Praxis – Lohnt sich Bio?

Diese Frage habe ich auf der „Gast“ sehr oft gehört. Der Bio-Hype, den wir derzeit erleben, ist der von längerer Dauer oder „wächst sich das wieder aus“? Aus meiner Sicht wird die Nachfrage nach Bio-Getränken sogar noch wachsen, und ein Ende ist schon gar nicht in Sicht. Durch den in unseren Medien omnipräsenten Klimawandel ist auch die Ernährung in das Bewusstsein vieler Kunden gerückt. Wer es sich leisten kann, achtet heute im Supermarkt schon bei vielen Produkten auf Bio-Qualität, und das wird auch in der Gastronomie verstärkt kommen. Bei den Gästen kommen Regionalität und Bio-Qualität gut an, und sie sind auch bereit – in Maßen – dafür zu bezahlen. Wenn das Ganze dann auch noch mit einem Nachhaltigkeitszertifikat verbunden wird, freuen sich der Gast und sein Gewissen. Auf der Messe

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