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Ausbildung zum Konditor

Die Lehrlingsausbildung in Österreich präsentiert sich mehr als jemals zuvor mit enormen Zukunftschancen und reichlichen Karrieremöglichkeiten. Dabei wissen viele Lehrlinge gar nicht um die facettenreichen Ausbildungsmöglichkeiten. Gerade das Konditoren­handwerk bietet hier spannende Optionen zum Aufstieg, zur Weiter­bildung und Spezialisierung, weiß Friedrich Deiser, Geschäftsführer der Conditorei Sluka. Kreativität, Liebe und Beharrlichkeit Die heutige Konditorenausbildung zeichnet sich vor allem durch Kreativität, die Liebe zum Detail sowie Beharrlichkeit aus. Daneben spielt aber auch eine noch intensivere Lebensmittelkunde eine wichtige Rolle. Wie erwähnt, haben sich die Kundenwünsche im Gegensatz zu früher teilweise verändert. Daher sollte man Bescheid wissen, welche Zutat wie verwendet wird und welches Ergebnis sie bringt. Wie bei allen Berufen, aber vor allem im Fall von kreativen, ist die Liebe zum Beruf unabdingbar. Daneben sind Handge­schicklichkeit, Fingerfertigkeit, räumliche Vorstellungsfähigkeit, ein ausgeprägter Geruchs- und

Steuern und Sozialversicherung: LBG Österreich analysiert Regierungsprogramm

Steuertipps zum Download Gastronomie

Analyse & Empfehlungen zum Download für Hoteliers und Gastronomen, Unternehmer, Geschäftsführer und Dienstnehmer „Das Regierungsprogramm der soeben angelobten Bundesregierung ist ambitioniert und trägt deutlich die Handschrift einer ökosozialen Marktwirtschaft“, fasst Mag. Heinz Harb, Geschäftsführer bei LBG Österreich, die geplanten Vorhaben der Bundesregierung 2020-2024 zusammen. Wesentliche steuerliche Entlastungsmaßnahmen werden bereits ab 2021 und danach etappenweise im Laufe der Gesetzgebungsperiode 2020-2024 erwartet. Im Regierungsprogramm finden sich eine Vielzahl von steuerlichen Entlastungsmaßnahmen für alle Steuerpflichtigen und Unternehmen, unter anderem eine Senkung des Einkommensteuer- und Körperschaftsteuertarifs, eine Ausweitung des investitionsunabhängigen Gewinnfreibetrages oder eine weitere Erhöhung der steuerlichen Freigrenze für Geringwertige Wirtschaftsgüter ebenso wie eine Erhöhung des Familienbonus. Branchenspezifisch finden sich Entlastungsmaßnahmen insbesondere für den Tourismus und die Landwirtschaft sowie steuerliche Anreize bei verstärkt ökologischer Ausrichtung von Immobilienprojekten. Schwerpunktsetzungen für Gründer und Start-ups sowie ein verstärkter Fokus auf

Tipp aus der Praxis – Lohnt sich Bio?

Diese Frage habe ich auf der „Gast“ sehr oft gehört. Der Bio-Hype, den wir derzeit erleben, ist der von längerer Dauer oder „wächst sich das wieder aus“? Aus meiner Sicht wird die Nachfrage nach Bio-Getränken sogar noch wachsen, und ein Ende ist schon gar nicht in Sicht. Durch den in unseren Medien omnipräsenten Klimawandel ist auch die Ernährung in das Bewusstsein vieler Kunden gerückt. Wer es sich leisten kann, achtet heute im Supermarkt schon bei vielen Produkten auf Bio-Qualität, und das wird auch in der Gastronomie verstärkt kommen. Bei den Gästen kommen Regionalität und Bio-Qualität gut an, und sie sind auch bereit – in Maßen – dafür zu bezahlen. Wenn das Ganze dann auch noch mit einem Nachhaltigkeitszertifikat verbunden wird, freuen sich der Gast und sein Gewissen. Auf der Messe

Kennzahlen in der Hotellerie – Wie man sie errechnet und was sie aussagen

Wie in jeder Branche gibt es auch in der Hotellerie verschiedenste Kennzahlen, die dem Hotelier helfen, den Erfolg seines Betriebes zu messen. Auslastung Wenn Hoteliers untereinander über ihren Geschäftserfolg sprechen, fällt in vielen Fällen die Auslastungsrate des Hotels – 60, 70 oder sogar mehr als 80%. Diese Kennzahl mag zwar imposant wirken, sagt aber alleine noch nicht sehr viel über den Geschäftserfolg aus, denn wenn der Hotelier seine Zimmer zum Beispiel mit günstigen Bustouristen füllt, ist das Auslastungsziel des Hotels schnell erreicht, jedoch in der Regel zu Lasten eines niedrigen Zimmerpreises, welcher sich natürlich auf den Gesamtzimmerumsatz niederschlägt. ADR/ARR Aus diesem Grund ist neben der Auslastung auch immer die Zimmerdurchschnittsrate (ADR – average daily rate bzw. ARR – average room rate) zu betrachten. Die ADR/ARR ist eine der am öftesten erwähnten Kennzahlen in der

Unternehmensverkauf oder Betriebs­aufgabe steuerlich optimal planen

Der finale Akt des Unternehmers ist der Verkauf oder die Aufgabe seines Unternehmens. Im Rahmen der Besteuerung des Betriebsverkaufs bzw. der Betriebsaufgabe kann die Steuerbelastung für eventuell mit zu verkaufende oder ins Privatvermögen übernommene Gebäude und/oder Grund und Boden von 30% Immobilienertragsteuer auf den halben durchschnittlichen Einkommensteuersatz reduziert werden. Voraussetzungen Die Besteuerung des Betriebsverkaufs bzw. der Betriebsaufgabe kann anstelle des progressiven Einkommensteuer­tarifs mit dem halben durchschnittlichen Einkommensteuersatz erfolgen, sofern seit der Eröffnung oder dem Erwerb des zu verkaufenden Unternehmens sieben Jahre verstrichen sind und der verkaufende Unternehmer das 60. Lebensjahr vollendet hat sowie seine Erwerbstätigkeit einstellt oder erwerbsunfähig geworden ist. Der diesbezüglich maximale durchschnittliche Steuersatz liegt je nach Einkommensteuerbemessungsgrundlage in einer Bandbreite bis zu 27,5% (beim höchsten Einkommensteuertarif von 55%). Teil des zu verkaufenden Betriebsvermögens bzw. des aufzugebenden Unternehmens ist sehr oft auch eine

Tipp Aus der Praxis – (M)Eine Ode an den Sirup

Wenn Sie das Wort „Sirup“ hören – was stellen Sie sich dann vor? Vermutlich überzuckertes, unnatürliches Aroma und­ ­klebrige Behältnisse. Man denkt an Supermarktregale voller bunter Plastikflaschen, aus denen man sich „Verdünn-Säfte“ mixt oder dem Spritzer noch einen Schuss ­Geschmack verleiht. Doch wenn ich an Sirup denke, dann ­denke ich an Geschmacksvielfalt. Erfrischung. Logistische Vorteile. Und auch an Bio-Qualität – denn ja, das geht! Der Sirup ist für mich die Essenz der Getränkevielfalt in der Gastronomie, er bedeutet die Reduktion auf das Wesentliche. Ich beschäftige mich nun seit mehr als 40 Jahren mit der Herstellung von Post-Mix-Sirupen und allen dazugehörigen Technologien. Wurde ich vor einigen Jahren noch dafür belächelt, sind wir bei Grapos dem System trotzdem treu geblieben. Denn für mich war immer klar, welche wunderbaren Getränke damit kreiert werden

Wechsel vom Einzelunternehmen in eine GmbH – Steuerliche Vor- und Nachteile

Die Wahl der optimalen Rechtsform ist für jeden Unternehmer, unabhängig von der Branche, eine Herausforderung, gilt es doch steuerliche, sozialversicherungsrechtliche, haftungsrechtliche, gesellschaftsrechtliche und betriebswirtschaftliche Aspekte gleichermaßen zu berücksichtigen. In der Hotellerie und Gastronomie spielt für die Entscheidung Einzelunternehmen oder GmbH aus steuerrechtlicher Sicht insbesondere die Höhe der Gewinnentnahme bzw. die Höhe der Investitionen in begünstigtes Anlagevermögen eine entscheidende Rolle. Auch beim Verkauf von Liegenschaften sowie Kapitalvermögen zeigen sich steuerliche Vor- und Nachteile abhängig von der Rechtsform. Der Wechsel von einem Einzelunternehmen in eine GmbH ist einkommensteuerneutral im Rahmen des Art III Umgründungssteuergesetz möglich, wodurch eine Besteuerung angesammelter stiller Reserven vermieden werden kann. Die steuerlichen Vor- und Nachteile zwischen einem Einzelunternehmen und einer GmbH stellen sich beispielhaft und überblicksartig wie folgt dar: Gewinnbesteuerung Die laufende Besteuerung auf Ebene der GmbH erfolgt mit dem

Frisch gezapft: Der perfekte Radler

So gelingt der perfekte Radler Frisch gezapft Grapos

Biermischgetränke sind auf dem Vormarsch, und hier ist Vielfalt ein Muss. Früher war ein Radler mit Zitronenlimo aufgespritzt. Heute ist bei Sportlern ein Radler mit Wasser oder Soda, bei der Damenwelt ein Radler mit Himbeerlimo oder Holunder beliebt. In der Szenegastronomie wird Bier gerne mit einem Energydrink gemischt. Das Mischverhältnis ist übrigens je nach Land und Region sehr unterschiedlich, und es geht von Halbe-Halbe bis ein Drittel zu zwei Drittel in beide Richtungen. Bieten Sie Ihren Gästen doch einmal Radler in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Stärken an. Das bringt Abwechslung in Ihre Getränkekarte, und wenn Sie im Besitz einer Schank­anlage sind, bedeutet es auch keinen Mehraufwand für Sie. Generell bietet sich auch beim Radler als beste Option der Offenausschank aus der Schankanlage an. Schöne Schaumkrone Wie beim Bier gilt auch bei der Limo: Frisch gezapft

Profi-Tipps: Fünf Wege, um gute Mitarbeiter für die Gastronomie zu finden

Du willst gute Mitarbeiter? Dann tu etwas dafür! Die Probleme mit der Rekrutierung von Mitarbeitern sind hinlänglich bekannt. „Fachkräftemangel“ und „Imageproblem“ sind die geflügelten Worte der Gastronomie in den letzten Jahren. Ja, es stimmt. Im Vergleich zu früher ist es viel schwieriger geworden, vernünftige, motivierte und vor allem ausgebildete Mitarbeiter zu rekrutieren. Manche sprechen gar davon, dass es schwieriger ist, gute Mitarbeiter zu bekommen, als neue Gäste. Auf der anderen Seite werden die hochklassigen Betriebe immer mehr. Wohin das zwangsläufig führen wird, brauche ich nicht zu erwähnen. Doch was kann ein einzelner Betrieb machen, um das zu ändern? Das Imageproblem selbst kann ein einzelnes Unternehmen kaum verbessern. Doch es gibt ein zweites großes Problem, warum Hotels kaum noch qualifizierte Mitarbeiter finden: die fehlende Perspektive für Mitarbeiter in der gesamten Branche. Perspektive: Aufbau einer beruflichen

Sous Vide und Übernachtgarung: Workshops mit Küchencoach Zangerle

Allergeninformation Management

Liebe Gastronomen, werden in Eurem Betrieb mehr kostbare Zeit, teure Energie und wertvolle Lebensmittel als notwendig verbraucht? Stellen euch Mitarbeitermangel und mangelnde Qualifikation speziell in der Küche vor schier unlösbare Aufgaben? Kennt Ihr auch den damit einhergehenden, täglichen Kampf, die von Euren Gästen gewünschte Qualität sicher zu stellen? Fragt Ihr euch auch fast täglich, wie es weiter gehen soll? Zugegeben, diese Fragen sind provokant gestellt – bewusst! Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich bei manchem Unternehmer anecke. Seien wir doch ehrlich, alle Unternehmer in der Gastronomie und Hotellerie stehen vor denselben Herausforderungen. Nicht nur immer strengere, oft nur schwer nachvollziehbare Verordnungen und Auflagen von Behörden, auf die ich an dieser Stelle nicht eingehen möchte, machen den Unternehmern das Leben schwer. Die Gastronomie befindet sich mitten im Zeitenwandel, Althergebrachtes verschwindet, Neues entsteht. Betriebe, die über Jahrzehnte

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