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„Kiek in de Kök“ statt Ponys im Kreis

Das Ponykarussell hat jetzt ein zweites Leben als Gastrobetrieb.
Das Ponykarussell hat jetzt ein zweites Leben als Gastrobetrieb.

Wo bis 2016 im Wiener Prater Pferde zur Freude der meist jungen Besucher im Kreis gegangen sind (was vor allem Tierschützer nicht gefreut hat), ist jetzt ein neues Gastrokonzept in den Vollbetrieb übergegangen. Täglich von 9 bis 21 Uhr (Frühstück bis 14 Uhr) können sich Gäste ab nun über österreichisch-internationale Tapas-Spezialitäten sowie feine Snacks, Salatvariationen oder die gefüllten, überbackenen „Kiek in de Kök“-Brote freuen.

Wer einen Blick ins neue Ponykarussell wirft, erkennt sofort, dass sich da eine Menge getan hat. Der ambitionierte Umbau dauerte fast ein Jahr und verwandelte den Kuppelbau von 1887 in ein farbenfrohes Märchenland voller Poesie. Inhaberin Silvia Maino hat dem Gebäude mit einem Designmix aus Naturtönen und kräftigen Akzenten neues Leben eingehaucht. Silvia Maino: „Mir war es wichtig, einen Ort zu schaffen, der die Menschen inspiriert und wo es wieder und wieder etwas zu entdecken gibt. Sei es kulinarisch oder beim Ambiente. Alte Möbel und Antiquitäten, handgemachte Fliesen aus Marokko, Lampenschirme aus London, eine Tapete, die in Afrika designt und von holländischen Handwerkern kunstvoll an die Decke ‚gepinnt‘ wurde, eine Vielfalt an Pflanzen und das alles in einem Bauwerk aus der Jahrhundertwende. Es fühlt sich so an, als hätten wir es soeben wachgeküsst.“

Und Helmut Brem, Leiter Marketing & Sales, ergänzt: „Unser Konzept soll aufzeigen, wo wir als Menschen gerade stehen. Wir Leben global auf einem Planeten, der vor Vielfalt und Köstlichkeiten geradezu strotzt. Trotzdem schaffen wir es ihn mit Monokulturen gnadenlos auszubeuten und abzuholzen. Unser Motto ist deshalb, hochwertiger, ehrlicher und echter Genuss. Lieber ein Produkt, das mit Liebe, Sorgfalt und den besten Zutaten dieses Planeten erstellt wurde als XXL-Portionen und Geiz-ist-geil-Mentalität. Unsere Erde ist bunt, vielfältig und schön. Und wir sollten aufhören sie auszubeuten. Ich habe kein Problem damit Pfeffer aus Tasmanien und Kaffee aus Brasilien zu ordern. Diese Produkte bereichern unser Fleisch aus Österreich und das Gemüse vom Bio-Bauern ums Eck. Wir beziehen dabei fast alles von kleinen Farmen und Manufakturen, die nachhaltig agieren und ihr Handwerk verstehen.“

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