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Konsequenter Weg zum Green

Der grüne Gedanke wird im Hotel Pfösl durchgehend praktiziert. Fotos: Hotel Pfösl


Nachhaltig agiert hat das Hotel Pfösl schon immer, aber mit dem Beitritt zum Klimaneutralitätsbündnis 2025 wurde nun ein Meilenstein gesetzt.


Die Gastgeber Eva und Brigitte Zelger und Daniel Mahlknecht des Hotel Pfösl sind als Mitglied der Hotelkooperation Vitalpina® Hotels Südtirol auch Mitglied des Klimaneutralitätsbündnis 2025 und haben damit einen Drei-Jahres-Plan bis hin zur Klimaneutralität einzuhalten. Das Bewusstsein, sich aktiv für Umwelt und Klima einzusetzen, ist im Pfösl schon seit Jahren fix verankert. Regionale Hölzer, Natur-Materialien und Stoffe sind die Basis, besonders greifbar ist der nachhaltige Ansatz in der Kulinarik, die ganz auf regionale und oftmals selbst angebaute Komponenten setzt. Das Klimaneutralitätsbündnis setzt auch voraus, dass mindestens 20 Prozent des Gesamtwareneinsatzes regional zertifiziert sein muss. Ein weiterer Schritt ist die Zero Waste Zimmerware von Dr. Joseph, mit Shampoos, Body Wash und Hand Wash in fester Form: 100% natürliche Produkte, handgefertigt in Südtirol und gänzlich ohne Verpackung.

Selbstversorger in der Naturküche

Über 50 selbst angebaute Heil- und Gartenkräuter, verschiedene Sorten Gemüse und Salate aus dem hoteleigenen Bauerngarten sind täglich Bestandteil der Naturküche, neu ist der Permakulturacker. Dort wachsen schmackhafte Gemüsesorten, mit alten, zum Teil vergessenen Kulturpflanzen und ganz besonderen Raritäten. Küchenchef Markus Thurner nimmt nur Fleisch aus artgerechter und regionaler Tierhaltung und auf der Karte der Naturabar finden sich nur Getränke ohne Farb- und Konservierungsstoffe. Einmalig ist auch die Verwendung der Urroggensorte Waldstaude beim wöchentlichen Brotbackkurs mit dem Küchenchef. Im Selbstanbau ernten die Gastgeber jährlich rund 150 Kilogramm dieser nussigen Sorte. Thurner kocht konsequente Naturküche, aber was heißt das nun? Produkte aus dem Umkreis, saisonal und ohne jeglicher Zusatzstoffe. Kräuter aus dem eigenen Garten und nun auch Gemüsesorten. Tropische Obstsorten sucht man im Pfösl vergeblich, aber Äpfel gibt’s in Südtirol zum Glück ja das ganze Jahr.

Nachhaltig auch hinter den Kulissen

Nicht nur dort, wo hingeschaut wird, herrscht Umweltschonung: Die Wärme wird seit 30 Jahren aus einem benachbarten Holzverarbeitungsbetrieb mit Biomasseheizwerk bezogen und heizt neben Warmwasser alle Räumlichkeiten und den Wellnessbereich. Der Strom stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien aus Südtiroler Wasserkraft und bei den Kühlanlagen setzt man auf ein zirkulierendes Energierückgewinnungssystem. Auf dem Parkplatz warten mehrere E-Ladestationen gratis auf die Gäste. Mehr Green geht schon fast nicht mehr. www.pfoesl.it

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