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Wohin geht die Green Future?

Bundesministerin Elisabeth Köstinger: „Wir haben uns ganz bewusst mit unserer Tourismusstrategie dazu entschieden, die Weiterentwicklung des Tourismus in Österreich anhand der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit voranzutreiben. Zum Beispiel wollen wir Österreich mit einer vertieften Kooperation zwischen Tourismus und Landwirtschaft durch eine gemeinsame Kommunikationskampagne zu Kulinarik noch lebenswerter machen und ein qualitätsvoller Tourismus kann dazu maßgeblich beitragen.“
Bundesministerin Elisabeth Köstinger: „Wir haben uns ganz bewusst mit unserer Tourismusstrategie dazu entschieden, die Weiterentwicklung des Tourismus in Österreich anhand der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit voranzutreiben. Zum Beispiel wollen wir Österreich mit einer vertieften Kooperation zwischen Tourismus und Landwirtschaft durch eine gemeinsame Kommunikationskampagne zu Kulinarik noch lebenswerter machen und ein qualitätsvoller Tourismus kann dazu maßgeblich beitragen.“

Die Klimaschutzziele der Europäischen Union sprechen dazu eine deutliche Sprache: Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich zur Klimaneutralität bis 2050 bekannt und mit dem Europäischen Grünen Deal zeigt die Europäische Union, dass sie auch weiterhin eine internationale Vorreiterrolle im Klimaschutz einnimmt.


Es geht also in die richtige Richtung und dabei zählen die kleinen Schritte jedes Einzelnen. Denn jeder Sektor hat viele Möglichkeiten, einfach und oft auch mit wenig finanziellem Aufwand in die grüne Zukunft zu investieren. Lebensmittelreste für die Energiegewinnung zu nützen schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe, ein Wäschewechsel im Hotel, der nur einmal ausgelassen wird, spart in mehreren Bereichen. Strom und Wasser werden sicher nicht billiger, also müssen Alternativen her. Es ist das Puzzle aus richtiger Bauweise wie etwa einem Passivhaus, die Reduzierung des Wasserverbrauchs mit Perlatoren, energieeffiziente Geräte in der Großküche und einer Abfallwirtschaft, die den ökologischen Kreislauf unterstützt. Jeder noch so kleine Schritt hat am Ende große Auswirkung. Bio auf dem Teller ist gut, Servietten aus recyclebarem Material besser. Ein Biotop im Spa ist gut, ein komplettes green Spa besser. Und das Umweltzeichen im Haus überhaupt bestens.

Tourismus Neuausrichtungen genützt

Vor allem der Tourismus mit all seinen Beteiligten hat die Vollbremsung zum Teil für innovative Neuausrichtungen genützt, Qualitätsoffensiven stehen im Vordergrund, Wachstum ist in den Hintergrund gerückt. Der verordnete Stillstand hat viele dazu gezwungen, sich mit Alternativen auseinander zu setzen und einige haben aus der Not eine Tugend gemacht: Qualitätsoffensiven beherrschen die wirtschaftliche Agenda, Wachstum bedeutet nicht mehr automatisch nur Vergrößerung, sondern heißt Investitionen in nachhaltige Modelle.

ÖHV Nachhaltigkeit

Auch die ÖHV nimmt sich diesem Thema intensiv an und unterstützt als Österreich-Partner von European Tourism Going Green 2030, die KMU am Weg zu mehr Nachhaltigkeit durch Zertifizierung. In Österreich werden damit elf KMUs unterstützt und für ÖHV Präsidentin Michaela Reitter war sofort klar, hier mit an Bord zu sein.

Wo grün drauf steht, ist auch grün drin!

Wirklich? Diese Frage kann guten Gewissens mit „jein“ beantwortet werden, denn all das Engagement darf nicht den Blick auf die Shades of Green verstellen: Denn im Vordergrund nachhaltig zu agieren, wie zum Beispiel biozertifizierte Lebensmittel anzubieten, aber andererseits diese in Mengen wegzuwerfen, ist kontraproduktiv. Aber auch grün am Teller bedeutet nicht unbedingt grüne Produktion.

Aber auch der Gast muss lernen

Denn der erste Schritt im Kampf zur Lebensmittelverschwendung ist der richtige Einkauf, der zweite ist, die Notwendigkeit zu überdenken, ob jedes Gericht auch wirklich bis zur Sperrstunde verfügbar sein muss. Aber das wird wohl noch ein wenig dauern!

Aus der GASTRO 03/21
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