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#upperfuture: Neue Tourismusstrategie für Oberösterreich setzt auf Vernetzung

Oberösterreich setzt auf Vernetzung im Tourismus
LH-Stv. Michael Strugl (l.), Doris Hummer (WKOÖ), Robert Seeber (Spartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft) und Andreas Winkelhofer (OÖ-Tourismus) präsentierten die Landes-Tourismusstrategie 2022.

Unter dem Motto „#upperfuture“ präsentierten LH-Stv. Dr. Michael Strugl, Vertreter der Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKOÖ) und von Oberösterreich Tourismus die Landes-Tourismusstrategie 2022.

Mit 1. Februar dieses Jahres ist das oberösterreichische Tourismusgesetz 2018 in Kraft getreten, das den Rahmen für die Neuausrichtung des Tourismus in Oberösterreich regelt. Parallel dazu wurden die Eckpfeiler der neuen Landes-Tourismusstrategie 2022 festgelegt.

Die neue Strategie geht einerseits auf Trendentwicklungen und Herausforderungen für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ein, etwa in den Bereichen Digitalisierung oder gesellschaftliche Entwicklungen. Andererseits zielt sie auf die Umsetzung potenzieller Synergien mit Wirtschaft, Wissenschaft, Landwirtschaft, Kultur oder Naturschutz ab.

„Mit der Landes-Tourismusstrategie 2022 ist die Basis für eine dynamische Entwicklung des Tourismus als wertvoller Partner im  gesamtwirtschaftlichen System Oberösterreichs gelegt. Eine Grundlage, auf der künftig neue Innovationen generiert werden“, ist LH-Stv. Dr. Michael Strugl überzeugt. „Wir sind das ,echte‘ Österreich und wollen Oberösterreich so zeigen, wie wir sind: menschlich, originell, vernetzt.“

Wertschöpfung aus Tourimus soll um 15 Prozent steigen

Ende des Jahres 2016 initiierte das Land Oberösterreich den Prozess zur Erarbeitung der neuen Landes-Tourismusstrategie 2022. In einem Schulterschluss von Land, WKOÖ (Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft) und Oberösterreich Tourismus wurden – unter Einbindung der oberösterreichischen Touristiker – die Leitlinien für die strategische Weiterentwicklung erarbeitet. Ein externes Expertengremium und Interviews mit Vertretern unterschiedlicher Branchen brachten eine entsprechende Außensicht ein: So konnte aktuelles Fachwissen aus den Bereichen Digitalisierung, Mobilität, Markenpolitik, Bildung, Vertrieb bis hin zu kultur- und naturräumlichen Fragen beigesteuert werden.

Ziel der Landes-Tourismusstrategie ist es, die direkte und indirekte Wertschöpfung der oberösterreichischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft um 15 Prozent bis zum Jahr 2022 zu steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden „Meilensteine“ definiert: Menschen, Digitalisierung, Naturräume und Kulinarik. Diese „Meilensteine“ zielen einerseits auf den Kern des touristischen Systems: Sie heben die Service- und Dienstleistungsqualität im Tourismus (etwa durch Qualifizierungsprogramme) und fördern die digitale Kompetenz in der Branche (zum Beispiel sollen eCoaches digitales Know-How vermitteln).

Zum anderen wurden jene „Meilensteine“ definiert, die auf einer starken Gäste- und Marktorientierung aufbauen: Diese – „Naturräume“ und „Kulinarik“ – gilt es in den nächsten Jahren zu entwickeln und in den  Vordergrund der Kommunikation zu stellen. Beides sind Schwerpunkte, die den gesellschaftlichen Bedürfnissen nach Natur-Erlebnis und Genuss regionaler Produkte bzw. Lebensmittel entsprechen. „Der Gast entscheidet sich für Erlebnisse, Begegnungen und Genuss. Digitalisierung bleibt ein Mittel zum Zweck – sie vereinfacht, ermöglicht und unterstützt den Menschen“, gibt Strugl die Überlegungen dazu wieder.

„Digitalisierung unterstützt dabei, Gäste perfekt zu servicieren“

„Die Tourismuswirtschaft hat in den vergangenen Jahren einen bedeutenden Beitrag zur positiven Entwicklung des Standortes Oberösterreich geleistet“, betont Mag.a Doris Hummer, Präsidentin der WKO Oberösterreich. „Sie ist als Arbeitgeber und Ausbilder von Fachkräften eine tragende Säule für Wirtschaft und Gesellschaft. Eine umfassende und verbindliche strategische Leitlinie, die den Tourismus als  integrierten Netzwerkpartner im wirtschaftlichen Gesamtsystem versteht, ist ein wesentlicher Aspekt der nachhaltigen Standortentwicklung.“

„Wir sehen das Analoge als Quell des Erlebens. Gerade in einer digital geprägten Welt gewinnen ,echte‘ Erlebnisse und persönliche Beziehungen an Bedeutung. Digitale Technologien und Innovationen unterstützen uns künftig noch stärker dabei, Gäste und Gastgeber perfekt zu servicieren. Die Landes-Tourismusstrategie 2022 eröffnet uns damit viele Gestaltungsmöglichkeiten, die auf das gemeinsame Ziel hinlenken: gästeorientierte, innovative Produkte zu entwickeln, internationale Märkte zu erschließen und branchenübergreifende Kooperationen zu nutzen, um noch mehr Gäste für Oberösterreich zu begeistern“, so Mag. Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer von Oberösterreich Tourismus, abschließend.

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