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Saisonale Knödel-Kreationen

Saisonale Knödel-Kreationen


Der Frühling ist endlich da und mit ihm blühen die ersten (essbaren) Pflanzen. Auf den Speisekarten finden Genießer saisonale Köstlichkeiten und auch Klassiker – wie der Knödel einer ist – werden neu interpretiert.


Wo und wann der erste Knödel gegessen wurde, das lässt sich nicht feststellen. Tatsache ist jedoch, dass die runde Köstlichkeit viele Fans hat. Kein Wunder, denn es gibt sie aus Kartoffelteig, aus Semmelteig, in vegetarischer oder veganer Ausführung, mit Speck, Grammeln, Fleisch oder Fisch, als fluffige Topfenknödel oder gefüllt mit Schokolade sowie Früchten wie Erdbeere oder Marille. Egal, ob als Suppeneinlage, als Hauptdarsteller zusammen mit Kraut oder als süßer Abschluss eines Menüs – die Knödel- Vielfalt ist einfach köstlich. Knödel, so wie wir sie heute kennen, entwickelten sich im Laufe der Jahre. Als älteste Form des Knödels werden Brot- und Mehlknödel angenommen, Semmel und Kartoffelknödel folgten erst viel später. Wie bei so vielen Speisen, gibt es auch beim Knödel regionale Unterschiede was die Zubereitungsart, die verwendeten Zutaten und auch das Servieren, also z.B. die Beilagen, anbelangt. Regionale und hochwertige Zutaten sowie gut behütete Rezepte machen einen richtig guten Knödel aus. Und das Fingerspitzengefühl bei der Herstellung, ohne diesem geht’s nicht. Auch wenn Knödel auf den ersten Blick vielleicht als einfaches Gericht abgestempelt werden, kann bei der Herstellung einiges schief gehen. Wird die Masse nicht fest geformt, können Risse entstehen, wodurch Wasser ins Innere vordringt und der Knödel Fo auseinander fällt. Außerdem sollte das Wasser sieden, nicht sprudelnd kochen, denn auch beim Kochen fallen die Knödel auseinander. Und dann sind schließlich noch der Geschmack und die Konsistenz, die passen müssen.

Saisonale Produkte

Lebensmittel zu verschwenden kam früher nicht in Frage und so wurde verwertet was die Saison und Natur hergab. Genauso sollte es auch heutzutage sein. Knödeln sind eine sehr dankbare Speise, denn es kann beinahe alles zu einer Knödel-Kreation verwandelt werden. Auch muss es nicht sein, dass gewisse Gerichte das ganze Jahr über angeboten werden. Viel mehr macht es Sinn, zur entsprechenden Saison passende Spezialitäten anzubieten. Frische Marillen aus der Region haben ihre Zeit im Jahr, genauso wie Erdbeeren. Ja, es gibt mittlerweile fast alles an Obst und Gemüse das ganze Jahr über zu kaufen, doch wirft man einen Blick auf die Herkunft, dann wird einem schnell klar, dass diese etliche Kilometer hinter sich haben, bis sie in der Küche ankommen. Das muss und sollte nicht sein. Wer trotzdem nicht auf Zutaten, die bei uns eben grad nicht Saison haben, verzichten möchte, der kann auf ein breites TK-Sortiment zurückgreifen. Oder noch besser: Obst und Gemüse einfach selbst einfrieren zur entsprechenden Zeit. So kann man das ganze Jahr über Heimisches anbieten.

Frühlings-Knödel

Frühlings-KnödelFrühlings-Zeit ist Bärlauch-Zeit – das steht außer Frage. Nach den Wintermonaten zählt der aromatische Bärlauch im Frühjahr zu den ersten Gewürzkräutern, die sich in der Natur blicken lassen. Viele Genießer warten schon sehnsüchtig darauf, bis die saftigen, grünen Blätter des Bärlauchs in der Küche verarbeitet werden. März und April ist die kulinarische Hauptsaison für die Verwendung von Bärlauch. Dann trumpft der Frühlingsbote mit seinem typischen, knoblauchähnlichen Geschmack voll auf. G‘schmackige Bärlauchknödeln (optional mit Speck) peppen derzeit sicher die saisonale Karte auf. Von Ende März bis Juni haben Brennnesseln Saison. Die frischen, aromatischen, jungen Triebe eignen sich ebenfalls hervorragend als Zutat in Knödel. Im Vergleich zum Bärlauch schmeckt Brennnessel frisch-säuerlich bis nussig. Servier-Tipp: Braune Butter und frisch geriebener Bergkäse über die Brennnessel-Knödel geben.

Wer es lieber süß mag, der wird sich über Knödel mit fruchtig-saurem Rhabarber freuen. Je nach Wetterlage kann Rhabarber ab März/April bis Mitte Juni geerntet werden. Umhüllt von einem Kartoffelteig macht er sich genauso gut wie als Kompott zu Topfenknödel. Unverwechselbar ist dabei der fruchtigsaure Geschmack. Auch heimische Äpfel können in Knödelform gebracht und zum Beispiel als gebackene Apfelknödel serviert werden. Eine Kugel selbstgemachtes Eis dazu und die Gäste werden sich freuen. Ein Hoch auf saisonale Knödel-Kreationen.

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