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März-Nächtigungen in Wien seit 2019 halbiert

Der Wien-Tourismus leidet noch immer stark unter den Corona-Auswirkungen. Im März wurden in den Wiener Beherbergungsbetrieben nur etwas mehr als die Hälfte der Nächtigungen von 2019 gezählt.
Der Wien-Tourismus leidet noch immer stark unter den Corona-Auswirkungen. Im März wurden in den Wiener Beherbergungsbetrieben nur etwas mehr als die Hälfte der Nächtigungen von 2019 gezählt.

Über 700.000 Nächtigungen brachte der heurige März und damit zwar ein rechnerisches Plus von 696 Prozent zum Vergleichsmonat 2021 – während dem die Beherbergungsbetriebe für Freizeitgäste allerdings geschlossen waren. Das März-Ergebnis entspricht aber auch nur rund 55 Prozent des März 2019. Aus Österreich wurden im März 2022 174.000 Nächtigungen (+250% zum März des Vorjahres) gezählt, es folgen Deutschland (136.000, +1052%), Ukraine (54.000, +5538%), Italien (28.000, +2271%), USA (26.000, +2481%), Spanien (24.000, +4213%), Frankreich (19.000, +1882%), Großbritannien (24.000, +2552%), Rumänien (15.000, +699%) sowie Israel (19.000, +7423%) in den Top-10 des bisherigen Jahres.

Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten betrug im März 30,6 Prozent (3/2021: 6,9%), jene der Zimmer rund 40 Prozent (3/2021: rund 9%). Im Zeitraum Jänner bis März lag die Bettenauslastung bei 22 Prozent (1-3/2021: 5,8%), die Zimmerauslastung bei rund 29 Prozent (1-3/2021: rund 8%). Im ersten Quartal 2022 wurden insgesamt über 1,4 Millionen Übernachtungen (+560% zu 2021) gezählt.

Die Nettoumsätze der Beherbergungsbetriebe sind bislang nur von Jänner bis Februar ausgewertet: Sie betragen rund 38 Millionen Euro – um 242 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs.

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