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Öffnung der Gastronomiebetriebe ab 15. Mai

Die Regeln für die Gastronomiebetriebe sind so einfach und praktikabel wie möglich gestaltet: 4 Erwachsene und ihre zugehörigen minderjährigen Kinder dürfen an einem Tisch sitzen. Zwischen den Gästen, die nicht an einem Tisch gemeinsam sitzen, muss ein Mindestabstand von 1 Meter gewährleistet sein. Schankbetrieb an der Theke ist nicht erlaubt. Servicepersonal muss Mund-Nasen-Schutz tragen, Gäste nur am Weg zum Tisch. Tischreservierung wird empfohlen – Gruppenreservierungen für mehrere Tische sind nicht erlaubt. Weitere Schritte: Öffnung der Beherbergungsbetriebe für private Nächtigungen ab 29. Mai. Weitere touristische Sehenswürdigkeiten können unter Einhaltung des Mindestabstands von 1 Meter ab 29. Mai wieder öffnen. Mund-Nasen-Schutz muss in Indoor-Bereichen verpflichtend getragen werden, Beschränkung auf mindestens 10 m² Besucherraum pro Besucherin und Besucher. Tierparks dürfen bei Gewährleistung des Mindestabstands von 1 Meter am 15. Mai ihre Outdoor-Bereiche öffnen. Schwimmbäder

Taub stellen ist keine Lösung!

Wenn die Miete für das Lokal zum größten Problem wird. Gastronomen kämpfen in der Corona-Krise aufgrund der Lokal-Schließungen an vielen Fronten. Zum einen sind es vorrangig die ausbleibenden Gäste, für viele ist aber auch die weiterlaufende Miete ein großes Problem. Wie einzelne Vermieter auf das Ansuchen der Gastronomen auf Mieterlass oder zumindest die Stundung der Miete reagieren, ist höchst unterschiedlich. Fachgruppe Gastronomie Obmann Peter Dobcak meldet, dass die Erfahrungen der KollegInnen sehr unterschiedlich sind. Einige berichten voller Freude, dass ihnen die Miete oder Pacht erlassen wird, einige sind gestundet, bis das Geschäft wieder anläuft, einige sagen wieder, dass die Vermieter unnachgiebig sind. GASTRO hat bei zwei Betroffenen nachgefragt, die völlig gegensätzliche Erfahrungen gemacht haben. Gelebte Kulanz Daniel Aleksiv, Chef im „Mozart & Meisl“ im noblen Döbling, weiß nur Gutes zu berichten. Das Restaurant ist

Wie geht es im Tourismus weiter?

Eine von der WKO in Auftrag gegebene Studie untersucht die potentiellen Auswirkungen der Corona-Krise auf österreichische Beherbergungsbetriebe. Die Prodinger Tourismusberatung analysiert die unterschiedlichen Szenarien. Die Prodinger Beratungsgruppe wurde von der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), Fachverband Hotellerie, beauftragt, verschiedene Auswirkungs-Szenarien der Corona-Krise (Covid-19) zu erstellen. Im Fokus steht die Berechnung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen von Beherbergungsbetrieben wie Umsatz, Nächtigungszahlen und Auslastung, sowie eine Einschätzung der kommenden Sommersaison 2020. Vom Plus zum Minus Seit dem Ausbruch der Pandemie kämpfen Tourismusbetriebe in Österreich mit massiven Umsatzeinbrüchen. Nach einer äußerst erfreulichen Wintersaison 2019/20, folgte aufgrund der Betriebsschließungen ab Mitte März ein historischer Tiefststand der Auslastungen. Nach ersten Schätzungen betragen die Gastronomieverluste im touristischen Winterhalbjahr 2019/20 (November bis April) 16,5 Prozent. Preisverfall erwartet Nach Expertenschätzungen müssen die Hoteliers einen österreichweiten Auslastungsrückgang von 30 Prozent im März und von 85 Prozent im April 2020

Wiener Wiesn: Digitales Volksfest, analoge Schmankerln

Digitales Volksfest Europas erste virtuelle Wiesn

Aufgrund der Corona-Pandemie kann die Wiener Wiesn in ihrem zehnten Jubiläumsjahr nicht auf traditionelle Weise, wie ursprünglich geplant von 24. September bis 11. Oktober im Prater, stattfinden. Die Veranstalter laden daher zu Europas erster virtueller Wiesn ein – die Wiesn #dahoam via Web-Browser, Social Media und Webcam. „Die Gesundheit und Sicherheit unserer 400.000 Gäste stehen für uns immer an erster Stelle. Als Veranstalter haben wir eine weitreichende Verantwortung und folgen deshalb den notwendigen Empfehlungen von Experten und der Bundesregierung. Wir sind gezwungen, rund 200 Einzel-Musik-Konzerte und 900 Stunden Live-Musikprogramm abzusagen. Die Wiener Wiesn wird daher dieses Jahr zu einem digitalen Event“, so der Eigentümer und Geschäftsführer, Christian Feldhofer. Damit die erste „digitale Wiesn“ der Welt trotzdem zu einem geselligen Fest für die ganze Familie wird, setzen die Veranstalter auf zahlreiche technische Innovationen,

„zum Wohle“

Die neue Initiative ist eine konkrete Hilfe für die heimische Gastroszene, denn der gesamte Gewinn jeder Bestellung fließt direkt in den „zum Wohle“-Härtefonds. Der Gewinn wird der Fachgruppe Gastronomie der Wirtschaftskammer, als unabhängige Instanz übergeben, die damit betroffene Betriebe unterstützt. Mit dabei sind Winzer genauso wie Spirituosenhersteller, Kaffeeröster und Safthersteller, die mit ausgewählten österreichischen Top-Produkten geschlossen unter der Marke „zum Wohle“ auftreten. Bis dato sind die Weingüter Salomon und Hof, Markowitsch, Graf Hardegg, Ulzer und Rohrer, die Brauerei Brewage und die Brennereien Bootleggers, Lagler und Franz Simon an Bord. Von Wein, Spirituosen über Craft Bier bis hin zu Tonic Water kann alles bei den Online-Shop-Partnern geordert werden. Online-Shop-Partner Bei „zum Wohle“ kann ohne Umwege direkt und unkompliziert geholfen werden – einfach bei folgenden Online-Shop-Partnern bestellen: www.markta.at , www.killis.at/zumwohle.html Hinter dem Projekt stehen

Mit order smart in 48 Stunden zum Online-Shop

In 48 Stunden zum Online-Shop Gastronomie

Eine Erweiterung auf Lieferdienst und Take-Away-Angebote ist derzeit für viele Gastronomen die einzige Möglichkeit, bis zu einer geplanten Wiederöffnung Mitte Mai weiterhin Einnahmen zu generieren. Mit dem order smart Web- und App-Shopsystem der app smart GmbH mit Sitz in Wiesbaden können Restaurantbetreiber innerhalb von nur 48 Stunden online erste Bestellungen annehmen. Die order smart Shop-Lösungen bieten eine Perspektive in Zeiten der Corona-Krise und auch für danach, sind langjährig erprobt und wurden speziell für Liefer- und Take-Away-Angebote entwickelt. Feste Fixkosten für das Shopsystem sorgen für finanzielle Planbarkeit mit einem kalkulierbarem Risiko, zudem fällt bei order smart keine Provision an. Die Inbetriebnahme des Web-Shops ist innerhalb von 48 Stunden abgeschlossen. Von der Bestellung bis zur Bezahlung läuft der komplette Bestellprozess automatisch über order smart und macht die Abläufe für den Gastronomiebetrieb einfach und effizient. Vielfältige

Brau Union: Gratis Schankservice

Für die Wiederinbetriebnahme der Schankanlagen bietet die Brau Union Österreich ihren Gastronomiepartnern ein kostenloses Reinigungsservice. Frisch gezapftes Bier vom Fass ist ein Genuss, auf den sich Bierliebhaber schon wieder sehnlichst freuen. Darum ist es wichtig, dass die Schankanlage ordnungsgemäß funktioniert und sorgfältig gereinigt ist. Die Brau Union Österreich unterstützt dabei ihre über 15.000 Gastronomiepartner und führt diese Serviceleistung bei über 20.000 Schankanlagen in ganz Österreich gratis durch. Dieser Aufwand entspricht laut Angeben der Brau Union Österreich einem Wert von über einer Million Euro. „Wir wollen unsere Wirte in der schwierigen Zeit unterstützen, daher werden wir die Kosten der Reinigung aller Bierleitungen übernehmen. Diese Investition hilft unseren Partnern und steht für unsere Bierqualität“ so Andreas Hunger, Geschäftsführung Gastronomie. Perfekt gezapftes Bier Für 89 Prozent der Österreicher ist die Schankhygiene in der Gastronomie wichtig. Auch auf die

Eurogast: Drastischer Appell

Eurogast Österreich wendet sich aufgrund der existenzbedrohenden Situation für den Gastronomiegroßhandel mit einem offenen Brief an das Wirtschaftsministerium und die Wirtschaftskammer. Sehr geehrte Damen und Herren! Zu einem offenen Brief entschließt man sich nur in großer Not. Es ist uns bewusst, dass die aktuelle Situation rund um das Coronavirus viel von uns allen fordert und die gesetzlichen Vorgaben absolut wichtige Maßnahmen zur Eindämmung dieser Pandemie sind. Eine Branche, mit einem Umsatz von 2 Mrd. und zehntausenden Beschäftigten, die bislang noch überhaupt nirgends Erwähnung gefunden hat, aber in weiten Teilen hochgradig existenzbedroht ist, ist der Gastronomiegroßhandel. Dessen Situation unterscheidet sich diametral von jener des Lebensmittelhandels. Am Beispiel der Eurogast Österreich Gruppe (360 Mio Umsatz, 1.160 Mitarbeiter, 45.000 Kunden in Gastronomie, Hotellerie und Systemküche) möchten wir das kurz verdeutlichen: Unsere Hauptkundengruppe ist von einem Tag auf den

Inspirationen für Take-Away-Angebote

Abhol- und Zustellservices sind derzeit die einzigen Möglichkeiten, mit denen Gastronomen noch einen Teil ihres Umsatzes retten können. Der Kartoffel-Profi Aviko steht seinen Kunden auch während der Krise mit innovativen und hilfreichen Ideen zur Seite. Unter dem Motto „Start Delivery“ hat Aviko eine internationale Kampagne gestartet, die zahlreiche Anregungen, Hinweise und Tipps für das Außer-Haus-Geschäft beinhaltet. Denn mit attraktiven Angeboten zum Mitnehmen lassen sich auch während der Corona-Krise bestehende Kunden halten und neue gewinnen, ist Aviko überzeugt. In diesem Zusammenhang informiert das Unternehmen laufend via Social-Media über besonders geeignete Produkte und passende Zubereitungsideen für schmackhafte Take-Away-Gerichte. Besonders Knusprig „Delivery-Klassiker“, die in diesem Zusammenhang besonders punkten können, sind unter anderem SuperCrunch Pommes, die durch ein spezielles Coating besonders lange heiß und knusprig bleiben, oder Kartoffel-Wedges, die sich auch ideal als Zutat für Gratins oder

Gastkommentar Hartwig Kirner, GF Fairtrade Österreich

Kaffeebauern in der Corona-Krise Fairtrade

In Krisenzeiten wie diesen zeigt sich, was wirklich wichtig ist. Ein Gesundheitssystem, das stark genug ist, alle erkrankten Menschen ausreichend zu versorgen, eine Lebensmittelbranche, die den täglichen Bedarf deckt, eine reibungslose Energie und Wasserversorgung, bis hin zur täglichen Müllentsorgung. Der Anfang dieser Pandemie hat uns veranschaulicht – wenn Geschäfte schließen und der Notstand ausgerufen wird, sind es keine TV-Geräte und Smartphones, die gekauft werden, sondern Reis und Nudeln, Obst und Gemüse. Uns wird schlagartig bewusst, wofür die Bedürfnis-Pyramide steht, und man fokussiert sich auf das Wesentliche. Und so eine Krise macht auch auf radikale Art sichtbar: Wenn die Welt erkrankt, ist niemand eine Insel. „Ihr gebt einem Fußballer eine Million Euro monatlich, aber einem Forscher nur 1.800 Euro und jetzt wollt ihr ein Medikament gegen den Virus? Geht doch zu Ronaldo und

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