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Mystisch und vielseitig

Getränke aus Kräutern, Wurzeln, Blättern und Gewürzen gelten seit der Antike als medizinische Wundersäfte. Anfang des 19. Jahrhunderts erlebten alkoholische Bittergetränke eine wahre Blüte. Die Mixturen wurden als hochkonzentrierte Elixiere hergestellt und dann vor dem Genuss mit Genever oder anderen klaren Spirituosen verdünnt. Auch Hubert Underberg befasste sich intensiv mit der Kräuterkunde, bis er schließlich im Jahr 1846 mit Kräutern aus 43 Ländern eine erlesene und aromatische Mischung zusammenstellte. Die Rezeptur ist bis heute ein wohlbehütetes Familiengeheimnis. Die Kräuter werden einer strengen Eingangskontrolle unterzogen und nach dem von der Familie Underberg entwickelten Geheimverfahren „Semper idem“ mit hochwertigem Alkohol und frischem Wasser versetzt. Danach reift Underberg viele Monate in Fässern aus slowenischer Eiche, bevor er in die typische, mit Strohpapier umwickelte Portionsflasche abgefüllt wird. Underberg enthält nur Wasser, Alkohol und Kräuterextrakte.

Ausbildung zum Konditor

Die Lehrlingsausbildung in Österreich präsentiert sich mehr als jemals zuvor mit enormen Zukunftschancen und reichlichen Karrieremöglichkeiten. Dabei wissen viele Lehrlinge gar nicht um die facettenreichen Ausbildungsmöglichkeiten. Gerade das Konditoren­handwerk bietet hier spannende Optionen zum Aufstieg, zur Weiter­bildung und Spezialisierung, weiß Friedrich Deiser, Geschäftsführer der Conditorei Sluka. Kreativität, Liebe und Beharrlichkeit Die heutige Konditorenausbildung zeichnet sich vor allem durch Kreativität, die Liebe zum Detail sowie Beharrlichkeit aus. Daneben spielt aber auch eine noch intensivere Lebensmittelkunde eine wichtige Rolle. Wie erwähnt, haben sich die Kundenwünsche im Gegensatz zu früher teilweise verändert. Daher sollte man Bescheid wissen, welche Zutat wie verwendet wird und welches Ergebnis sie bringt. Wie bei allen Berufen, aber vor allem im Fall von kreativen, ist die Liebe zum Beruf unabdingbar. Daneben sind Handge­schicklichkeit, Fingerfertigkeit, räumliche Vorstellungsfähigkeit, ein ausgeprägter Geruchs- und

Steuern und Sozialversicherung: LBG Österreich analysiert Regierungsprogramm

Steuertipps zum Download Gastronomie

Analyse & Empfehlungen zum Download für Hoteliers und Gastronomen, Unternehmer, Geschäftsführer und Dienstnehmer „Das Regierungsprogramm der soeben angelobten Bundesregierung ist ambitioniert und trägt deutlich die Handschrift einer ökosozialen Marktwirtschaft“, fasst Mag. Heinz Harb, Geschäftsführer bei LBG Österreich, die geplanten Vorhaben der Bundesregierung 2020-2024 zusammen. Wesentliche steuerliche Entlastungsmaßnahmen werden bereits ab 2021 und danach etappenweise im Laufe der Gesetzgebungsperiode 2020-2024 erwartet. Im Regierungsprogramm finden sich eine Vielzahl von steuerlichen Entlastungsmaßnahmen für alle Steuerpflichtigen und Unternehmen, unter anderem eine Senkung des Einkommensteuer- und Körperschaftsteuertarifs, eine Ausweitung des investitionsunabhängigen Gewinnfreibetrages oder eine weitere Erhöhung der steuerlichen Freigrenze für Geringwertige Wirtschaftsgüter ebenso wie eine Erhöhung des Familienbonus. Branchenspezifisch finden sich Entlastungsmaßnahmen insbesondere für den Tourismus und die Landwirtschaft sowie steuerliche Anreize bei verstärkt ökologischer Ausrichtung von Immobilienprojekten. Schwerpunktsetzungen für Gründer und Start-ups sowie ein verstärkter Fokus auf

FELIX 2020 – das Wirtshausfestival am Traunsee

Von 27. März bis 27. April 2020. Neben einer Knödel-Schifffahrt, Gourmet-Abenden steht bei FELIX – dem Wirtshausfestival am Traunsee, auch ein Pop-up-Restaurant auf dem kulinarischen in eine Bühne für Genussevents aller Art. Eines der Highlights des diesjährigen Festivals ist das Jubiläum zum 1.000-jährigen Bestehen des Klosters Traunkirchen am 25. April. Mit Starköchen aus aller Welt, Kulinarik, Kunst und Kultur wird der Geburtstag, inmitten des geschichtsträchtigen Ortes, gebührend gefeiert. Villa Lanna als Pop-Up-Bühne für Kochlegenden und junge, kreative Spitzenköche Die Villa Lanna in Gmunden ist ein Gesamtkunstwerk des 19. Jahrhunderts und dient als als Pop-Up-Bühne für Kochlegenden und junge, kreative Spitzenköche. Für zwei Abende (17. und 18. April) konnte Wolfgang Gröller (Hotelier Traunseehotels und Hauptinitiator des Festivals) die Eigentümer dafür gewinnen, ihr Haus für Gäste des Wirtshausfestivals zu öffnen. Die Events finden unter dem

Ein „Minensuchgerät“ für das Rechnungswesen

Eine neue Software ermöglicht Gastronomen, ihre Buchhaltung einer ganz genauen Prüfung zu unterziehen: Das Kontroll­instrument aus dem Hause BMD untersucht große Zahlenmengen auf ihre Plausibilität hin und gibt Hinweise auf etwaige Fehlbuchungen – basierend auf einem mathematisch-statistischen Verfahren. Ein schneller Griff in die Handkassa oder Scheinrechnungen, die in der Buchhaltung erfasst werden – die Möglichkeiten, das hauseigene Rechnungswesen  zu manipulieren, sind mannigfaltig. Wobei hiermit keinesfalls ein Generalverdacht gegen Mitarbeiter, die in kaufmännischen Berufen tätig sind, ausgesprochen werden soll. Aber um eine korrekte und vor dem Finanzamt bestandskräftige Buchhaltung zu gewährleisten, können Gastronomen auf digitale Werkzeuge zurückgreifen, die ihnen Einblicke in etwaige Unregelmäßigkeiten gibt. Konkreter Verdachtsfall „Unsere Tools sind quasi wie eine Vor- sorgeuntersuchung für das Rechnungswesen“, fasst Mag. Roland Beranek, Leiter der Akademie der Software-Schmiede BMD Systemhaus GmbH, mit der Zentrale in Steyr

Von der Sonne geküsst: Putenfleisch von Kröswang

Gemeinsam mit Wech-Geflügel hat der Frische-Lieferant eine neue Marke für hochwertiges Putenfleisch aus Österreich auf den Markt gebracht: Exklusiv bei Kröswang gibt es ab sofort Produkte von der heimischen Sonnenpute. Die Tiere werden von bäuerlichen Familienbetrieben aufgezogen, denen Tierwohl ein besonderes Anliegen ist. „Wir waren schon immer Vorreiter bei der Versorgung der Gastronomie mit heimischen Produkten“, erklärt Manfred Kröswang, „deshalb passt die Sonnenpute perfekt in unser Sortiment.“ Sonnenputen werden unter Berücksichtigung von hohen Tierwohl-Kriterien von Wech Vertragsbauern gezüchtet. Die Suche nach einem exklusiven Vertriebspartner für die Gastronomie war für Wech einfach, wie Karl Feichtinger, Geschäftsführer der WECH Geflügel GmbH, erzählt: „Wir haben einen Partner gesucht, der dieses Spezialprodukt flächendeckend in ganz Österreich anbieten kann. Da wir seit über 20 Jahren mit KRÖSWANG zusammenarbeiten und die gleiche Qualitätsphilosophie teilen, war Manfred Kröswang

Almkulinarik by Richard Rauch

Auf 14 Hütten entlang von Skipisten, Langlaufloipen und Winterwanderwegen in der Urlaubsregion Schladming-Dachstein wird je ein speziell interpretiertes Menü serviert. Dafür hat der mit einer vierten Haube ausgezeichnete Starkoch Richard Rauch neue Speisen kreiert und aufgekocht. Zum Start seines neuen Projekts mit dem Titel “Almkulinarik by Richard Rauch” lud der aus der täglichen ORF Sendung „Schmeckt perfekt“ bekannte TV-Koch gemeinsam mit den beteiligten Hüttenwirten knapp 100 Gäste in die Schladminger Waldhäuslalm. Und diesen wurden gleich zu Beginn mit einem “Dachstein-Omelette” aus der Riesenpfanne und selbstgemachtem Isabellatraubenglühwein ein echtes Gaumenschmankerl serviert. Schon beim Lesen der Grichte, bekommt ,man Appetit: Gebackene Ziegenfrischkäsetascherl, Lammbratwurst, Oxenalm Gulasch Asia Style oder Tagliatelle alla Ramsau gibt es heuer unter anderen auf den Bergen der Region Schladming-Dachstein zu genießen. Regionalität auf der Zutatenliste “Die Gerichte wurden in einem Workshop

Intergastra mit Kocholympiade

Vom 14. bis 19. Februar 2020 findet erstmals parallel zur INTERGASTRA, der Leitmesse für Hotellerie und Gastronomie, die IKA/Olympiade der Köche auf der Messe Stuttgart statt. Das ist die älteste und größte Kochkunstausstellung der Welt und wird vom Verband der Köche Deutschlands e.V. ausgerichtet. Im Olympiajahr 2020 kämpfen unter dem Motto #dabeiseinistalles internationale Köche-Teams in Stuttgart vier Tage lang um die Medaillen. INTERGASTRA-Besucher haben an vier Messetagen die Möglichkeit, mehr als 2.000 Köchen aus über 70 Ländern beim Live-Kochen über die Schulter zu schauen, sie beim Zubereiten der rund 8.000 internationalen Menüs anzufeuern und diese hochwertigen Gerichte aus aller Welt zu genießen.  Aber auch die Messe hat heuer sehr viel Neues zu bieten. Mit dem Themenpark „Straße der eGastronomie“ an Eingang Ost besetzt die INTERGASTRA erstmalig das Thema E-Mobilität und

Haubis: „Ein Erlebnis für Brotgenießer“

Ofenfrisches Brot für die Gastronomie von Haubis

Anton Haubenberger, Chef des traditionsreichen Familienunternehmens, im Interview über eine Branche, die lebendiger ist denn je. Mit GASTRO Portal sprach er über die ständige Gratwanderung zwischen Vollsortiment und dem Mut zur Lücke. GASTRO Portal: Herr Haubenberger, Brot ist derzeit ein großes Thema. Je mehr sich ein Bäcker auf die Ursprünglichkeit seines Handwerks besinnt, desto gefragter ist er. Die langen Schlangen vor den neu eröffneten Geschäftslokalen sprechen Bände. Braucht die Branche einen derartigen Hype? Anton Haubenberger, Haubis-Chef: Diese Frage höre ich natürlich nicht zum ersten Mal. Nur, dass sie mir meistens noch schärfer gestellt wird. Mehr im Sinne von: Was bringt es, Brot derart hochzustilisieren? Haben wir vorher etwa nicht gewusst, wie richtiges Brot schmeckt? Ich bewerte den aktuellen Hype rund ums Brot aber durchaus positiv. Es tut dem Qualitätsbewusstsein gut. Dem der

Tipp aus der Praxis – Lohnt sich Bio?

Diese Frage habe ich auf der „Gast“ sehr oft gehört. Der Bio-Hype, den wir derzeit erleben, ist der von längerer Dauer oder „wächst sich das wieder aus“? Aus meiner Sicht wird die Nachfrage nach Bio-Getränken sogar noch wachsen, und ein Ende ist schon gar nicht in Sicht. Durch den in unseren Medien omnipräsenten Klimawandel ist auch die Ernährung in das Bewusstsein vieler Kunden gerückt. Wer es sich leisten kann, achtet heute im Supermarkt schon bei vielen Produkten auf Bio-Qualität, und das wird auch in der Gastronomie verstärkt kommen. Bei den Gästen kommen Regionalität und Bio-Qualität gut an, und sie sind auch bereit – in Maßen – dafür zu bezahlen. Wenn das Ganze dann auch noch mit einem Nachhaltigkeitszertifikat verbunden wird, freuen sich der Gast und sein Gewissen. Auf der Messe

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