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Gläserner Schlachthof

Wer nichts zu verbergen hat, der zeigt das auch. So geschehen bei der Fleischerei Sonnberg Biofleisch, die vor Kurzem einen gläsernen Bioschlachthof für Rinder in Betrieb genommen hat. Neu ist das Prinzip nicht: Unternehmen gewähren schon länger Einblicke in ihre Produktionsräumlichkeiten, bestens bekannt von Winzern und von Österreichs einzigartigem Schoko-Laden-Theater. Besucher machen Führungen und sehen, wie Lebensmittel entstehen. Bei Schlacht­höfen war man diesbezüglich bis jetzt eher zurückhaltend, Sonnberg Biofleisch im Mühlviertel setzt ab nun neue Maßstäbe.  8,5 Millionen Euro investierte Sonnberg Biofleisch in seine neuen Strukturen, Glanzstück ist der neue 100%-Bio-Rinder-Schlachthof in Unterweißenbach. Dieser wurde an die 100-%-Bio-Wurstproduktion angeschlossen, der schon jetzt eine Erlebniswelt mit Wurstkino bietet. In weiterer Folge wird der bisherige Schlachthof in der Almstraße zum reinen 100%-Bio-Schweine-Schlachthof umgebaut.  Einmal pro Woche können sich Besucher für eine kostenlose Führung

Meditationen über die Jagd

Peter Zinter kennt man in der heimischen Gastroszene schon lange. Die höchste kulinarische Auszeichnung erkochte er sich mit drei Hauben im ehemaligen Restaurant Vincent. Nach einem kurzen Gastspiel im Motto am Fluss brachte er das Charlie P's auf Vordermann und führte schließlich das Heunisch&Erben aus den Startlöchern, wo der passionierte Jäger seine Gäste mit Spezialitäten aus Wald und Flur beeindruckte. Künftig wird der Spitzenkoch dem Weingut Liszt in Leitha­prodersdorf mit seinem (wilden) Know-how zur Verfügung stehen. Im Gespräch mit GASTRO eröffnet der Koch und Jäger in Personalunion einen waidmännischen, ethischen und natürlich auch kulinarischen Blickwinkel auf die Jagd. Bedenkt man, dass das Zerwirken und die Verwertung eines ganzen Wildtieres kaum noch zum Handlungsfeld eines Koches gehört, imponiert der Zugang von Spitzenkoch Peter Zinter, der als Jäger mit seinem Hund „Buddy“ Wald

Lebensmittel retten mittels App

Ein Drittel aller Lebensmittel wird verschwendet, allein in Österreich werden 577.000 Tonnen genießbare Lebensmittel unnötig weggeworfen, obwohl sie bei rechtzeitigem Konsum noch genießbar wären. Für Unternehmen ist diese Verschwendung teuer, für die Umwelt schädlich. Too Good To Go, Europas größte App gegen Lebensmittelverschwendung, will das ändern. Gemeinsam mit Endkonsumenten wird wertvolles Essen gerettet. Überschüssiges Essen verkaufen Too Good To Go bietet eine nachhaltige Lösung, von der sowohl die Partnerbetriebe als auch die Konsumenten als Endverbraucher und natürlich die Umwelt profitieren. Die App ermöglicht es, Betrieben wie Bäckereien, Restaurants und Supermärkten ihr überschüssiges Essen zu einem vergünstigten Preis an Selbstabholer zu verkaufen. Die Win-Win-Win-Situation ist klar: ausgezeichnetes Essen für die Kundschaft, weniger Verschwendung für die Betriebe und Ressourcenschonung für die Umwelt! Dass das Konzept aufgeht, belegen die Zahlen des 2015 in Dänemark initiierten

Der Bio-Pionier wird Zwanzig!

Ein guter Grund zum Feiern, aber auch um zurückzublicken, wie alles begonnen hat. Viele Aktivitäten von Biogast stehen heuer im Zeichen des Jubiläumsjahres. So auch die Biogast Messe, die größte Bio-Fachmesse Österreichs, die Mitte September auf einer Ausstellerfläche von über 2.000 m² im Welser Messezentrum stattfand. Sonja G. Wasner war vor Ort und traf dort Geschäftsführer Horst Moser, um über Trends, Regionalität und Zukünftiges zu sprechen. Ca. 800 Besucher aus ganz Österreich und dem angrenzenden Ausland besuchten die heurige, wie immer eintägige Fachmesse von Biogast, die über mehrere Monate geplant und umgesetzt wird. Für die Messe reisten etwa 190 Aussteller an, um ihre Neuheiten zu präsentieren. Biogast wurde mit diesem Format heuer auch mit dem Nachhaltigkeits-Oscar der niederösterreichischen Wirtschaft, dem „TRIGOS NÖ” für das Projekt „BIOGAST Messe 2018: Erste Messe mit

Dining In – Das etwas andere Kochbuch

Alison Romans Kochstil ist unkonventionell, gesund, gut und ohne Chichi, sie schreibt mit großem Erfolg Rezepte für die New York Times. In Dining In demonstriert sie erfrischend originell und witzig, wie unkompliziert Freunde und Familie mit frisch gekochten Mahlzeiten verwöhnt werden können und wie viel Spaß das Kochen machen kann. Ihr Küchen-Credo heißt ausprobieren, experimentieren, auch mal improvisieren und sich Spaß und Genuss gönnen - beim Kochen und beim Essen! Alle 125 Rezepte hat Alison Roman selbst kreiert, sorgfältig auf mögliche Schwächen abgeklopft und sehr oft mit praktischen Quick-Trick-Techniken versehen. So verwendet sie auch mal Zutaten, die normalerweise weggeworfen werden, wie zum Beispiel Grünkohlstiele, erfindet neuartige Kompositionen wie Sardellenbutter oder verrät witzige Kniffs, die das Kochen erleichtern und so rasch zum gewünschten Erfolg und Genussfaktor führen. Dining IN ISBN 978-3-96257-106-1 UVP 35,99 € Unimedica im Narayana

Hubert Wallner ist Koch des Jahres 2020

Hubert Wallner ist Haubenkoch aus Leidenschaft und betreibt mit dem See Restaurant Saag in Techelsberg am Wörthersee eines der besten Gourmetrestaurants Kärntens. Nun wurde er in seiner Gourmetoase mit dem begehrten Titel „Koch des Jahres 2020“ ausgezeichnet. Feinste Zutaten des Alpe-Adria-Raums inspirieren ihn zu raffinierten Kreationen, mit denen er einen Spannungsbogen zwischen Kärnten und dem Mittelmeer schafft. Seine Küchenlinie besticht durch leise, aber tiefgründige Töne, die Leichtigkeit seiner Gerichte weiß zu begeistern. Das sind die Eckpfeiler, die schließlich zum Titel „Koch des Jahres 2020“ geführt haben. Koch des Jahres, als Sahnehäubchen der bisherigen Laufbahn Über die Auszeichnung sagt Hubert Wallner: „Der Titel „Koch des Jahres“ von Gault&Millau ist für mich etwas ganz Besonderes und mit Sicherheit das Sahnehäubchen auf den Erfolgen meiner bisherigen Laufbahn. Es zeigt mir, dass mein Team und ich auf

Lokaleröffnung in Wien: Die „Wrapstars“ wurden sesshaft

Wraps und Bowls genießen Wrapstars

Nach einer erfolgreich verlaufenen Crowdfunding-Aktion haben die Food-Truck-Pioniere „Wrapstars“ endlich ihr erstes Lokal im sechsten Wiener Bezirk eröffnet. In der Nelkengasse, unweit der Mariahilfer Straße, laden die „Wrapper“ rund um Küchenchef David Weber und die Mitbegründer Marko Ertl und Matthias Kroisz in ihrer gemütlichen Location mit Coolness-Faktor zu einer breiten Palette an Wraps und Bowls. „Wir wollten unsere Gastgeberrolle verstärkt ausleben“, fasst Küchenprofi Weber die Intention des Teams zusammen, das die Bewirtung im Rahmen der beiden Food-Trucks und bei Catering-Einsätzen auf jeden Fall beibehalten will. Die Speisekarte im Lokal wurde um Bowls (facettenreich mit Cheddar- und Gouda-Mix oder säuerlich-pikant im „Krautkarate“-Stil, als vegetarische Variante, mit Schwein oder Rind) und Salate erweitert, dazu werden auf Wunsch hausgemachte Tortilla-Chips mit unterschiedlichen Saucen gereicht. Als süße Krönung stehen drei verschiedene Desserts zur Auswahl – Brownie, Peanut

Web-Auftritt und App: Alles neu bei Haubis

Mohnflesserl oder Buchweizenbrot – mit der neuen Haubis Webseite auf www.haubis.at finden Kunden noch einfacher ihre Lieblingsprodukte, denn kürzlich ging die neue Webseite der Familienbäckerei aus Petzenkirchen/Niederösterreich online. Das traditionsreiche Familienunternehmen Haubis präsentiert seine neue Webseite in modernem Design und mit verbesserter Funktionalität. Die Nutzerfreundlichkeit für mobile Endgeräte, Handy oder Tablet, wurde optimiert und bietet den Besuchern ein noch besseres Erlebnis. Der besondere Reiz an der Sache ist die Suchfunktion für die Haubis Backstuben-Produkte – mit 100 Prozent Mehl aus Österreich. „Mehr als die Hälfte aller User nutzen unsere Webseite über ihr Smartphone. Für sie wurde die Usability und Customer Experience deutlich verbessert, sodass ofenfrische Haubis Produke noch leichter zu finden sind“, weiß Stefan Scheuchelbauer, Marketingverantwortlicher Gastronomie & Filialen bei Haubis. Haubis als wichtiger Partner für die Gastronomie Kunden können nicht nur über verschiedene

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