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Impressumspflicht auf dem Prüfstand

Die Impressumspflicht wird in Österreich vielfach auf die leichte Schulter genommen, das zeigt die Erhebung des „Verband Druck & Medientechnik“. Über einen Zeitraum von sechs Monaten hat der Verband Druckwerke, Kundenzeitschriften, Broschüren und Plakate überprüft. Das Ergebnis ist durchwachsen bis ernüchternd. Vor allem im Tourismus und bei öffentlichen Auftraggebern ist das Bewusstsein für die Impressumspflicht noch nicht ausgeprägt. Die Idee des Impressums ist Transparenz. Alle an einem Medienwerk beteiligten Personen und Unternehmen sollten genannt werden, damit diese bei Verstößen gegen Gesetze, bei übler Nachrede oder ganz aktuell auch bei Verstößen gegen die Datenschutzgrundverordnung zur Rechenschaft gezogen werden können. Deshalb gibt es sowohl im Mediengesetz als auch im eCommerce-Gesetz Veröffentlichungspflichten. Verantwortlich für ein korrektes Impressum ist dabei der Medieninhaber, d. h. die Organisation oder Person, die den Inhalt eines Mediums vorgibt und

Philip Feyer eröffnet Kaffeerösterei

Im siebten Wiener Gemeindebezirk, in der Westbahnstraße 13, eröffnete Philip Feyer seinen zweiten Standort, in dem nun auch geröstet wird. Im angeschlossenen Café können die Gäste den Kaffee gleich probieren. Dazu gibt és handgemachte Kuchen und kleine Snacks. Das Jonas Reindl ist Teil der sehr lebendigen, internationalen Spezial­kaffee-Szene, die sich auch in Österreich immer mehr etabliert. Ökologisch und sozial „Kaffee-Nerds“ widmen sich mit großer Leidenschaft der ökologisch und sozial verträglichen Produktion von hochwertigen Kaffeesorten und deren perfekte Röstung und Zubereitung. In beiden Jonas Reindl Cafés und im Online Shop können Kunden die schön gestalteten Packungen kaufen. Gastrokollegen, die ihren Gästen Jonas Reindl Kaffee anbieten möchten, bietet die Rösterei ein zusätzliches Service. Für Mitarbeiter gibt es im eigens eingerichteten Schulungsbereich die Möglichkeit, in Workshops die perfekte Zubereitung zu lernen. Philip Feyer importiert die

Wedl über das Weinjahr 2018

Das sehr heiße und trockene Weinjahr 2018 geht als eines der ertragreichsten, aber auch aufwendigsten in die Geschichte ein. Österreichs Winzer freuten sich nach einer frühen Ernte über ausgewogene Weine. Frankreich, Spanien und Portugal hatten vermehrt mit Wettereinflüssen zu kämpfen, die unterschiedliche Erntemengen, jedoch gute Qualitäten hervorbrachten. „Wie fast überall in Europa wird sich erst herausstellen, wie sich die hohen Alkoholgrade und die eher moderate Säure zusammenfinden“, erklärt Dipl. Sommelier Harald Stollwitzer, Category Manager der Wedl Vinotheken. Eine weitere Entwicklung lässt sich derzeit beobachten: Die junge Winzergeneration übernimmt Verantwortung, dabei ist das Handwerk längst nicht nur mehr „Männersache“. Immer mehr ambitionierte Frauen verleihen ihren Weinen eine ganz persönliche Note und bereichern die Weinszene ungemein. So übernehmen Caroline Taferner, Steffi Böheim, Johanna Markowitsch oder Gloria Eichinger die Betriebe ihrer Eltern. Dabei können alle

TiPOS: Premium-Anbieter am Puls der Zeit

Wir leben in einer Zeit der immer weiter fortschreitenden Digitalisierung. Egal, welche Betriebsart in der Gastronomie oder Hotellerie – immer mehr Abläufe können automatisiert und somit vereinfacht werden. Diesen Trend nutzt der Kassenspezialist TiPOS und baut sein Produktportfolio sukzessive aus, damit die Kunden davon profitieren. Und das mit einem klaren Ziel: durch neue Technologien und Möglichkeiten wollen die Entwickler die Betriebe der Gastronomen noch erfolgreicher und effizienter mitgestalten. Im Fokus stehen hier vor allem Arbeitserleichterung, Zeit- und Kosteneinsparung, Optimierung der Abläufe sowie Umsatzsteigerung mit perfektem Wareneinsatz. So individuell wie der Betrieb Dank des modularen Aufbaus von TiPOS kann das Kassen­system flexibel um zusätzliche Funktionen wie beispielsweise Warenwirtschaft, Kundenverwaltung oder Tischreservierung erweitert werden. Egal, ob Imbissinhaber, Restaurantbesitzer oder Filialist: TiPOS entwickelt stetig weiter und schaut gerne über den Tellerrand, um Gastronomen und Hoteliers maßgeschneiderte

Sören Herzig eröffnet eigenes Restaurant

In zahlreichen namhaften Restaurants (DOTS Group, Aï, Amadors Wirtshaus und Greißlerei) konnte Sören Herzig seinem Talent für die internationale und moderne Küche einen Feinschliff verleihen. Heute gilt der Gault Millau „Newcomer des Jahres 2017“ als „Küchenkapazunder“. Nun wagt er den großen Schritt zum eigenen Lokal: Im Erdgeschoss eines galerieähnlichen Gebäudes im 15. Wiener Gemeinde­bezirk, dem ehemaligen Dorotheum-Fünfhaus, öffnet Herzig die Türen zu seinem Restaurant. Gäste können sich bei einem siebengängigen Menü gleichermaßen auf neu interpretierte Klassiker der Spitzenküche wie auf ausgefallene Kreationen mit internationaler Note freuen. „Mir ist es wichtig, mich in meiner Küche richtig ausleben zu dürfen, mein ganzes Herzblut in die Gerichte stecken zu können und dabei Regeln auch einmal zu brechen – kein Problem, wenn man sein eigener Chef ist“, meint Sören Herzig. Unkomplizierte Mittagsmenüs Im Kontrast zu dem

Spargelzeit am Grill

Spargel mit Sauce Hollondaise, Spargel mit Schinken und Kartoffel, Spargel als Salat. Die Klassiker werden im Frühling immer wieder gerne serviert und werden innovativ variiert. Doch wie wäre es einmal mit gegrilltem Spargel? Bei dieser Variante treffen sich dann gleich Komponenten: der Spargel behält seinen kalorienarmen und aromatischen Faktor und das Grillthema avanciert sowieso immer mehr zum Kult. Kocht man weißen Spargel in Wasser, wie es für die meisten Spargelrezepte notwendig ist, verliert er viel von seinem Aroma – was beim Grillen nicht der Fall ist. Und einfach in der Zubereitung ist er noch dazu. Und so geht’s: Den Spargel schälen und mit Butter, Salz und einer Prise Zucker in Alufolie packen. Alternativ sorgt geriebener Käse für die noch etwas pikantere Variante. Durch die Alufolie auf dem Grill kann der Spargel

Japanisches Barfood zum Teilen

Mittlerweile ist das Mochi mit dem Take-Away OMK und der Mochi Ramen Bar eine über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Institution in Wien. In dem Buch „Izakaya“ verraten die vier Mochi-Masterminds, Eduard und Nicole Dimant, Tobias Müller und Sandra Jedliczka, erstmals ihre beliebtesten Rezepte: Frische Zutaten treffen hier auf den würzigen Geschmack von Sojasauce und Sake und werden ohne großen Aufwand zu schmackhaften Gerichten kombiniert und im geselligen Sharing-Prinzip serviert. „Izakaya“ ist im Übrigen einer der populärsten Gastronomiebetriebe in Japan und wird gerne mit englischen Pubs oder spanischen Tapasbars verglichen. Der Name setzt sich zusammen aus den japanischen Begriffen i (sitzen) und sakaya (Sake-Shop) und bedeutet damit so viel wie „Sake-Laden zum Sitzen“. Zutaten für 4 Personen Ceviche 120 g Limettensaft 20 g Yuzusaft 80 g Wasser 1 Knoblauchzehe 30 g Staudensellerie 10 g Ingwer ½ Zwiebel 4 Zweige Koriander 1 TL Aji-Amarillo-Paste

18. Mai: Lange Nacht der Demeter-Höfe

17, Höfe, 1 Nacht: Vom Waldviertel bis ins Burgenland wird mit Feuerflecken, Naturwein-Verkostung im Kremstal, Late-Night-Shopping im Kärntner Hofladen und vielem mehr die lange Nacht der Demeter Höfe gefeiert. Wer möchte, der bekommt zum Glas Wein oder zur Mehlspeis‘ auch noch Informationen zu Demeter serviert. Bauern plaudern aus der Schule und erzählen über ihren ganz persönlichen Weg – Besucher erleben hautnah, wie Lebensmittel entstehen. Am 18. Mai ab 17 Uhr geht es los, Anmeldungen sind empfehlenswert. Was bedeutet Demeter? Demeter bedeutet, nach bestimmten Qualitätskriterien zu wirtschaften und zu leben“, erklärt Nikolaus Moser, Vorstand von Demeter Österreich. Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten möchten mehr wissen über die Lebensmittel, die sie essen. Während der Langen Nacht der Demeter-Höfe kann man hinter die Stalltüren, auf die Felder und in die Bienenstöcke blicken. Von der Qualität

Restaurant Ikarus: Elsässische Tradition mit modernem Anklang

Elsässische Küche Restaurant Ikarus

Olivier Nastis Geschäftssinn zeigt sich schon sehr früh, als er bereits in jungen Jahren stets eifrig Geld verdiente – als Zeitungszusteller oder als Mitarbeiter in einer Bäckerei. Geboren und aufgewachsen in Morvillars/Nordost-Frankreich, sammelte er nach seiner Lehre vielfältige Berufspraxis im Sheraton in Luxemburg, bei Jean-Yves Schillinger in Colmar, bei Olivier Roellinger in Cancale und bei Familie Haeberlin im Auberge de l‘Ill, dem berühmten, mit zwei Michelin-Sternen prämierten Restaurant im Elsass. Im Jahr 1993 übernahm er in Eguisheim eine Weinbar, und nur sieben Jahre später erwarb Olivier Nasti schließlich das Relais & Châteaux Hotel Le Chambard in Kaysersberg, wo er seitdem die Küche seines mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants „La Table d’Olivier Nasti“ leitet. Nasti ist ein Verfechter von Disziplin, Präzision und Qualität, kombiniert mit höchstem technischen Know-how. All das hat ihm über

Küche mit sozialem Mehrwert Teil 2

Lösung eines sozialen Problems Der soziale Gesichtspunkt hat aber noch weitere Facetten: Das Küchenteam mit 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besteht zu einem Drittel aus Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen Herausforderungen zu meistern hatten, um auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen – ehemals Langzeitarbeitslose, Menschen mit Behinderung oder Fluchthintergrund. Zudem werden derzeit auch zwei Lehrlinge ausgebildet.magdas wurde im April 2012 als Tochter der Caritas der Erzdiözese Wien gegründet. Der Social-Business-Gedanke geht auf Nobelpreisträger Muhammad Yunus zurück: Alle magdas Projekte tragen sich wirtschaftlich selbst, ihr oberstes Unternehmensziel ist die Lösung eines sozialen Problems. Caritas Wien-Geschäftsführer Alexander Bodmann: „Wir wollen beweisen, dass soziales Handeln und wirtschaftlicher Erfolg kein Widerspruch sind. Wir fokussieren uns auf die Stärken unserer Mitarbeiter und nicht auf etwaige Defizite.“ Auch das magdas Hotel im zweiten Bezirk wird nach diesen Kriterien geführt

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