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Absturz oder Aufstieg?

Kaum eine andere Branche ist von den Corona-Maßnahmen so heftig und so langfristig betroffen wie der Tourismus und mit ihm die Gastronomie und Hotellerie. Doch was bedeutet das langfristig? Ist der erzwungene Shutdown für manche Betriebe der Anfang vom Ende, oder ergeben sich aufgrund der verordneten Maßnahmen womöglich neue Chancen? Fachleute sprechen von bis zu 4,2 Milliarden Euro Verlust für die Hotellerie im Corona-Jahr. Viele sperrten trotz Erlaubnis Ende Mai gar nicht erst auf, weil der Kosten-Nutzen Faktor nicht gegeben ist. Besonders die heimische Stadthotellerie ist stark betroffen, aber auch überall anders geht die Skepsis um. Eine Studie der Prodinger Tourismusberatung, die im Auftrag der Wirtschaftskammer erstellt wurde, kommt zu dem Schluss, dass es nicht alle schaffen werden (Prognosen sprechen dabei von einem Drittel der Wirte und Hoteliers), und 85 Prozent

Eine malerische Metamorphose

Der Charme berühmter Wirtshäuser und berüchtigter Beisl wird oft zerstört, wenn sie renoviert werden. Nicht so beim Adlerhof. Manuel Köpf und Andreas Knünz haben das alte Wiener Wirtshaus im Adlerhof übernommen und im Februar 2020 nach umfangreichen Renovierungsarbeiten als Salon-Café und Brot-Beisl wieder eröffnet. Für die Errichtung dieses einzigartigen Gastroprojektes zeichnet das versierte Duo Laura Karasinski und Gerd Zehetner verantwortlich. „Von Anfang an hat uns der Adlerhof in seinen Bann gezogen“, erzählen die Betreiber Manuel Köpf und Andreas Knünz. „Sein verstaubter Charme, die vielen Geschichten, die er erlebt hat – dieses Flair wollten wir auf jeden Fall erhalten.“ Eine Retrospektive Im Adlerhof – gelegen in einem Gründerzeit-Wohnblock, der von der Siebensterngasse bis zur Burggasse reicht und über ein Durchhaus verbunden ist – fanden über Jahrzehnte Leute aus dem Grätzl, Haus- Bewohner, Studenten, Fußball-Begeisterte

Dinner Theater Schönbrunn: Fulminante Wiedereröffnung mit Flair, Charme und Chic

Wiedereröffnung Dinner Theater Schönbrunn

Dinieren und sich delektieren lautet das Motto des Dinner Theaters Schönbrunn! Mit viel Verve und unter der Patronanz der französischen Botschaft nahmen die Künstler-Wirtsleute Tamara Trojani und Konstantin Schenk nach der Coronavirus-bedingten Zwangspause den Betrieb ihres Dinner Theaters im Schönbrunner Stöckl, idyllisch beim Eingang zum Schlosspark gelegen, wieder auf. Mit der Produktion „Vive la France“ gelang eine fulminante Wiedereröffnung: eine spritzige Revue aus bekannten und beliebten Chansons von Edith Piaf bis Gilbert Bécaud, eingebettet in eine köstlich-amüsante Rahmenhandlung, zur Perfektion von einem viergängigen französischen Gourmet-Menü vollendet. Küchenchef Rudi (der am Ende des Abends zusammen mit dem exzellent eingespielten Serviceteam vor den Vorhang geholt wird) und seine Brigade beweisen einmal mehr die Bandbreite ihres Könnens: Das delikate viergängige französische Gourmet-Menü lässt keine Wünsche offen. Der Vorspeisenteller besticht durch seine schmackhafte Vielfalt aus Entenbrust, Orangenchutney,

Dinner & Music: „Wiener Köstlichkeiten“ im Schönbrunner Stöckl

Musik und Kulinarik Schönbrunner Stöckl

Kulinarische und kulturelle Gustostückerl unter freiem Himmel, im einladenden Gastgarten, stehen nun wieder im Schönbrunner Stöckl auf dem Programm! Das idyllisch gelegene Restaurant, gleich beim Eingang zum Schlosspark Schönbrunn zu finden, hat seine Tore wieder geöffnet. Die reichhaltige Karte lässt keine Wünsche offen: Geboten wird eine große Auswahl an Salaten, veganen Spezialitäten, Klassikern aus der böhmischen Küche, hausgemachten warmen Mehlspeisen und vieles mehr. Zudem hat Spargel gerade Hochsaison, somit wäre jetzt der ideale Zeitpunkt, die eine oder andere gesunde Köstlichkeit zu probieren: Spargelcremesuppe mit Blätterteig-Knusperstangerl, Lachsfilet auf Spargeltagliatelle oder ein Filetsteak mit grünem und weißem Spargel sorgen für eine exquisite Vitaminzufuhr. Das charmant-sympathische Künstlerduo Susanne Marik (Gesang) und Béla Fischer (am Klavier) präsentierten dem zahlreich erschienen Publikum (wobei die Tische korrekt mit einem Mindestabstand zueinander platziert waren) unter dem Titel „Wiener Köstlichkeiten“

Öffnung der Gastronomiebetriebe ab 15. Mai

Die Regeln für die Gastronomiebetriebe sind so einfach und praktikabel wie möglich gestaltet: 4 Erwachsene und ihre zugehörigen minderjährigen Kinder dürfen an einem Tisch sitzen. Zwischen den Gästen, die nicht an einem Tisch gemeinsam sitzen, muss ein Mindestabstand von 1 Meter gewährleistet sein. Schankbetrieb an der Theke ist nicht erlaubt. Servicepersonal muss Mund-Nasen-Schutz tragen, Gäste nur am Weg zum Tisch. Tischreservierung wird empfohlen – Gruppenreservierungen für mehrere Tische sind nicht erlaubt. Weitere Schritte: Öffnung der Beherbergungsbetriebe für private Nächtigungen ab 29. Mai. Weitere touristische Sehenswürdigkeiten können unter Einhaltung des Mindestabstands von 1 Meter ab 29. Mai wieder öffnen. Mund-Nasen-Schutz muss in Indoor-Bereichen verpflichtend getragen werden, Beschränkung auf mindestens 10 m² Besucherraum pro Besucherin und Besucher. Tierparks dürfen bei Gewährleistung des Mindestabstands von 1 Meter am 15. Mai ihre Outdoor-Bereiche öffnen. Schwimmbäder

Wie geht es im Tourismus weiter?

Eine von der WKO in Auftrag gegebene Studie untersucht die potentiellen Auswirkungen der Corona-Krise auf österreichische Beherbergungsbetriebe. Die Prodinger Tourismusberatung analysiert die unterschiedlichen Szenarien. Die Prodinger Beratungsgruppe wurde von der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), Fachverband Hotellerie, beauftragt, verschiedene Auswirkungs-Szenarien der Corona-Krise (Covid-19) zu erstellen. Im Fokus steht die Berechnung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen von Beherbergungsbetrieben wie Umsatz, Nächtigungszahlen und Auslastung, sowie eine Einschätzung der kommenden Sommersaison 2020. Vom Plus zum Minus Seit dem Ausbruch der Pandemie kämpfen Tourismusbetriebe in Österreich mit massiven Umsatzeinbrüchen. Nach einer äußerst erfreulichen Wintersaison 2019/20, folgte aufgrund der Betriebsschließungen ab Mitte März ein historischer Tiefststand der Auslastungen. Nach ersten Schätzungen betragen die Gastronomieverluste im touristischen Winterhalbjahr 2019/20 (November bis April) 16,5 Prozent. Preisverfall erwartet Nach Expertenschätzungen müssen die Hoteliers einen österreichweiten Auslastungsrückgang von 30 Prozent im März und von 85 Prozent im April 2020

Wiener Wiesn: Digitales Volksfest, analoge Schmankerln

Digitales Volksfest Europas erste virtuelle Wiesn

Aufgrund der Corona-Pandemie kann die Wiener Wiesn in ihrem zehnten Jubiläumsjahr nicht auf traditionelle Weise, wie ursprünglich geplant von 24. September bis 11. Oktober im Prater, stattfinden. Die Veranstalter laden daher zu Europas erster virtueller Wiesn ein – die Wiesn #dahoam via Web-Browser, Social Media und Webcam. „Die Gesundheit und Sicherheit unserer 400.000 Gäste stehen für uns immer an erster Stelle. Als Veranstalter haben wir eine weitreichende Verantwortung und folgen deshalb den notwendigen Empfehlungen von Experten und der Bundesregierung. Wir sind gezwungen, rund 200 Einzel-Musik-Konzerte und 900 Stunden Live-Musikprogramm abzusagen. Die Wiener Wiesn wird daher dieses Jahr zu einem digitalen Event“, so der Eigentümer und Geschäftsführer, Christian Feldhofer. Damit die erste „digitale Wiesn“ der Welt trotzdem zu einem geselligen Fest für die ganze Familie wird, setzen die Veranstalter auf zahlreiche technische Innovationen,

Le Burger liefert klimaneutral ins Haus und spendet für „Obdach Wien“

Burger klimaneutral nach Hause liefern lassen

Ab sofort liefern die Wiener Burgermanufakturen Le Burger Mariahilferstraße, Le Burger Rotenturmstraße und Le Burger Donau Plex ihre Köstlichkeiten von 16 bis 21 Uhr direkt an den heimischen Küchentisch. Entgegengenommen werden die Bestellungen online bei www.mjam.net, das auch die klimaneutrale Lieferung per Fahrrad übernimmt. Im Radius von fünf Kilometer vom Lokal wird ab fünf Euro Mindestbestellwert gratis zugestellt. „Online bieten wir fast alles an, was man bei uns in den Restaurants auf der Karte findet. Darunter auch unsere Klassiker, wie zum Beispiel den Classic Bacon, den Hot & Spicy-Burger oder den Farmhouse Burger. Die Patties sind immer frisch faschiert, die Buns von Hand gebacken, und sie können als ,Make Your Own Burger‘ nach Belieben und mit unterschiedlichen Zutaten ohne Extrakosten gefüllt und mit hausgemachten Saucen serviert werden“, so Le Burger-Geschäftsführer Lukas

Wrapstars: „Gemeinsam diskutieren, welche Schritte notwendig sind“

Vernetzung in der Gastronomie Corona Virus Krise

Keine Frage: Die Gastronomie steht in Zeiten der Coronovirus-Krise vor großen Herausforderungen. Vernetzung und Austausch, innovative Ideen und gegenseitige Unterstützung sind das Gebot der Stunde. Doch woher sollen Gastronomen wissen, was zu tun ist? Mit vorbildlichem Beispiel geht das Betreiber-Team der Co-Working-Küche „Herd“ in Wien-Favoriten, des „Wrapstars“-Foodtrucks und des gleichnamigen Restaurants, unweit der Mariahilfer Straße gelegen, voran. Das gemeinsame Lösen der anstehenden Probleme ist die Maxime. „Wir haben einen Slack-Channel (Instant-Messenging-Dienst, Anm.) eröffnet, bei dem bereits 52 Unternehmen dabei sind. Wenn jemand eingeladen werden möchte, dann soll er sich bei uns oder bei Karma Food melden“, erläutert Marko Ertl, Co-Gründer von „Herd“ und „Wrapstars“, die Vorgangsweise der Crew. „Finanziell ist es eine enorme Belastung, und in unserer Größe hat kaum ein Betrieb mehr Reserven als für ein bis zwei Monate. Das größte Problem

Espresso, Lunch und After Work-Cocktail: Die „Praterstrasse“ als Hybrid-Bar

Hybrid Bar Wien Leopoldstadt Neueröffnung

Ein Multichannel-Gastrokonzept auf hohem Niveau nahe des Donaukanals hält in der Wiener Leopoldstadt Einzug. Verantwortlich dafür zeigen sich die zwei erfahrenen Clublegenden Heinz Tronigger und Hennes Weiss, die mit der „Praterstrasse“ Wiens Barkultur um einen neuen Hotspot mit innovativem Gesamtpaket und kosmopolitischer Attitüde erweitern. „Praterstrasse, das ist die Coolness des Zweiten, gepaart mit internationalem Anspruch an Architektur und Design, innovativem Sound- und Lichtkonzept sowie aufregender Gastronomie und Servicequalität“, so Heinz Tronigger und Hennes Weiss, die zusammen 40 Jahre Club-, Musik- und Gastronomieerfahrung vereinen und sich das Ziel gesetzt haben, einen neuen Sinn für qualitatives Ambiente in Wien zu kreieren. Der Startschuss zur „Praterstrasse“ fällt mit der Kernkompetenz der Gründer: als Bar, mit gehobener Gastronomie, einer feinen Selektion aufregender Signature Cocktails, biodynamischen Weinen, den hierzulande noch viel zu unterrepräsentierten Sake, Mezcal- und Tequilaspezialitäten

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