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Gratis-Gästeregistrierung für steirische Betriebe jetzt verfügbar

Am 19. Mai sperren die Tourismus-Betriebe wieder auf. Eine Gästeregistrierung ist bis auf Weiteres in der Gastronomie und der Hotellerie verpflichtend. In Abstimmung mit den Tourismusregionen wurden von Steiermark Tourismus verschiedene Optionen für eine schnelle und einfache digitale Registrierung geprüft. Mit Feratel wurde ein Partner gefunden, der mit sieben von neun Tourismus-Regionen bereits kooperiert und mit dem rund 9.000 Gastronomiebetriebe, Sehenswürdigkeiten sowie Ausflugsziele schon arbeiten. Die Funktion „Gästeregistrierung“ ist bei dem System ab sofort startklar – eine Anmeldung des Betriebs beim jeweiligen Tourismusregionalverband reicht. Auch Anbieter aus dem Kultur- und Veranstaltungsbereich sowie Ausflugsziele können dieses Service nutzen. Das Tourismusressort von Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl übernimmt die einmaligen Implementierungskosten, die Regionalverbände die monatliche Gebühr. Für die Unternehmen entstehen daher keine Kosten. Das Service von Feratel bieten folgende Regionen an: Schladming-Dachstein, Gesäuse, Murau-Murtal, Hochsteiermark,

Wer nicht möchte, sieht mich kein einziges Mal!

War früher Gastfreundschaft hauptsächlich auf den persönlichen Kontakt aufgebaut, so ist heute aufgrund von Abstandsregeln die Distanz eines der wesentlichen Dinge geworden.Anika Steixner-Ensmann-Heim vom Naturdorf Oberkühnreit in Neukirchen am Großvenediger betreibt mit ihrer Familie acht Chalets, eine Romantikhütte, ein Hexenhäuschen und mehrere Appartements. Letztere sind zwar meist in einem Haus untergebracht, aber jedes separat von außen zu begehen und damit ebenfalls kontaktarm. Die voll ausgestatteten Unterkünfte garantierten Selbstversorgermöglichkeit zu hundert Prozent, was dann genau zu obiger Aussage von Anika Steixner führt. Manche Gäste mögen das, aber wie die Erfahrungen aus dem Sommer 2020 zeigen, haben die meisten trotz, und oft auch gerade wegen der schon länger andauernden Distanzmaßnahmen, Gesprächsbedarf. Und die bekommen diesen dann auch, natürlich mit gebührenden Abstand.Frühstück bis ans Bett – oder doch nur vor die TüreSelbstversorgung ja,

Wiener Tourismus fordert Öffnung am 19. Mai

Während in ganz Österreich Hotelzimmer wieder auf Hochglanz gebracht, Gaststuben aufpoliert und Kaffeehaus-Garnituren zurechtgerückt werden, herrscht bei Wiener Gastronomen und Hoteliers noch immer Rätselraten. Das muss ein Ende haben, fordert nun Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien: „Wiener Unternehmer müssen dieselben Chancen haben, wie die im übrigen Österreich. Und darüber muss schnellstmöglich auch Klarheit herrschen.“ Grießler fordert eine schnelle Entscheidung für die Öffnungen am 19. Mai: „Die Betriebe benötigen eine Vorlaufzeit, um mit bestmöglichen Service und Angebot wieder an den Start gehen zu können. Deshalb muss jetzt grünes Licht gegeben werden, damit wir nicht noch weiter ins Hintertreffen geraten.“ Schulter an Schulter mit Grießler fordern auch die Branchenobmänner Dominic Schmid (Hotellerie), Wolfgang Binder (Kaffeehäuser) und Peter Dobcak (Gastronomie) die notwendigen Weichenstellungen für ein sicheres und

Der Lockdown ist bald Geschichte – diesmal hoffentlich wirklich

Es dürfte den verantwortlichen Politikern tatsächlich ernst sein: Nach zwei eher halbherzigen Versuchen, die Gastronomie auch diesseits des Arlbergs zu öffnen (einmal im Jänner und einmal vor Ostern), dürfte der 19. Mai nun tatsächlich feststehen – vorausgesetzt die Infektionszahlen schießen nicht wieder durch die Decke oder eine neue – noch ansteckendere – Virusmutation aus Patagonien, Nordkorea oder den Fidschi-Inseln schafft es bis zu uns. Man weiß ja nie… Ok, ich treibe mit Entsetzen Scherz, bitte um Nachsicht. Tatsache ist aber, dass die Dinge jetzt anders liegen als noch vor wenigen Wochen. Zum einen kommt das Impfprogramm derzeit wirklich in Schwung und bei geimpften Menschen ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie nach einer Coronainfektion ins Spital müssen, extrem gering. Diese Spitalszahlen – und da wieder die Zahl der Intensivpatienten – ist ja die

„Nie wieder Lockdown“ als Ziel

Überaus positiv und zuversichtlich reagieren Branchenvertreter auf die angekündigten Öffnungsschritte der Regierung. Als „lang ersehnten Schritt“, bezeichnet Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), den jüngst präsentierten Öffnungsfahrplan der Bundesregierung: Nachdem die heimischen Tourismus- und Freizeitbetriebe acht Monate durchgehend geschlossen waren, zeichnet sich mit 19. Mai endlich die wichtige Öffnungsperspektive und die Wiederherstellung der Reisefreiheit ab. Der oberste Branchensprecher ist zuversichtlich, dass Unternehmen und Gäste mit den wiedergewonnenen Freiheiten verantwortungsbewusst umgehen werden. Schließlich hätten alle Menschen dasselbe Ziel: „Nie wieder Lockdown!“ Die zeitgleiche Öffnung in allen Bereichen hält Seeber für die richtige Strategie. Die einzelnen Branchen ergänzen und beflügeln sich gegenseitig. Wichtig ist auch, dass die Wiederöffnung der Freizeitbetriebe und die Lockerung der Veranstaltungsregeln Hand in Hand gehen. Seeber: „Es ist notwendig, den Menschen vielfältige und professionelle

Am 19. Mai geht’s los!

Lange ist über Öffnungstermin und –modalitäten spekuliert worden, jetzt hat die Regierung offiziell bekanntgegeben, wie es mit Gastronomie und Hotellerie weitergehen soll: Stichtag wird demnach der 19. Mai sein, also kurz vor Pfingsten. An diesem Tag sollen Hotels und Lokale unter strengen Sicherheitsauflagen wieder aufsperren dürfen. In der Gastronomie ist laut Tourismusministerin Elisabeth Köstinger eine Sperrstunde von 22 Uhr vorgesehen, es werden Zutrittstests für die Gäste nötig sein. Als Zutrittstests sollen neben den offiziellen Tests auch überwachte Selbsttests gelten. Geöffnet werden Innen- und Außenbereiche und anfangs dürfen maximal vier Personen aus zwei verschiedenen Haushalten an einem Tisch sitzen, im Gastgarten werden es sogar zehn Personen sein. Zwischen den Tischen ist ein Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten. Außerdem ist außer am eigenen Tisch eine FFP2-Maske zu tragen. Und es wird eine Registrierungspflicht

Schlafen mit Blick auf die Sterne im Million Stars Hotel

Die Schweiz ist zwar nicht gerade arm an 4- und 5-Stern-Hotels, doch wer das ultimative Sterneerlebnis sucht, für den hat Schweiz Tourismus (ST) jetzt ein spannendes Angebot wieder im Programm: Vom 22. April bis Ende Oktober 2021 (je nach Höhenlage) öffnet das Projekt namens „Million Stars Hotel“ seine Türen. Rund 50 Zimmer finden sich in allen Schweizer Sprachregionen und zwölf Tourismusregionen. Auf MySwitzerland.com/millionstarshotel sind alle Informationen zu den Zimmern aufgeführt. Die Preisspanne der Zimmer liegt zwischen CHF 80 und rund CHF 1300 für eine Nacht, für zwei Personen inkl. Frühstück. Blick auf den Sternenhimmel Allen Angeboten gemeinsam ist der zwingende freie Blick auf den Sternenhimmel vom Bett aus. Nebst den bekannten Bubble-Formen, den Cubes mit extragrossen Glasfenstern, den rustikalen Betten gleich ganz unter freiem Himmel oder den Tiny Houses finden sich nun

Tirols Sommertourismus vor dem Neustart

Mit den für voraussichtlich Mitte Mai angekündigten Öffnungsschritten der Bundesregierung hat der Tiroler Tourismus nun eine konkrete Perspektive für das Wiederhochfahren. Die Betriebe haben sich umfassend auf diesen Neustart vorbereitet. Die Nachfrage nach Urlaub in Tirol und die Anziehungskraft des Landes stimmen Politik und Branchenvertreter positiv. Tirol sei jedenfalls gut auf das Wiederhochfahren des Tourismus vorbereitet. „Sicherheit muss das Herzstück eines jeden Tirol-Aufenthalts sein. Die zentrale Erwartungshaltung der Gäste besteht darin, einen sicheren Urlaub in unserem Land verbringen zu können“, so Tirols Landeshauptmann Günther Platter. Als verantwortungsvolle Gastgeber hätten die Betriebe und Tourismusverbände umfassende Sicherheits- und Hygienekonzepte erarbeitet, eigene COVID-Beauftragte eingesetzt, Online-Plattformen mit Informationen rund um einen sicheren Urlaub geschaffen sowie digitale Registrierungstools implementiert, falls diese benötigt werden. „Die Tourismusbetriebe haben sich akribisch auf den Neustart vorbereitet, das Urlaubsland Tirol ist

Drei Viertel weniger März-Nächtigungen in Wien

Wiens Beherbergungsbetriebe verzeichneten im heurigen März, in dem sie neuerlich durchgehend für Freizeitgäste geschlossen blieben, 88.000 Gästenächtigungen und damit ein Minus von 76,7 Prozent im Vergleich zum März 2020, der – anders als im Vorjahr – nur zur Hälfte in einem Lockdown lag. Den größten Anteil davon machen Nächtigungen aus Österreich aus (49.000, -44%), gefolgt von Deutschland (12.000, -84%) und Polen (2.600, -42%). Die weiteren Vorjahres-Top-10 Italien (1.200, -86%), USA (1.000, -93%), Schweiz (1.300, -82%), Großbritannien (900, -95%), Frankreich (900, -92%), Russland (1.000, -93%) und Spanien (600, -96%) haben die Marke von 1.000 Nächtigungen nur knapp übertroffen bzw. sie knapp unterschritten. In den ersten drei Monaten des Jahres wurden insgesamt 216.000 Übernachtungen gezählt, um 91,5% weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im März waren rund 34.000 Hotelbetten in Wien verfügbar, das

Tourismus-Comeback mitgestalten

Im Mai sollen nach derzeitiger Lage also die ersten Öffnungsschritte, der Anfang vom Ende der Pandemie eingeläutet werden. Diesmal also wirklich… Was der Tourismus jetzt für ein erfolgreiches Comeback braucht, sind neue Ideen, Rahmenbedingungen, Perspektiven und Maßnahmen. Darum startet Tourismusministerin Elisabeth Köstinger einen Comebackprozess. Unter dem Motto „Auf geht's – zum Comeback des heimischen Tourismus" ist jeder Praktiker aus Gastronomie, Hotellerie, Tourismus, Veranstaltungs- und Freizeitwirtschaft eingeladen, sich einzubringen und gemeinsam mit Experten Maßnahmen zu erarbeiten, die für das Wiederhochfahren wie auch für eine langfristige und krisensichere Tourismus-Strategie wichtig sind. Comebackprozess besteht aus 3 Schritten: Kick-Off-Veranstaltung: Am 29. April gibt Tourismusministerin Köstinger den Startschuss für den „Auf geht's" Comebackprozess. Unter folgendem Link kann man sich zu dieser Online-Veranstaltung anmelden, der Teilnahmelink wird dann zugeschickt. Gespräche mit Publikumsbeteiligung: In weiterer Folge kann man

Hotels in den Startlöchern: Tausende offene Stellen

Sollten bis Mitte Mai alle wichtigen Covid-Benchmarks erreicht und gehalten werden, würden 2/3 der Hotels wieder öffnen. „Und auch da nicht sofort und überall mit hoher Auslastung. Das wäre auch ein Argument für eine zeitnahe sanfte Öffnung anstatt mit Vollgas in die Hochsaison zu gehen“, erklärt Generalsekretär Dr. Markus Gratzer die Ergebnisse der jüngsten ÖHV-Branchenbefragung. „Aber freilich muss Wirtschaftlichkeit mit der Gesundheit Hand in Hand gehen, gerade nach der monatelangen Durststrecke auch für die Mitarbeiter.“ Die Mitarbeiter entpuppen sich auch als Knackpunkt für den Restart: Vor der Krise beschäftigten die Hotels im Durchschnitt 63, für die Wiedereröffnung bräuchten sie 41. Durchschnittlich neun Mitarbeiter je Betrieb haben die Branche seit Beginn der Krise verlassen. Wichtig sei, die Zahlen richtig einzuordnen, so Gratzer: „Es ist auch ein Erfolg, einen so großen Teil der

Nach Wintersaison-Ausfall drohen hohe Verluste für gesamtes Jahr 2021

Die Ergebnisse der Tourismusanalyse des WIFO für die ersten vier Monate des Winters 2020/21 (November 2020 bis Februar 2021) zeigen einen Totalausfall (Ankünfte –95,1%, Nächtigungen sowie Einnahmen jeweils –93,5%). Für die gesamte Wintersaison werden Einbußen von über 90 Prozent erwartet. Der Ausblick für das weitere Jahr 2021 bleibt mit –49 Prozent im Vergleich zum Vorkrisenniveau 2019 düster. Wurde der mit Anfang November 2020 verhängte Lockdown in der zweiten Februarwoche 2021 für den Handel sowie die Schulen aufgehoben, blieben Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe weitgehend geschlossen. Die Inanspruchnahme von Unterkünften ist ausschließlich Geschäftsreisenden und Kurgästen vorbehalten. In absoluten Größen wurden in heimischen Beherbergungsbetrieben von November 2020 bis Februar 2021 nur rund 0,7 Mio. Ankünfte und etwa 3,5 Mio. Übernachtungen gezählt, die Umsätze im Gesamtreiseverkehr (einschließlich Tagesreisen und Aufwendungen im Zuge von Verwandten- und Bekanntenbesuchen)

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