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Kleiner Bruder Maximilian

Bereits Anfang September 2020 öffnete das Austria Trend Hotel Maximilian seine Pforten. Das neue 4-Sterne-Haus im 13. Wiener Gemeindebezirk besticht als jüngerer Bruder des benachbarten Austria Trend Parkhotel Schönbrunn mit historischem Flair. Zahlreiche kulinarische Angebote und Terrassen auf zwei Ebenen stehen den Gästen zur Verfügung. Während das Parkhotel mit prunkvollem Ambiente punktet, begeistert das Hotel Maximilian mit einer gekonnten Mischung aus Tradition und Moderne. Die Historie des Hotels reicht bis weit in die Vergangenheit: Erzherzog Maximilian war der nächstjüngere Bruder von Kaiser Franz Joseph I., der damals seine Gäste im heutigen Hotel Maximilian unterbrachte. www.austria-trend.at/de/hotels/maximilian

Paket für sicheren Wintertourismus

Kein Apres Ski Das von der Bundesregierung festgelegte Sicherheitspaket soll den Wintertourismus absichern und birgt keine Überraschungen. Denn dass es in diesem Winter kein Apres Ski geben wird, war allen klar und auch sonst wird die Saison von einigen Einschränkungen gekennzeichnet sein. „Angesichts der steigenden Infektionszahlen ist es wichtig, alle notwendigen Schutzmaßnahmen zu treffen, um auch in dieser Saison sicheren Winterurlaub in Österreich zu ermöglichen“, so die Bundesregierung. Bundeskanzler Sebastian Kurz, Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, Gesundheitsminister Rudolf Anschober, Wirtschaftskammer Präsident Harald Mahrer und Landeshauptmann Günther Platter haben das gemeinsame „Paket für einen sicheren Wintertourismus“ vorgestellt. Die wesentlichsten Punkte für einen sicheren Wintertourismus enthalten folgende Punkte:   1. Apres Ski 1 Meter Abstand zwischen Besuchergruppen einhalten Indoor und outdoor: Fixe Sitzplätze, keine Stehplätze 2. Wichtigster Aspekt bleibt Eigenverantwortung Disziplin bei Einhaltung der Schutzmaßnahmen und Eigenverantwortung. Hygiene-

Heißer Herbst

Der Sommer, als Gradmesser für das Funktionieren von Gastronomie und Tourismus unter völlig neuen Voraussetzungen, neigt sich dem Ende zu. Das Ergebnis ist durchwachsen und zeigt ein deutliches Gefälle. Während die Ferienhotellerie zufrieden auf den Sommer blicken und sich zum Teil sogar über Zuwächse freuen kann, ist in der Stadthotellerie Panik angesagt. Ein Minus von 73,3 Prozent in Wien und 49,5 Prozent in der Stadt Salzburg sprechen eine deutliche Sprache. Hilfsmaßnahmen kommen an Umso mehr begrüßt Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich, die neuen Maßnahmen: „Angesichts dieser Nächtigungseinbrüche ist es umso wichtiger, dass wir für die am stärksten betroffenen Betriebe eine Verlängerung des Fix­kostenzuschusses (um bis zu sechs Monate) erreichen konnten und mit der Einbeziehung der AfA nun auch der geforderte Ausgleich für eigentümergeführte Betriebe im Vergleich zu den

Urlaub im Süden bedeutet heuer Urlaub in Kärnten

Christian Kresse, Geschäftsführer der Kärnten Werbung, im Gespräch mit GASTRO über die Chance, heimische Gäste langfristig zu binden und die Alpe-Adria als kulinarisches Aushängeschild. Urlaub im Süden findet für den heimischen Urlauber heuer vorrangig in Kärnten statt. Mit der aktuellen Kampagne „Urlaub im Süden. Für mich, für uns.“ wird aber nicht nur der heimische Gast angesprochen. Wie soll aus dem Einmal-Bucher ein Stammgast weden? Seit der Wiedereröffnung in der Hotellerie sehen wir, dass sehr viele Gäste in Kärnten sind, die eigentlich andere Länder als Urlaubsmotiv gehabt haben und jetzt vielfach das erste Mal bei uns sind und auch von dem Angebot sehr begeistert sind. Ihre Erwartungshaltung wird vielfach deutlich übertroffen, weil sie von dem umfangreichen Rad- und Wanderangebot in Verbindung mit dem einzigartigen Alpen-Adria Kulinarium, hier im alpinen Raum begeistert sind.

Vorarlberg „neu entdecken“

Einen bewussteren Blick auf die Vielfalt zu lenken, die gleichsam vor der Haustür liegt – das westlichste unserer Bundes- länder lädt zu einer facettenreichen Entdeckungstour ein. GASTRO sprach mit Christian Schützinger, Geschäftsführer von Vorarlberg Tourismus, über innovative Erfindungen zur Einhaltung der Hygiene-Richtlinien in Corona-Zeiten, die Bandbreite des touristischen Angebots für Sportbegeisterte und spannende Kulturformate unter freiem Himmel. Herr Mag. Schützinger, Urlaub im eigenen Land steht heuer hoch im Kurs. Es gilt, vorwiegend den österreichischen Gast nach Vorarlberg zu locken – mit welchen Maßnahmen soll dies gelingen? Vorarlberg ist ein kleines Land, das für seine landschaftliche und kulturelle Vielfalt geschätzt wird. Damit spielen wir in unserer Kommunikation: Einheimische wollen wir anregen, das Land „anders zu entdecken“, indem sie auf die Dinge, die vor der Haustür liegen, einen anderen, bewussteren Blick werfen. Österreichweit

„Es geht bergauf!“

Die neue Kampagne „Es geht Bergauf.“ der Tirol Werbung soll in Corona-Zeiten Aufbruchstimmung und Zuversicht vermitteln. GASTRO sprach mit Florian Phleps, Geschäftsführer der Tirol Werbung, über Urlaubsmotive der Sommertouristen, die Vielfalt der landesweiten Initiativen rund um Kulinarik und Genuss sowie das Image Tirols und die diesbezügliche Relevanz von Stammgästen. Herr Mag. Phleps, seit etwas mehr als anderthalb Jahren sind Sie Geschäftsführer der Tirol Werbung. Wie konnten Sie als Organisation bzw. die Verbände oder Betriebe bislang die Covid19-­bedingte Krise meistern? Wir sehen ein differenziertes Bild, weil wir unterschiedlich stark von den Auswirkungen der Krise betroffen sind. Betriebe mussten für mindestens zweieinhalb Monate schließen. Das hinterlässt ins- besondere wirtschaftlich deutliche Spuren. Als Tirol Werbung waren wir hingegen im Dauereinsatz und fokussiert auf unsere Aufgabe als Kommunikationsunternehmen. In dieser Funktion haben wir in der

Etwas Licht, aber viel Schatten!

So bezeichnen Vertreter der ÖHV (Österreichische Hoteliervereinigung) die derzeitige Buchungslange. Mehr als jedes zweite Hotelbett ist noch frei und für die Städte ist der Ausblick geradezu düster. GASTRO Redakteurin Petra Pachler hat sich in den Urlaubs- regionen unseres Landes umgehört und eine differenzierte Lage vorgefunden. 40% Auslastung im Juli, 37% im August und 30% im September, quer durch alle Bundesländer, quer über alle Segmente: „Es gibt noch viele Zimmer zu buchen in Österreichs Qualitätshotellerie“, fasst Dr. Markus Gratzer, Generalsekretär der ÖHV, den Stand der Dinge zusammen: Wie es derzeit aussieht, wäre eine Auslastung von mehr als 50 Prozent im heurigen Sommer noch ein akzeptabler Erfolg. Normalweise liegt sie in diesem Zeitraum bei 70 Prozent und mehr. Unsicherer Ausblick Wie viel das Sonderbudget für die Österreich Werbung in der Höhe von 40 Millionen Euro

„Was leid tut“: Jahresausstellung im Stift Klosterneuburg

Jahresausstellung im Stift Klosterneuburg Kultur

Unter dem Motto „Ein Ort. Tausend Geschichten.“ präsentiert sich das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg als lebendiger Teil der Klösterreich-Gemeinschaft. Seit mehr als 900 Jahren ist es Ordenssitz, war Residenz der Babenberger sowie der Habsburger und ein bedeutender Ort in der Entstehungsgeschichte Österreichs. Das Stift ist Stätte gelebten Glaubens, aber auch Bewahrungsort einzigartiger Kulturschätze, wie dem berühmten Verduner Altar und dem österreichischen Erzherzogshut. Mit der Eröffnung der Jahresausstellung „Was leid tut“ in den beeindruckenden Räumlichkeiten der Sala-terrena-Galerie hat das Stift Klosterneuburg wieder seinen regulären Kulturbetrieb aufgenommen. Die verschiedenen Aspekte des Begriffs „Leid“ werden anhand von Kunstwerken alter, moderner und zeitgenössischer Kunst demonstriert. Unterschiedlichste Exponate aus sieben Jahrhunderten rütteln auf und laden zum Nachdenken ein. „Was leid tut“: Kunst aus sieben Jahrhunderten Kurator MMag. Wolfgang Huber und Chorherr Anton Höslinger führten mit viel erhellendem Expertenwissen durch die

Absturz oder Aufstieg?

Kaum eine andere Branche ist von den Corona-Maßnahmen so heftig und so langfristig betroffen wie der Tourismus und mit ihm die Gastronomie und Hotellerie. Doch was bedeutet das langfristig? Ist der erzwungene Shutdown für manche Betriebe der Anfang vom Ende, oder ergeben sich aufgrund der verordneten Maßnahmen womöglich neue Chancen? Fachleute sprechen von bis zu 4,2 Milliarden Euro Verlust für die Hotellerie im Corona-Jahr. Viele sperrten trotz Erlaubnis Ende Mai gar nicht erst auf, weil der Kosten-Nutzen Faktor nicht gegeben ist. Besonders die heimische Stadthotellerie ist stark betroffen, aber auch überall anders geht die Skepsis um. Eine Studie der Prodinger Tourismusberatung, die im Auftrag der Wirtschaftskammer erstellt wurde, kommt zu dem Schluss, dass es nicht alle schaffen werden (Prognosen sprechen dabei von einem Drittel der Wirte und Hoteliers), und 85 Prozent

Eine malerische Metamorphose

Der Charme berühmter Wirtshäuser und berüchtigter Beisl wird oft zerstört, wenn sie renoviert werden. Nicht so beim Adlerhof. Manuel Köpf und Andreas Knünz haben das alte Wiener Wirtshaus im Adlerhof übernommen und im Februar 2020 nach umfangreichen Renovierungsarbeiten als Salon-Café und Brot-Beisl wieder eröffnet. Für die Errichtung dieses einzigartigen Gastroprojektes zeichnet das versierte Duo Laura Karasinski und Gerd Zehetner verantwortlich. „Von Anfang an hat uns der Adlerhof in seinen Bann gezogen“, erzählen die Betreiber Manuel Köpf und Andreas Knünz. „Sein verstaubter Charme, die vielen Geschichten, die er erlebt hat – dieses Flair wollten wir auf jeden Fall erhalten.“ Eine Retrospektive Im Adlerhof – gelegen in einem Gründerzeit-Wohnblock, der von der Siebensterngasse bis zur Burggasse reicht und über ein Durchhaus verbunden ist – fanden über Jahrzehnte Leute aus dem Grätzl, Haus- Bewohner, Studenten, Fußball-Begeisterte

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