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Urlaub im Süden bedeutet heuer Urlaub in Kärnten

Christian Kresse, Geschäftsführer der Kärnten Werbung, im Gespräch mit GASTRO über die Chance, heimische Gäste langfristig zu binden und die Alpe-Adria als kulinarisches Aushängeschild. Urlaub im Süden findet für den heimischen Urlauber heuer vorrangig in Kärnten statt. Mit der aktuellen Kampagne „Urlaub im Süden. Für mich, für uns.“ wird aber nicht nur der heimische Gast angesprochen. Wie soll aus dem Einmal-Bucher ein Stammgast weden? Seit der Wiedereröffnung in der Hotellerie sehen wir, dass sehr viele Gäste in Kärnten sind, die eigentlich andere Länder als Urlaubsmotiv gehabt haben und jetzt vielfach das erste Mal bei uns sind und auch von dem Angebot sehr begeistert sind. Ihre Erwartungshaltung wird vielfach deutlich übertroffen, weil sie von dem umfangreichen Rad- und Wanderangebot in Verbindung mit dem einzigartigen Alpen-Adria Kulinarium, hier im alpinen Raum begeistert sind.

Vorarlberg „neu entdecken“

Einen bewussteren Blick auf die Vielfalt zu lenken, die gleichsam vor der Haustür liegt – das westlichste unserer Bundes- länder lädt zu einer facettenreichen Entdeckungstour ein. GASTRO sprach mit Christian Schützinger, Geschäftsführer von Vorarlberg Tourismus, über innovative Erfindungen zur Einhaltung der Hygiene-Richtlinien in Corona-Zeiten, die Bandbreite des touristischen Angebots für Sportbegeisterte und spannende Kulturformate unter freiem Himmel. Herr Mag. Schützinger, Urlaub im eigenen Land steht heuer hoch im Kurs. Es gilt, vorwiegend den österreichischen Gast nach Vorarlberg zu locken – mit welchen Maßnahmen soll dies gelingen? Vorarlberg ist ein kleines Land, das für seine landschaftliche und kulturelle Vielfalt geschätzt wird. Damit spielen wir in unserer Kommunikation: Einheimische wollen wir anregen, das Land „anders zu entdecken“, indem sie auf die Dinge, die vor der Haustür liegen, einen anderen, bewussteren Blick werfen. Österreichweit

„Es geht bergauf!“

Die neue Kampagne „Es geht Bergauf.“ der Tirol Werbung soll in Corona-Zeiten Aufbruchstimmung und Zuversicht vermitteln. GASTRO sprach mit Florian Phleps, Geschäftsführer der Tirol Werbung, über Urlaubsmotive der Sommertouristen, die Vielfalt der landesweiten Initiativen rund um Kulinarik und Genuss sowie das Image Tirols und die diesbezügliche Relevanz von Stammgästen. Herr Mag. Phleps, seit etwas mehr als anderthalb Jahren sind Sie Geschäftsführer der Tirol Werbung. Wie konnten Sie als Organisation bzw. die Verbände oder Betriebe bislang die Covid19-­bedingte Krise meistern? Wir sehen ein differenziertes Bild, weil wir unterschiedlich stark von den Auswirkungen der Krise betroffen sind. Betriebe mussten für mindestens zweieinhalb Monate schließen. Das hinterlässt ins- besondere wirtschaftlich deutliche Spuren. Als Tirol Werbung waren wir hingegen im Dauereinsatz und fokussiert auf unsere Aufgabe als Kommunikationsunternehmen. In dieser Funktion haben wir in der

Etwas Licht, aber viel Schatten!

So bezeichnen Vertreter der ÖHV (Österreichische Hoteliervereinigung) die derzeitige Buchungslange. Mehr als jedes zweite Hotelbett ist noch frei und für die Städte ist der Ausblick geradezu düster. GASTRO Redakteurin Petra Pachler hat sich in den Urlaubs- regionen unseres Landes umgehört und eine differenzierte Lage vorgefunden. 40% Auslastung im Juli, 37% im August und 30% im September, quer durch alle Bundesländer, quer über alle Segmente: „Es gibt noch viele Zimmer zu buchen in Österreichs Qualitätshotellerie“, fasst Dr. Markus Gratzer, Generalsekretär der ÖHV, den Stand der Dinge zusammen: Wie es derzeit aussieht, wäre eine Auslastung von mehr als 50 Prozent im heurigen Sommer noch ein akzeptabler Erfolg. Normalweise liegt sie in diesem Zeitraum bei 70 Prozent und mehr. Unsicherer Ausblick Wie viel das Sonderbudget für die Österreich Werbung in der Höhe von 40 Millionen Euro

„Was leid tut“: Jahresausstellung im Stift Klosterneuburg

Jahresausstellung im Stift Klosterneuburg Kultur

Unter dem Motto „Ein Ort. Tausend Geschichten.“ präsentiert sich das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg als lebendiger Teil der Klösterreich-Gemeinschaft. Seit mehr als 900 Jahren ist es Ordenssitz, war Residenz der Babenberger sowie der Habsburger und ein bedeutender Ort in der Entstehungsgeschichte Österreichs. Das Stift ist Stätte gelebten Glaubens, aber auch Bewahrungsort einzigartiger Kulturschätze, wie dem berühmten Verduner Altar und dem österreichischen Erzherzogshut. Mit der Eröffnung der Jahresausstellung „Was leid tut“ in den beeindruckenden Räumlichkeiten der Sala-terrena-Galerie hat das Stift Klosterneuburg wieder seinen regulären Kulturbetrieb aufgenommen. Die verschiedenen Aspekte des Begriffs „Leid“ werden anhand von Kunstwerken alter, moderner und zeitgenössischer Kunst demonstriert. Unterschiedlichste Exponate aus sieben Jahrhunderten rütteln auf und laden zum Nachdenken ein. „Was leid tut“: Kunst aus sieben Jahrhunderten Kurator MMag. Wolfgang Huber und Chorherr Anton Höslinger führten mit viel erhellendem Expertenwissen durch die

Absturz oder Aufstieg?

Kaum eine andere Branche ist von den Corona-Maßnahmen so heftig und so langfristig betroffen wie der Tourismus und mit ihm die Gastronomie und Hotellerie. Doch was bedeutet das langfristig? Ist der erzwungene Shutdown für manche Betriebe der Anfang vom Ende, oder ergeben sich aufgrund der verordneten Maßnahmen womöglich neue Chancen? Fachleute sprechen von bis zu 4,2 Milliarden Euro Verlust für die Hotellerie im Corona-Jahr. Viele sperrten trotz Erlaubnis Ende Mai gar nicht erst auf, weil der Kosten-Nutzen Faktor nicht gegeben ist. Besonders die heimische Stadthotellerie ist stark betroffen, aber auch überall anders geht die Skepsis um. Eine Studie der Prodinger Tourismusberatung, die im Auftrag der Wirtschaftskammer erstellt wurde, kommt zu dem Schluss, dass es nicht alle schaffen werden (Prognosen sprechen dabei von einem Drittel der Wirte und Hoteliers), und 85 Prozent

Eine malerische Metamorphose

Der Charme berühmter Wirtshäuser und berüchtigter Beisl wird oft zerstört, wenn sie renoviert werden. Nicht so beim Adlerhof. Manuel Köpf und Andreas Knünz haben das alte Wiener Wirtshaus im Adlerhof übernommen und im Februar 2020 nach umfangreichen Renovierungsarbeiten als Salon-Café und Brot-Beisl wieder eröffnet. Für die Errichtung dieses einzigartigen Gastroprojektes zeichnet das versierte Duo Laura Karasinski und Gerd Zehetner verantwortlich. „Von Anfang an hat uns der Adlerhof in seinen Bann gezogen“, erzählen die Betreiber Manuel Köpf und Andreas Knünz. „Sein verstaubter Charme, die vielen Geschichten, die er erlebt hat – dieses Flair wollten wir auf jeden Fall erhalten.“ Eine Retrospektive Im Adlerhof – gelegen in einem Gründerzeit-Wohnblock, der von der Siebensterngasse bis zur Burggasse reicht und über ein Durchhaus verbunden ist – fanden über Jahrzehnte Leute aus dem Grätzl, Haus- Bewohner, Studenten, Fußball-Begeisterte

Dinner Theater Schönbrunn: Fulminante Wiedereröffnung mit Flair, Charme und Chic

Wiedereröffnung Dinner Theater Schönbrunn

Dinieren und sich delektieren lautet das Motto des Dinner Theaters Schönbrunn! Mit viel Verve und unter der Patronanz der französischen Botschaft nahmen die Künstler-Wirtsleute Tamara Trojani und Konstantin Schenk nach der Coronavirus-bedingten Zwangspause den Betrieb ihres Dinner Theaters im Schönbrunner Stöckl, idyllisch beim Eingang zum Schlosspark gelegen, wieder auf. Mit der Produktion „Vive la France“ gelang eine fulminante Wiedereröffnung: eine spritzige Revue aus bekannten und beliebten Chansons von Edith Piaf bis Gilbert Bécaud, eingebettet in eine köstlich-amüsante Rahmenhandlung, zur Perfektion von einem viergängigen französischen Gourmet-Menü vollendet. Küchenchef Rudi (der am Ende des Abends zusammen mit dem exzellent eingespielten Serviceteam vor den Vorhang geholt wird) und seine Brigade beweisen einmal mehr die Bandbreite ihres Könnens: Das delikate viergängige französische Gourmet-Menü lässt keine Wünsche offen. Der Vorspeisenteller besticht durch seine schmackhafte Vielfalt aus Entenbrust, Orangenchutney,

Dinner & Music: „Wiener Köstlichkeiten“ im Schönbrunner Stöckl

Musik und Kulinarik Schönbrunner Stöckl

Kulinarische und kulturelle Gustostückerl unter freiem Himmel, im einladenden Gastgarten, stehen nun wieder im Schönbrunner Stöckl auf dem Programm! Das idyllisch gelegene Restaurant, gleich beim Eingang zum Schlosspark Schönbrunn zu finden, hat seine Tore wieder geöffnet. Die reichhaltige Karte lässt keine Wünsche offen: Geboten wird eine große Auswahl an Salaten, veganen Spezialitäten, Klassikern aus der böhmischen Küche, hausgemachten warmen Mehlspeisen und vieles mehr. Zudem hat Spargel gerade Hochsaison, somit wäre jetzt der ideale Zeitpunkt, die eine oder andere gesunde Köstlichkeit zu probieren: Spargelcremesuppe mit Blätterteig-Knusperstangerl, Lachsfilet auf Spargeltagliatelle oder ein Filetsteak mit grünem und weißem Spargel sorgen für eine exquisite Vitaminzufuhr. Das charmant-sympathische Künstlerduo Susanne Marik (Gesang) und Béla Fischer (am Klavier) präsentierten dem zahlreich erschienen Publikum (wobei die Tische korrekt mit einem Mindestabstand zueinander platziert waren) unter dem Titel „Wiener Köstlichkeiten“

Öffnung der Gastronomiebetriebe ab 15. Mai

Die Regeln für die Gastronomiebetriebe sind so einfach und praktikabel wie möglich gestaltet: 4 Erwachsene und ihre zugehörigen minderjährigen Kinder dürfen an einem Tisch sitzen. Zwischen den Gästen, die nicht an einem Tisch gemeinsam sitzen, muss ein Mindestabstand von 1 Meter gewährleistet sein. Schankbetrieb an der Theke ist nicht erlaubt. Servicepersonal muss Mund-Nasen-Schutz tragen, Gäste nur am Weg zum Tisch. Tischreservierung wird empfohlen – Gruppenreservierungen für mehrere Tische sind nicht erlaubt. Weitere Schritte: Öffnung der Beherbergungsbetriebe für private Nächtigungen ab 29. Mai. Weitere touristische Sehenswürdigkeiten können unter Einhaltung des Mindestabstands von 1 Meter ab 29. Mai wieder öffnen. Mund-Nasen-Schutz muss in Indoor-Bereichen verpflichtend getragen werden, Beschränkung auf mindestens 10 m² Besucherraum pro Besucherin und Besucher. Tierparks dürfen bei Gewährleistung des Mindestabstands von 1 Meter am 15. Mai ihre Outdoor-Bereiche öffnen. Schwimmbäder

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