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Krisenzeiten verlangen flexible Preisgestaltung

Revenue Management hat auch in der Ferienhotellerie in den letzten Jahren an Relevanz gewonnen und wird von einigen wenigen Tourismusbetrieben erfolgreich praktiziert. Vor allem in den Spitzenzeiten konnten Hoteliers dadurch die Gästenachfrage besser lenken und die Umsatz- und Ertragswerte nachhaltig steigern. Aber wie funktioniert diese dynamische Preisgestaltung in Krisenzeiten? Ist der Umstieg von einer starren Preisliste auf ein flexibles Preissystem in der Ferienhotellerie aufgrund der aktuellen Marktsituation überhaupt sinnvoll? Welche Faktoren müssen beachten werden? Ein Erfahrungsbericht des Beratungsunternehmens Kohl & Partner und von Mathias Waldner, Gastgeber des 5-Sterne Hotels La Maiena Resort in Meran, das in Begleitung von Kohl & Partner vor kurzem den Sprung zur dynamischen Preisgestaltung gewagt und erfolgreich eingeführt. Ist mein Hotelbetrieb reif für flexible Preise? Die richtige Preisgestaltung ist seit jeher eine der wichtigsten, aber auch komplexesten Entscheidungen

Neuer Ausfallsbonus für Unternehmen  

Die Bundesregierung hat kürzlich die Wirtschaftshilfen für von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen um einen Ausfallsbonus ergänzt. Er soll allen Unternehmen zukommen, die einen Umsatzausfall von mindestens 40 Prozent erleiden. Als Ergänzung zum Fixkostenzuschuss II umfasst der Ausfallsbonus ab Jänner 2021 sowohl einen direkten Zuschuss als auch einen Vorschuss zur Liquiditätssicherung. Über FinanzOnline kann damit seit dem 16. Februar eine Liquiditätshilfe von bis zu 60.000 Euro pro Monat beantragt werden. Die wichtigsten Eckpunkte: Voraussetzung ist ein Umsatzeinbruch von zumindest 40 Prozent. Dieser wird im Vergleich Monatsumsatz 2019 zu Monatsumsatz 2021 ermittelt. Die Ersatzrate beträgt 30 Prozent des Umsatzrückganges, davon 15 Prozent bzw. die Hälfte als Ausfallsbonus, sowie 15 Prozent bzw. die Hälfte als Vorschuss auf Fixkostenzuschuss II Die Maximalhöhe dieser Förderung beträgt pro Monat 60.000 Euro. Davon werden maximal 30.000 Euro als

Fristverlängerung bei Einstellzusagen

Zahlreiche Arbeitgeber – vor allem in der Tourismus-Branche – haben ihren Arbeitnehmern eine „Wiedereinstellungszusage“ gegeben – also die Zusicherung, dass der Arbeitsplatz zur Verfügung steht, sobald wieder geöffnet werden kann. Liegt eine Einstellungszusage vor, die derzeit bis zu drei Monate gültig ist, erhält die betreffende Person für diesen Zeitraum Arbeitslosengeld, ohne dass vonseiten des AMS Vermittlungsaktivitäten gesetzt werden. Da die Öffnung einiger Branche noch andauert, haben Tourismusministerin Elisabeth Köstinger und Arbeitsminister Martin Kocher eine Fristverlängerung auf vier Monate ermöglicht. „Unser Ziel ist, möglichst viele Tourismus-Mitarbeiter in der Branche zu halten. Mit der Verlängerung der Wiedereinstellungszusage geben wir Beschäftigten und Betrieben mehr Planungssicherheit und Perspektive für den beruflichen Wiedereinstieg, sobald der Tourismus wieder durchstarten kann“, betonen Tourismusministerin Elisabeth Köstinger und Arbeitsministerin Martin Kocher. Tourismus Coronakrise Mit einer Arbeitslosenquote von rund 33 Prozent ist

EU-Beihilferahmen erhöht

Trotz der insgesamt tristen Situation im heimischen Tourismus, gibt es zumindest vereinzelt auch positive Meldungen. So wurden etwa jüngst die Corona-Hilfen der EU adaptiert: Die bisherige Obergrenze von 800.000 Euro wurde auf 1,8 Mio. Euro gehoben, der Deckel für nicht gedeckte Fixkosten von 3 Mio. auf 10 Mio. Euro, der befristet Beihilfenrahmen bis Ende 2021 verlängert. Betriebe sind an die Grenzen gestoßen Branchenvertreter zeigen sich über dieses Ergebnis langwieriger Verhandlungen mit der EU-Kommission erfreut. Als „extrem positive und wichtige Nachricht“ bezeichnet etwa Tourismusministerin Elisabeth Köstinger die Ausweitung des Beihilfenrechtsrahmens durch die Europäische Union. „Gerade für die Tourismus-Branche war der bisherige Deckel von 800.000 Euro ein großes Problem, viele Betriebe sind an diese Grenze gestoßen und konnten damit keine Hilfen mehr beantragen.“ Und der Tourismus-Obmann in der Wirtschaftskamer, Robert Seeber, meint dazu: „Die

Lockdown bis 7. Februar 2021 verlängert, Ausfallsbonus für Gastro und Hotels

Die Bundesregierung hat den bestehenden Lockdown verlängert und zum Teil auch verschärft. So sollen unter anderem FFP2 Masken Pflicht im Handel werden. Nach dem 7. Februar wird es eine schrittweise Öffnung geben, etwa beim Handel und den Schulen. Die Situation für Gastronomie, Hotellerie und Veranstalter wird auf Basis des Infektionsgeschehens Mitte Februar evaluiert, danach wird über weitere Öffnungsschritte entschieden. Um die wirtschaftlichen Folgen bestmöglich abzufedern, hat die Bundesregierung einen neuen Ausfallbonus auf den Weg gebracht: Mit dieser zusätzlichen Hilfe können bis zu 30% des Umsatzes mit einem Deckel von 60.000 Euro pro Monat über FinanzOnline beantragt werden. Die Antragsstellung soll mit 16. Februar 2021 möglich sein. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger: „Uns ist bewusst, dass der verlängerte Lockdown für die Tourismusbranche extrem frustrierend ist – wie für uns alle. Die potenzielle Explosion von Infektionszahlen

Lockdown bis 7. Jänner 2021 für Gastronomie und Hotellerie

Die Entscheidung ist gefallen und es steht fest, dass diese beiden Branchen bei der ersten Öffnung nicht dabei sein werden. Susanne Kraus-Winkler und Mario Pulker, die Obleute der Fachverbände Hotellerie und Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich, fordern eine Sicherstellung, dass die Branche überleben kann. „Wir haben nun Gewissheit, dass auch das Weihnachts- und Silvestergeschäft ausfallen wird. Zumindest können wir aber jetzt wieder planen, anstatt nur zuzuwarten“, kommentieren Susanne Kraus-Winkler und Mario Pulker die heute von der Bundesregierung verkündeten ersten Öffnungsschritte nach dem harten Lockdown. Hatten Gastronomie und Hotelleriebetriebe in der Stadt sowie einige Wellness- und Ferienhotels noch auf eine Öffnung vor Weihnachten und Silvester gehofft, steht jetzt fest, dass nicht vor 7. Jänner 2021 aufgesperrt werden darf. Fünf Lockdown-Monate „Bis 7. Jänner haben wir dann in Summe knapp fünf Lockdown-Monate hinter uns,

Unterstützungs-Maßnahmen für die Gastronomie verlängert

Die Bundesregierung hat die Öffnungsschritte nach dem Lockdown bekanntgegeben für kommenden Montag bekannt gegeben. Der Handel öffnet mit Personenbeschränkung, alle Pflichtschüler und die Maturaklassen kehren in die Klassen zurück, auch Museen dürfen wieder öffnen - allerdings ohne Bewirtung. Hotellerie und Gastronomie müssen noch bis zumindest 7. Jänner geschlossen bleiben, Ski-Gebiete dürfen allerdings mit 24.12. Sicherheitsmaßnahmen öffnen. Drive-In-Konzepte für die Berg-Gastronomie seien möglich, aber nur unter Einhaltung aller Sicherheitskonzepte. Take-away-Angebote sind weiterhin möglich, Punsch-Stände und Weihnachtsmärkte dürfen allerdings nicht aufsperren. Unterstützungen für Gastronomie und Hotellerie werden adaptiert Die Kurzarbeit soll bis in den Dezember verlängert werden und zu 100 % möglich sein, der Umsatzersatz für den Lockdown wird zwischen 7. und 31. Dezember statt bisher 80 Prozent dann 50 Prozent ausmachen. Beantragt werden kann dies ab 16. Dezember. Gastronomie im Detail Oberstes Ziel ist

Verlängerung der Unterstützungsmaßnahmen

Köstinger

Aufgrund der anhaltenden Krisensituation werden die Unterstützungsmaßnahmen für Tourismus, Gastronomie und Freizeitbetriebe verlängert. Dazu gehört die Mehrwertsteuersenkung auf Speisen, Getränke und Nächtigungen und auch die Verlängerung des Haftungspakets und die Steuerstundungen. Im Juni hat die Bundesregierung die Senkung der Mehrwertsteuer auf 5 Prozent auf alle Speisen, Getränke und Nächtigungen umgesetzt. Diese Steuersenkung wird bis Ende 2021 verlängert. Davon erfasst sind alle gastgewerblichen Betriebe, darunter auch Schutzhütten und Buschenschanken. U.a. auch gewerbliche Beherbergung, Pensionen und Privatzimmervermietungen, Eintrittskarten etwa für Theateraufführungen, Tierparks, Museen, Kinos, Zirkusveranstaltungen etc. Um Klein- und Mittelbetrieben in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in dieser herausfordernden Situation zu helfen, hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) gemeinsam mit der Österreichischen Hotel und Tourismusbank (ÖHT) ein Maßnahmenpaket geschnürt. Dieses besteht aus der Besicherung von Überbrückungsfinanzierungen der Hausbanken mit Haftungen

Fixkostenzuschuss II: ab heute zu beantragen

Die EU-Kommission hat grünes Licht für die Erhöhung des Beihilferahmens auf drei Millionen Euro und die Verlängerung des Fixkostenzuschusses gegeben. Diese zweite Phase des Fixkostenzuschusses mit bis zu 800.000 Euro kann ab heute Nachmittag auf FinanzOnline beantragt werden und wird vor allem auch den Reisebüros zugutekommen. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger „Wir setzen alle Hebel in Bewegung, um die betroffenen Branchen und Betriebe bestmöglich zu unterstützen. Der Fixkostenzuschuss gehört dabei zu den wichtigsten Instrumenten und hat sich bewährt. Der Fixkostenzuschuss 2 ist nun auf Schiene und kann ab heute beantragt werden. Er ersetzt laufende Kosten, wie etwa Miete, Pacht, frustrierte Aufwendungen, Versicherungsprämien oder Leasingraten. Der Fixkostenzuschuss ist für viele Betriebe überlebenswichtig, um Ausfälle und teilweise drastischen Entfall ihrer Geschäftsgrundlage einigermaßen zu überstehen.“ Details zum Fixkostenzuschuss II bis 800.000 Euro Der Betrachtungszeitraum liegt bei 9,5

Erhöhung des Haftungsrahmens der ÖHT

Köstinger

Der heimische Tourismus gehört zu den Hauptbetroffenen der Coronakrise. Die Bundesregierung hat bereits ein Bündel an Unterstützungsmaßnahmen umgesetzt. Nun folgt ein weiterer Schritt, für den der Nationalrat die gesetzlichen Rahmenbedingungen beschlossen hat. Es geht um einen höheren Haftungsrahmen für Investitionsfinanzierungen der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT). Beschlossen wurde eine Erhöhung des Haftungsrahmens für Investitionsfinanzierungen der ÖHT für Einzelbetriebe von 375 Millionen Euro auf 625 Millionen Euro durch eine Änderung des KMU-Förderungsgesetzes. In Kombination mit der Investitionsprämie leisten Haftungen einen wichtigen Beitrag zur Konjunkturbelebung, da sie die Gesamtfinanzierung von Projekten ermöglichen. Der bislang zur Verfügung stehende Haftungsrahmen von 375 Mio. Euro ist zu fast 90 % schon ausgeschöpft. Im Vergleich zu den ersten drei Quartalen des Vorjahres sind im Jahr 2020 die Investitionsförderungen durch die ÖHT um rund 10% gestiegen. Mit

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