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Umsatzentschädigung & Verbesserte Kurzarbeit

Seit Dienstag, 3. November, befindet sich Österreich im zweiten Lockdown, um damit die Infektionszahlen einzudämmen. Dabei handelt es sich um eine drastische Maßnahme, die erneut private wie wirtschaftliche Einschränkungen bedeutet. Um wirtschaftliche Folgen abzufedern, hat die Bundesregierung ein Unterstützungspaket geschnürt. Dazu gehört eine Umsatzentschädigung und eine Verbesserung der Kurzarbeit.   Umsatzentschädigung Unternehmen, die unmittelbar von den Einschränkungen der Verordnung betroffen sind, werden unterstützt: Beherbergung, Veranstalter, Gastronomie, Freizeitbranche. Der Umsatzausfall im November 2020 wird mit bis zu 80% kompensiert. Eine Antragstellung ist ab heute für die gewerblichen Betriebe möglich. Der Antrag ist spätestens bis 15. Dezember 2020 über FinanzOnline einzubringen. Abholung und Lieferservices werden nicht miteingerechnet. Gegengerechnet werden nur 100% Garantien und COVID Förderungen der Länder. Kurzarbeit und Fixkostenzuschuss werden nicht gegengerechnet. Die derzeitige Grenze liegt bei 800.000 Euro pro Betrieb. Auch

22 Millionen Euro für die Wiener Hotels

15 Millionen Euro für die Hotels in Wien plus 7 Millionen Extra-Budget für WienTourismus sind wichtige Unterstützungsmaßnahmen für den Winter. ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer sieht im Hilfspaket der Stadt Wien eine „dringend notwendige Ergänzung zu den Hilfsmaßnahmen des Bundes. Das geht alles in die richtige Richtung, und das zählt.“ Die Mittel müssten rasch, effektiv und punktgenau eingesetzt werden: „Denn die Stadthotellerie wurde von Corona besonders hart getroffen. Und jetzt kommt der Herbst, in dem uns viele Kongresse und Gruppenreisen fehlen werden.“ Bis zu 50.000 Euro oder 6 Prozent des Umsatzes von März bis Mai 2019 würden schnell und unbürokratisch überwiesen, mit Akontos bis 70 Prozent, welche das Wiederhochfahren der Betriebe bis Mitte 2021 unterstützt. "Die Übernahme von Gastronomie- und Hotellerie-Lehrlingen in die überbetriebliche Berufsausbildung samt Kosten für Lehrlingsentschädigung ermöglicht den angehenden Fachkräften

300 Mio. Euro für die Veranstaltungsbranche

Ein Rettungspaket in Höhe von 300 Mio. Euro soll die schwer gebeutelte Eventbranche retten. Die österreichische Event-Wirtschaft fühlt sich damit zum ersten Mal als eigene Branche behandelt und sieht einen keinen Lichtblick am Ende des Tunnels. Eine Branche mit der gesamten Wertschöpfungskette (Agenturen, Veranstalter, Messen, Locations, Caterer, Technikvermieter, Künstler, Sicherheitsunternehmen, Event-Ausstatter, Event-Logistiker), die mit 250.000 Arbeitsplätzen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Österreich darstellt, atmet kurz durch und sieht den Schutzschirm als großen Erfolg für die Wahrnehmung der Veranstaltungsbranche. Die Abwicklung wird laut Tourismusministerin Elisabeth Köstinger über die ÖHT (Österreichische Hotel und Touristik Bank) erfolgen. „Die Klärung aller Details wird bei einer so heterogenen Branche eine große Herausforderung sein. Es wurde auch die Breite des Schutzschirms angesprochen, welche nicht nur Großveranstaltungen schützen soll, sondern auch die vielen kleineren Veranstaltungen. Das zurzeit keine Veranstaltungen

Beherberger atmen auf: Umsatzsteuersenkung kommt

Endlich wird nun, nach der Senkung der Umsatzsteuer auf alle Speisen und Getränke, auch jene auf Nächtigungen gesenkt. Die Senkung der Umsatzsteuer auf Nächtigungen/Logis von 10 % auf 5 % ist nun fix und gilt für die gewerbliche Beherbergung wie auch für Privatzimmervermietungen und Überlassung von Ferienwohnungen. Die Maßnahmen sind zeitlich befristet bis Jahresende und sollen mit 1. Juli wirksam werden. „Mit dieser Steuersenkung entlasten wir jene Branchen, die von der Krise am schwersten getroffen wurden. Diese Maßnahme wird schon mit 1. Juli in Kraft treten. Damit erreichen wir eine extrem wichtige Erleichterung für die Gastronomie, die Tourismus- und Freizeitwirtschaft“ Tourismusministerin Elisabeth Köstinger Hoteliervereinigung (ÖHV) über Steuersenkung erfreut Naturgemäß ist man bei der Hoteliervereinigung (ÖHV) über die Entscheidung zur Steuersenkung erfreut. Denn die Hotellerie kämpft nach wie vor mit den Auswirkungen der Corona-Maßnahmen,

„Wirte-Paket“ – Steuerliche Maßnahmen

Die Corona-Krise hat den Gastronomiebereich hart getroffen. Die Bundesregierung hat nun ein „Wirte-Paket“ vorgestellt, das Erleichterungen bringen soll und folgende Eckpunkte enthält: Die Umsatzsteuer auf offen abgegebene, nichtalkoholische Getränke soll zeitbefristet vom 1.7.2020 bis 31.12.2020 von 20 % auf 10 % gesenkt werden. Unter „offen abgegeben“ sollen jene Getränke zu verstehen sein, die typischerweise vom Gastronomen oder auch vom Kunden im Zuge des Erwerbs unmittelbar geöffnet werden (z.B. auch am Würstelstand oder in Kantinen; nicht jedoch Supermärkte, Abhol- und Lieferservice sowie Getränkeautomaten). Für die landwirtschaftliche Gastronomie (z.B. Almausschank, Buschenschank) soll die Zusatzsteuer zeitbefristet entfallen. Für alkoholische Getränke bleibt der Umsatzsteuersatz unverändert bei 20 %. Die Jahresumsatz-Höchstgrenze, bis zu der die „Gastgewerbepauschalierung“ in Anspruch genommen werden darf, soll ab dem Veranlagungsjahr 2020 für Gasthäuser mit Sitzmöglichkeit, die keine doppelte Buchführung (freiwillig oder verpflichtend)

Steuern und Sozialversicherung: LBG Österreich analysiert Regierungsprogramm

Steuertipps zum Download Gastronomie

Analyse & Empfehlungen zum Download für Hoteliers und Gastronomen, Unternehmer, Geschäftsführer und Dienstnehmer „Das Regierungsprogramm der soeben angelobten Bundesregierung ist ambitioniert und trägt deutlich die Handschrift einer ökosozialen Marktwirtschaft“, fasst Mag. Heinz Harb, Geschäftsführer bei LBG Österreich, die geplanten Vorhaben der Bundesregierung 2020-2024 zusammen. Wesentliche steuerliche Entlastungsmaßnahmen werden bereits ab 2021 und danach etappenweise im Laufe der Gesetzgebungsperiode 2020-2024 erwartet. Im Regierungsprogramm finden sich eine Vielzahl von steuerlichen Entlastungsmaßnahmen für alle Steuerpflichtigen und Unternehmen, unter anderem eine Senkung des Einkommensteuer- und Körperschaftsteuertarifs, eine Ausweitung des investitionsunabhängigen Gewinnfreibetrages oder eine weitere Erhöhung der steuerlichen Freigrenze für Geringwertige Wirtschaftsgüter ebenso wie eine Erhöhung des Familienbonus. Branchenspezifisch finden sich Entlastungsmaßnahmen insbesondere für den Tourismus und die Landwirtschaft sowie steuerliche Anreize bei verstärkt ökologischer Ausrichtung von Immobilienprojekten. Schwerpunktsetzungen für Gründer und Start-ups sowie ein verstärkter Fokus auf

Ein „Minensuchgerät“ für das Rechnungswesen

Eine neue Software ermöglicht Gastronomen, ihre Buchhaltung einer ganz genauen Prüfung zu unterziehen: Das Kontroll­instrument aus dem Hause BMD untersucht große Zahlenmengen auf ihre Plausibilität hin und gibt Hinweise auf etwaige Fehlbuchungen – basierend auf einem mathematisch-statistischen Verfahren. Ein schneller Griff in die Handkassa oder Scheinrechnungen, die in der Buchhaltung erfasst werden – die Möglichkeiten, das hauseigene Rechnungswesen  zu manipulieren, sind mannigfaltig. Wobei hiermit keinesfalls ein Generalverdacht gegen Mitarbeiter, die in kaufmännischen Berufen tätig sind, ausgesprochen werden soll. Aber um eine korrekte und vor dem Finanzamt bestandskräftige Buchhaltung zu gewährleisten, können Gastronomen auf digitale Werkzeuge zurückgreifen, die ihnen Einblicke in etwaige Unregelmäßigkeiten gibt. Konkreter Verdachtsfall „Unsere Tools sind quasi wie eine Vor- sorgeuntersuchung für das Rechnungswesen“, fasst Mag. Roland Beranek, Leiter der Akademie der Software-Schmiede BMD Systemhaus GmbH, mit der Zentrale in Steyr

Kennzahlen in der Hotellerie – Wie man sie errechnet und was sie aussagen

Wie in jeder Branche gibt es auch in der Hotellerie verschiedenste Kennzahlen, die dem Hotelier helfen, den Erfolg seines Betriebes zu messen. Auslastung Wenn Hoteliers untereinander über ihren Geschäftserfolg sprechen, fällt in vielen Fällen die Auslastungsrate des Hotels – 60, 70 oder sogar mehr als 80%. Diese Kennzahl mag zwar imposant wirken, sagt aber alleine noch nicht sehr viel über den Geschäftserfolg aus, denn wenn der Hotelier seine Zimmer zum Beispiel mit günstigen Bustouristen füllt, ist das Auslastungsziel des Hotels schnell erreicht, jedoch in der Regel zu Lasten eines niedrigen Zimmerpreises, welcher sich natürlich auf den Gesamtzimmerumsatz niederschlägt. ADR/ARR Aus diesem Grund ist neben der Auslastung auch immer die Zimmerdurchschnittsrate (ADR – average daily rate bzw. ARR – average room rate) zu betrachten. Die ADR/ARR ist eine der am öftesten erwähnten Kennzahlen in der

Unternehmensverkauf oder Betriebs­aufgabe steuerlich optimal planen

Der finale Akt des Unternehmers ist der Verkauf oder die Aufgabe seines Unternehmens. Im Rahmen der Besteuerung des Betriebsverkaufs bzw. der Betriebsaufgabe kann die Steuerbelastung für eventuell mit zu verkaufende oder ins Privatvermögen übernommene Gebäude und/oder Grund und Boden von 30% Immobilienertragsteuer auf den halben durchschnittlichen Einkommensteuersatz reduziert werden. Voraussetzungen Die Besteuerung des Betriebsverkaufs bzw. der Betriebsaufgabe kann anstelle des progressiven Einkommensteuer­tarifs mit dem halben durchschnittlichen Einkommensteuersatz erfolgen, sofern seit der Eröffnung oder dem Erwerb des zu verkaufenden Unternehmens sieben Jahre verstrichen sind und der verkaufende Unternehmer das 60. Lebensjahr vollendet hat sowie seine Erwerbstätigkeit einstellt oder erwerbsunfähig geworden ist. Der diesbezüglich maximale durchschnittliche Steuersatz liegt je nach Einkommensteuerbemessungsgrundlage in einer Bandbreite bis zu 27,5% (beim höchsten Einkommensteuertarif von 55%). Teil des zu verkaufenden Betriebsvermögens bzw. des aufzugebenden Unternehmens ist sehr oft auch eine

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