Du bist hier

Steuern und Sozialversicherung: LBG Österreich analysiert Regierungsprogramm

Steuertipps zum Download Gastronomie

Analyse & Empfehlungen zum Download für Hoteliers und Gastronomen, Unternehmer, Geschäftsführer und Dienstnehmer „Das Regierungsprogramm der soeben angelobten Bundesregierung ist ambitioniert und trägt deutlich die Handschrift einer ökosozialen Marktwirtschaft“, fasst Mag. Heinz Harb, Geschäftsführer bei LBG Österreich, die geplanten Vorhaben der Bundesregierung 2020-2024 zusammen. Wesentliche steuerliche Entlastungsmaßnahmen werden bereits ab 2021 und danach etappenweise im Laufe der Gesetzgebungsperiode 2020-2024 erwartet. Im Regierungsprogramm finden sich eine Vielzahl von steuerlichen Entlastungsmaßnahmen für alle Steuerpflichtigen und Unternehmen, unter anderem eine Senkung des Einkommensteuer- und Körperschaftsteuertarifs, eine Ausweitung des investitionsunabhängigen Gewinnfreibetrages oder eine weitere Erhöhung der steuerlichen Freigrenze für Geringwertige Wirtschaftsgüter ebenso wie eine Erhöhung des Familienbonus. Branchenspezifisch finden sich Entlastungsmaßnahmen insbesondere für den Tourismus und die Landwirtschaft sowie steuerliche Anreize bei verstärkt ökologischer Ausrichtung von Immobilienprojekten. Schwerpunktsetzungen für Gründer und Start-ups sowie ein verstärkter Fokus auf

Ein „Minensuchgerät“ für das Rechnungswesen

Eine neue Software ermöglicht Gastronomen, ihre Buchhaltung einer ganz genauen Prüfung zu unterziehen: Das Kontroll­instrument aus dem Hause BMD untersucht große Zahlenmengen auf ihre Plausibilität hin und gibt Hinweise auf etwaige Fehlbuchungen – basierend auf einem mathematisch-statistischen Verfahren. Ein schneller Griff in die Handkassa oder Scheinrechnungen, die in der Buchhaltung erfasst werden – die Möglichkeiten, das hauseigene Rechnungswesen  zu manipulieren, sind mannigfaltig. Wobei hiermit keinesfalls ein Generalverdacht gegen Mitarbeiter, die in kaufmännischen Berufen tätig sind, ausgesprochen werden soll. Aber um eine korrekte und vor dem Finanzamt bestandskräftige Buchhaltung zu gewährleisten, können Gastronomen auf digitale Werkzeuge zurückgreifen, die ihnen Einblicke in etwaige Unregelmäßigkeiten gibt. Konkreter Verdachtsfall „Unsere Tools sind quasi wie eine Vor- sorgeuntersuchung für das Rechnungswesen“, fasst Mag. Roland Beranek, Leiter der Akademie der Software-Schmiede BMD Systemhaus GmbH, mit der Zentrale in Steyr

Kennzahlen in der Hotellerie – Wie man sie errechnet und was sie aussagen

Wie in jeder Branche gibt es auch in der Hotellerie verschiedenste Kennzahlen, die dem Hotelier helfen, den Erfolg seines Betriebes zu messen. Auslastung Wenn Hoteliers untereinander über ihren Geschäftserfolg sprechen, fällt in vielen Fällen die Auslastungsrate des Hotels – 60, 70 oder sogar mehr als 80%. Diese Kennzahl mag zwar imposant wirken, sagt aber alleine noch nicht sehr viel über den Geschäftserfolg aus, denn wenn der Hotelier seine Zimmer zum Beispiel mit günstigen Bustouristen füllt, ist das Auslastungsziel des Hotels schnell erreicht, jedoch in der Regel zu Lasten eines niedrigen Zimmerpreises, welcher sich natürlich auf den Gesamtzimmerumsatz niederschlägt. ADR/ARR Aus diesem Grund ist neben der Auslastung auch immer die Zimmerdurchschnittsrate (ADR – average daily rate bzw. ARR – average room rate) zu betrachten. Die ADR/ARR ist eine der am öftesten erwähnten Kennzahlen in der

Unternehmensverkauf oder Betriebs­aufgabe steuerlich optimal planen

Der finale Akt des Unternehmers ist der Verkauf oder die Aufgabe seines Unternehmens. Im Rahmen der Besteuerung des Betriebsverkaufs bzw. der Betriebsaufgabe kann die Steuerbelastung für eventuell mit zu verkaufende oder ins Privatvermögen übernommene Gebäude und/oder Grund und Boden von 30% Immobilienertragsteuer auf den halben durchschnittlichen Einkommensteuersatz reduziert werden. Voraussetzungen Die Besteuerung des Betriebsverkaufs bzw. der Betriebsaufgabe kann anstelle des progressiven Einkommensteuer­tarifs mit dem halben durchschnittlichen Einkommensteuersatz erfolgen, sofern seit der Eröffnung oder dem Erwerb des zu verkaufenden Unternehmens sieben Jahre verstrichen sind und der verkaufende Unternehmer das 60. Lebensjahr vollendet hat sowie seine Erwerbstätigkeit einstellt oder erwerbsunfähig geworden ist. Der diesbezüglich maximale durchschnittliche Steuersatz liegt je nach Einkommensteuerbemessungsgrundlage in einer Bandbreite bis zu 27,5% (beim höchsten Einkommensteuertarif von 55%). Teil des zu verkaufenden Betriebsvermögens bzw. des aufzugebenden Unternehmens ist sehr oft auch eine

Top