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ÖHV-Petition für sicheres Öffnen der Hotellerie

Mit einer branchenübergreifenden Aktion sammelt die ÖHV Unterschriften, damit die Hochsicherheitsbranche Hotellerie unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen bald wieder öffnet. „Der letzte Sommer hat gezeigt, dass wir auch bei vollen Häusern mit Corona umgehen können. Wenn wir die Hotels jetzt wieder öffnen, ist die Auslastung niedriger, unsere Hygienekonzepte weiter verbessert. Wir sind safe. Die Hotellerie ist startbereit", verweist ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer darauf, dass Tourismus unter professionellen Rahmenbedingungen zumindest so sicher ist wie ein Friseurbesuch und deutlich sicherer als der private Bereich, wo sich die Cluster häufen: „Wir dagegen kombinieren Tests und Hygienestandards, unsere Sicherheitsmaßnahmen werden höchsten Ansprüchen gerecht. Die Hotellerie ist eine Hochsicherheitsbranche", will sie mit Sicherheit auf höchsten Niveau überzeugen: „Da gehen wir keine Kompromisse ein", verweist Reitterer auf das ÖHV-Konzept mit Tests für Gäste und Mitarbeiter im 48-Stunden-Rhythmus, Sicherheitsabständen, FFP2-Masken

Ein Jahr wie’s kein anderes je war

Corona-bedingt war 2020 eine ganz spezielle Zeit – in der Gastronomen und Hoteliers viel verlieren, aber auch gänzlich neue Erfahrungen machen und Erkenntnisse gewinnen konnten. Der Landgasthof Bärenwirt ist in Petzenkirchen (NÖ) nicht nur für seine exzellente bodenständige Küche bekannt, die bereits seit mehreren Jahren mit zwei Hauben von Gault Millau ausgezeichnet wird. Der gemütliche Gasthof im Mostviertel wird auch gerne als Seminarort mit Übernachtungsmöglichkeit für z.B. Ärztegruppen gebucht – da können die medizinischen Experten sich dann nach getaner Denkarbeit kulinarisch und vinophil vom „Bärenwirt“ Erich Mayrhofer persönlich mit Regionalität, Saisonalität und Nachhaltigkeit verwöhnen lassen. Doch 2020 kam alles anders. Der Bärenwirt selbst erkrankte an Corona und brauchte einige Zeit, um sich zu erholen und zu genesen. Im Frühjahr, während des ersten Lockdowns, hatte er einen Teil seines Personals vorerst gekündigt,

Krisenzeiten verlangen flexible Preisgestaltung

Revenue Management hat auch in der Ferienhotellerie in den letzten Jahren an Relevanz gewonnen und wird von einigen wenigen Tourismusbetrieben erfolgreich praktiziert. Vor allem in den Spitzenzeiten konnten Hoteliers dadurch die Gästenachfrage besser lenken und die Umsatz- und Ertragswerte nachhaltig steigern. Aber wie funktioniert diese dynamische Preisgestaltung in Krisenzeiten? Ist der Umstieg von einer starren Preisliste auf ein flexibles Preissystem in der Ferienhotellerie aufgrund der aktuellen Marktsituation überhaupt sinnvoll? Welche Faktoren müssen beachten werden? Ein Erfahrungsbericht des Beratungsunternehmens Kohl & Partner und von Mathias Waldner, Gastgeber des 5-Sterne Hotels La Maiena Resort in Meran, das in Begleitung von Kohl & Partner vor kurzem den Sprung zur dynamischen Preisgestaltung gewagt und erfolgreich eingeführt. Ist mein Hotelbetrieb reif für flexible Preise? Die richtige Preisgestaltung ist seit jeher eine der wichtigsten, aber auch komplexesten Entscheidungen

Wiens Beherbergungsumsatz brach 2020 um drei Viertel ein

Die Netto-Nächtigungsumsätze der Wiener Beherbergungsbetriebe im Jahr 2020 sind ausgewertet: Die Pandemie verursachte einen Rückgang um 76,6 Prozent auf 239 Mio. Euro. Im heurigen Jänner, der durchgehend im Lockdown lag, wurde mit 58.000 Nächtigungen ein Rückgang von 94,9 Prozent registriert. Die erfolgreichen Monate Jänner und Februar 2020 trugen (vor Ausbruch der Pandemie) dazu bei, dass das Gesamtjahr nicht noch höhere Rückgänge verzeichnen musste: 239 Millionen Euro und damit um 76,6 Prozent weniger an Netto-Nächtigungsumsatz als 2019 konnten Wiens Beherbergungsbetriebe im Vorjahr erwirtschaften. Der Dezember schlug mit einem Umsatzrückgang von 93,3 Prozent auf 7,8 Millionen Euro zu Buche. US-Markt als Beinahe-Totalausfall Für den Jänner 2021, in dem durch den Lockdown kein Freizeittourismus möglich war und der somit fast ausschließlich durch berufliche Aufenthalte in der Stadt gespeist wurde, stehen bereits die Nächtigungszahlen fest: 58.000 Übernachtungen

Gastronomie bereit für sicheres Öffnen im März

„Sieben Monate Lockdown seit Beginn der Corona-Krise sind genug. Unsere Präventions- und Sicherheitskonzepte liegen am Tisch, die Betriebe haben ihre Hausaufgaben gemacht, und: wir bekennen uns zum Eintrittstesten. Unser klares Ziel ist ein sicheres Öffnen im März!“, betonte Mario Pulker, Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), aktuell bei einem virtuellen Pressegespräch. Gemeinsam mit den Spitzenköchen Michael Kolm (Bärenhof) und Thomas Dorfer (Landaus Bacher) gab Pulker Einblicke in die Situation der Branche, die zu den am längsten und härtesten durch die Pandemie getroffenen zählt. Thomas Dorfer gab sich kämpferisch: „Es muss eine Perspektive für uns Genuss-Menschen geben, um wieder positiv in die Zukunft schauen zu können – und zwar jetzt. Unsere Mitarbeiter brennen für den Beruf und wollen für unsere Gäste wieder das Beste geben!“ Und Michael Kolm attestierte:

Wiens Gastronomie fordert Öffnung

Hotellerie, Gastronomie und Kaffeehäuser sind noch immer geschlossen, die Vorstellung, bis Ostern nicht aufsperren zu können, lässt die betroffenen Unternehmer verzweifeln. Dabei wäre die Öffnung der Betriebe ein Schlüssel dazu, die Testungen der Bevölkerung konstant hoch zu halten, Infizierte schneller zu identifizieren und so Ansteckungsketten zu unterbrechen, meinen die Wiener Branchenvertreter Dominic Schmid (Fachgruppenobmann der Hotellerie), Wolfgang Binder (Obmann der Kaffeehäuser) und Peter Dobcak (Gastronomie-Obmann). Sie fordern deshalb jetzt, dass die Wiener Hotels, Kaffeehäuser und Restaurants unter ähnlichen Rahmenbedingungen aufsperren dürfen wie die körpernahen Dienstleister. Kernpunkt: Die Gäste müssen einen aktuellen, negativen Test vorweisen und dort, wo es möglich ist, FFP2-Masken tragen. „Wir können diese Regeln genauso einhalten wie körpernahe Dienstleister und auch unsere Mitarbeiter regelmäßig testen. Wir haben die Registrierungspflicht gemeistert und werden auch die Test-Kontrollen schaffen“, erklärt Dobcak. Eigenes

Metro sucht neue Mitarbeiter und Lehrlinge

Metro Österreich verstärkt sich auch in Krisenzeiten im Personalbereich. Das neue Recruiting-Jahr startet daher mit der Suche nach 60 Vollzeitarbeitskräften und 43 Lehrlingen. Die 60 offenen Stellen sind in den kommenden Monaten in allen zwölf Großmärkten aber vor allem in den Großmärkten in Dornbirn, Innsbruck und Langenzersdorf sowie in der Zentrale in Wien-Vösendorf zu besetzen. Gesucht werden Kundenmanager im Außendienst, Mitarbeiter in der Ultra Frische & Frische, Weinfach-berater und Mitarbeiter an der Kassa. Neuer Lehrberuf IT-Systemtechniker Neu im Angebot: Das Unternehmen bildet ab nun auch den Lehrberuf IT-Systemtechnik aus. Somit ist das der achte Lehrberuf, den man in der Ausbildung bei Metro wählen kann. Und der Großhändler startet die Zusammenarbeit mit AGAN job konkret, einer AMSStiftung, die Jugendliche bei einer verkürzten Lehre mit außerordentlicher Lehrabschlussprüfung unterstützt. Angeboten werden nunmehr acht verschiedene Lehrberufe:

Im Sacher übernimmt jetzt der Nachwuchs

Junge Menschen haben ein Recht auf Ausbildung. In der momentanen Situation ist es jedoch schwierig vor allem in der Hotellerie und Gastronomie - bei noch immer geschlossenen Betrieben - diesem Auftrag nachzukommen. Um dem entgegenzuwirken und den jungen Auszubildenden des Hotel Sacher eine Möglichkeit zu bieten, sich weiter zu entwickeln, dabei zu lernen und auch noch etwas Gutes zu tun, wurde das Projekt „Sachers junge Köche“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit dem Executive Küchenchef, Dominik Stolzer, haben so die rund 20 Lehrlinge drei verschiedene Menüs zusammengestellt, die ab 15.2. für zu Hause bestellt und jeden Tag frisch zubereitet abgeholt werden können. „Natürlich sind es Lehrlinge, die noch lernen und eine leitende Hand brauchen.“ erklärt Dominik Stolzer. Von Anfang an wurden jedoch nicht nur die Menüs gemeinsam mit den Küchenchefs von morgen

Kurzarbeit wird bis Ende Juni verlängert

Im Ministerrat wurde aktuell eine Verlängerung der Kurzarbeit um weitere drei Monate – also bis Ende Juni – beschlossen, um von der Coronakrise betroffene Unternehmen und deren Mitarbeiter zu unterstützen. Die Konditionen sollen dabei im Wesentlichen gleich bleiben wie bisher: Arbeitnehmer bekommen je nach Einkommenshöhe 80 – 90 Prozent des Nettoeinkommens ausbezahlt und die Arbeitszeit kann auf bis zu 30 Prozent der Normalarbeitszeit gesenkt werden. Branchen, die aufgrund des Lockdowns schließen müssen – etwa Gastronomie und Hotellerie – können die Arbeitszeit auch auf null reduzieren. Weiterbildungen sollen auch weiterhin gefördert werden – Betriebe bekommen 60 Prozent vom AMS zurückerstattet, wenn sie ihre Beschäftigten sich während Kurzarbeit qualifizieren lassen. Kurzarbeit sei nötig Kurzarbeit sei allerdings kein Modell auf Dauer, hieß es nach dem Ministerrat. Sie sei in Zeiten behördlicher Schließungen zwar nötig, nach

Brauereien fordern Gastro-Öffnung

Ein rasches Aufsperren der Gastronomiebetriebe fordert der Verband der Brauereien Österreichs. Vor allem für die klein- und mittelständischen Brauereien, die über einen sehr hohen Gastronomieanteil verfügen, sei dies „eine Überlebensfrage“, betont Josef Sigl, Geschäftsführer und Eigentümer der Trumer Privatbrauerei. Verbandschef Sigi Menz betont, dass „der Gastro-Lockdown die Zulieferer und damit viele Brauereien empfindlich trifft. Rund ein Drittel des in Österreich gebrauten Bieres fließt in normalen Jahren in die Gastronomie. Dieser für die Bierbranche wesentliche Wirtschaftsfaktor ist seit dem Start der Wintersaison geschlossen. Eine zeitnahe Öffnung wäre eine wichtige Unterstützung – auch für die mehr als 315.000 Beschäftigten in der heimischen Gastronomie und Hotellerie.“ Aufsperren der Gastronomie „Nach dem kontrollierten Öffnen der Geschäfte, Museen und körpernahen Dienstleister hat sich gezeigt, dass sich viel mehr Leute testen lassen. Das vorsichtige Aufsperren der Gastronomie würde

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