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Beherberger atmen auf: Umsatzsteuersenkung kommt

Endlich wird nun, nach der Senkung der Umsatzsteuer auf alle Speisen und Getränke, auch jene auf Nächtigungen gesenkt. Die Senkung der Umsatzsteuer auf Nächtigungen/Logis von 10 % auf 5 % ist nun fix und gilt für die gewerbliche Beherbergung wie auch für Privatzimmervermietungen und Überlassung von Ferienwohnungen. Die Maßnahmen sind zeitlich befristet bis Jahresende und sollen mit 1. Juli wirksam werden. „Mit dieser Steuersenkung entlasten wir jene Branchen, die von der Krise am schwersten getroffen wurden. Diese Maßnahme wird schon mit 1. Juli in Kraft treten. Damit erreichen wir eine extrem wichtige Erleichterung für die Gastronomie, die Tourismus- und Freizeitwirtschaft“ Tourismusministerin Elisabeth Köstinger Hoteliervereinigung (ÖHV) über Steuersenkung erfreut Naturgemäß ist man bei der Hoteliervereinigung (ÖHV) über die Entscheidung zur Steuersenkung erfreut. Denn die Hotellerie kämpft nach wie vor mit den Auswirkungen der Corona-Maßnahmen,

Absturz oder Aufstieg?

Kaum eine andere Branche ist von den Corona-Maßnahmen so heftig und so langfristig betroffen wie der Tourismus und mit ihm die Gastronomie und Hotellerie. Doch was bedeutet das langfristig? Ist der erzwungene Shutdown für manche Betriebe der Anfang vom Ende, oder ergeben sich aufgrund der verordneten Maßnahmen womöglich neue Chancen? Fachleute sprechen von bis zu 4,2 Milliarden Euro Verlust für die Hotellerie im Corona-Jahr. Viele sperrten trotz Erlaubnis Ende Mai gar nicht erst auf, weil der Kosten-Nutzen Faktor nicht gegeben ist. Besonders die heimische Stadthotellerie ist stark betroffen, aber auch überall anders geht die Skepsis um. Eine Studie der Prodinger Tourismusberatung, die im Auftrag der Wirtschaftskammer erstellt wurde, kommt zu dem Schluss, dass es nicht alle schaffen werden (Prognosen sprechen dabei von einem Drittel der Wirte und Hoteliers), und 85 Prozent

Michaela Reitterer, Präsidentin der ÖHV, im Interview

Wie sind die Aussichten der Hotellerie für die Sommersaison? Mit Prognosen ist es momentan immer etwas schwierig. Gehen wir vom best case aus – die gesundheitlichen Rahmenbedingungen entwickeln sich bei uns und unseren Nachbarn weiter positiv – wird es noch immer für viele die herausforderndste Sommersaison ihrer Karriere. Das hört man im Gespräch mit Kollegen und zeigt auch eine Umfrage unter unseren Mitgliedern. Mehr als jedes zweite Hotel hat ein Auslastungsminus von 50 Prozent oder mehr. D.h. unterm Strich auch ein Minus von 50 Prozent Einnahmen und das vor dem Hintergrund von gleichbleibend hohen Kosten. Ferienhotels, vor allem jenen bei Seen, geht es etwas besser, hart trifft es die Stadthotellerie. Wie lange braucht die Hotellerie realistisch, um wieder hochzufahren? Kommt ganz darauf an. Hat man sein komplettes Team zusammen, kann es

„Wirte-Paket“ – Steuerliche Maßnahmen

Die Corona-Krise hat den Gastronomiebereich hart getroffen. Die Bundesregierung hat nun ein „Wirte-Paket“ vorgestellt, das Erleichterungen bringen soll und folgende Eckpunkte enthält: Die Umsatzsteuer auf offen abgegebene, nichtalkoholische Getränke soll zeitbefristet vom 1.7.2020 bis 31.12.2020 von 20 % auf 10 % gesenkt werden. Unter „offen abgegeben“ sollen jene Getränke zu verstehen sein, die typischerweise vom Gastronomen oder auch vom Kunden im Zuge des Erwerbs unmittelbar geöffnet werden (z.B. auch am Würstelstand oder in Kantinen; nicht jedoch Supermärkte, Abhol- und Lieferservice sowie Getränkeautomaten). Für die landwirtschaftliche Gastronomie (z.B. Almausschank, Buschenschank) soll die Zusatzsteuer zeitbefristet entfallen. Für alkoholische Getränke bleibt der Umsatzsteuersatz unverändert bei 20 %. Die Jahresumsatz-Höchstgrenze, bis zu der die „Gastgewerbepauschalierung“ in Anspruch genommen werden darf, soll ab dem Veranlagungsjahr 2020 für Gasthäuser mit Sitzmöglichkeit, die keine doppelte Buchführung (freiwillig oder verpflichtend)

Mehrwertsteuersatz sinkt

Die Mehrwertsteuer für Kultur, Gastronomie und Medien wird von 20 bzw. 10 auf 5 Prozent gesenkt. Der niedrigere Steuersatz soll befristet ab 1. Juli bis Ende des Jahres gelten. Der Steuersatz von fünf Prozent gilt für alle Speisen und Getränke –auch alkoholische – in allen Gastronomiebetrieben, das gilt auch Heurige und Hütten. „Die Reduktion der Umsatzsteuer ist ein wichtiger Impuls für die Unternehmen“, begrüßt Michaela Reitterer, Präsidentin der ÖHV, die Maßnahmen. Die Hotels werden im unterschiedlichen Maße davon profitieren, da sich der F&B-Anteil von Betrieb zu Betrieb stark unterschiedet, dennoch: „Dabei ist für alle etwas“. Ebenso positiv sieht die Branchenvertreterin die angekündigte Verlängerung der Steuerstundungen bis 15. Jänner 2021. Für den Besuch von Museen, Kinos oder Musikveranstaltungen ist die vorübergehende Mehrwertsteuersenkung auf fünf Prozent ebenfalls geplant. Das gilt auch für

Eine malerische Metamorphose

Der Charme berühmter Wirtshäuser und berüchtigter Beisl wird oft zerstört, wenn sie renoviert werden. Nicht so beim Adlerhof. Manuel Köpf und Andreas Knünz haben das alte Wiener Wirtshaus im Adlerhof übernommen und im Februar 2020 nach umfangreichen Renovierungsarbeiten als Salon-Café und Brot-Beisl wieder eröffnet. Für die Errichtung dieses einzigartigen Gastroprojektes zeichnet das versierte Duo Laura Karasinski und Gerd Zehetner verantwortlich. „Von Anfang an hat uns der Adlerhof in seinen Bann gezogen“, erzählen die Betreiber Manuel Köpf und Andreas Knünz. „Sein verstaubter Charme, die vielen Geschichten, die er erlebt hat – dieses Flair wollten wir auf jeden Fall erhalten.“ Eine Retrospektive Im Adlerhof – gelegen in einem Gründerzeit-Wohnblock, der von der Siebensterngasse bis zur Burggasse reicht und über ein Durchhaus verbunden ist – fanden über Jahrzehnte Leute aus dem Grätzl, Haus- Bewohner, Studenten, Fußball-Begeisterte

Gastkommentar

Von KR Peter Dobcak, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien Knapp 14 Tage hat die Gastronomie ihre Betriebe wieder geöffnet. Nach den für viele Gastronomen wohl härtesten acht Wochen ihres Lebens durfte die Gastronomie am 15. Mai endlich wieder Gäste begrüßen. Einzig, sie kamen nicht oder nur sehr zögerlich. Dieses Verhalten hat sich bereits durch die Ergebnisse aus unserer Gästebefragung von vor drei Wochen abgezeichnet. Es wollen zwar 80 Prozent der Befragten die Gastronomie mit ihren Besuchen unterstützen, doch 66 Prozent haben gedämpfte Besuchsabsichten. Besuche sind bestenfalls mehrmals pro Monat geplant. Es sind vorwiegend zwei Gründe, weshalb die ersten Tage nicht so verlaufen sind, wie erwartet. Die Warnung der Regierung vor einer möglichen Ansteckung ist in den Köpfen der Bevölkerung angekommen, und man hat sich an das

Dinner Theater Schönbrunn: Fulminante Wiedereröffnung mit Flair, Charme und Chic

Wiedereröffnung Dinner Theater Schönbrunn

Dinieren und sich delektieren lautet das Motto des Dinner Theaters Schönbrunn! Mit viel Verve und unter der Patronanz der französischen Botschaft nahmen die Künstler-Wirtsleute Tamara Trojani und Konstantin Schenk nach der Coronavirus-bedingten Zwangspause den Betrieb ihres Dinner Theaters im Schönbrunner Stöckl, idyllisch beim Eingang zum Schlosspark gelegen, wieder auf. Mit der Produktion „Vive la France“ gelang eine fulminante Wiedereröffnung: eine spritzige Revue aus bekannten und beliebten Chansons von Edith Piaf bis Gilbert Bécaud, eingebettet in eine köstlich-amüsante Rahmenhandlung, zur Perfektion von einem viergängigen französischen Gourmet-Menü vollendet. Küchenchef Rudi (der am Ende des Abends zusammen mit dem exzellent eingespielten Serviceteam vor den Vorhang geholt wird) und seine Brigade beweisen einmal mehr die Bandbreite ihres Könnens: Das delikate viergängige französische Gourmet-Menü lässt keine Wünsche offen. Der Vorspeisenteller besticht durch seine schmackhafte Vielfalt aus Entenbrust, Orangenchutney,

Dinner & Music: „Wiener Köstlichkeiten“ im Schönbrunner Stöckl

Musik und Kulinarik Schönbrunner Stöckl

Kulinarische und kulturelle Gustostückerl unter freiem Himmel, im einladenden Gastgarten, stehen nun wieder im Schönbrunner Stöckl auf dem Programm! Das idyllisch gelegene Restaurant, gleich beim Eingang zum Schlosspark Schönbrunn zu finden, hat seine Tore wieder geöffnet. Die reichhaltige Karte lässt keine Wünsche offen: Geboten wird eine große Auswahl an Salaten, veganen Spezialitäten, Klassikern aus der böhmischen Küche, hausgemachten warmen Mehlspeisen und vieles mehr. Zudem hat Spargel gerade Hochsaison, somit wäre jetzt der ideale Zeitpunkt, die eine oder andere gesunde Köstlichkeit zu probieren: Spargelcremesuppe mit Blätterteig-Knusperstangerl, Lachsfilet auf Spargeltagliatelle oder ein Filetsteak mit grünem und weißem Spargel sorgen für eine exquisite Vitaminzufuhr. Das charmant-sympathische Künstlerduo Susanne Marik (Gesang) und Béla Fischer (am Klavier) präsentierten dem zahlreich erschienen Publikum (wobei die Tische korrekt mit einem Mindestabstand zueinander platziert waren) unter dem Titel „Wiener Köstlichkeiten“

Prickelnde Zustellaktion für heimische Gastroszene

Henkell Freixenet hat eine spezielle Aktion ins Leben gerufen, um Gastronomen unter die Arme zu greifen: Gemeinsam mit seinem Gastronomievertriebsteam hat der Geschäftsführer ein kostenloses Zustellservice für Lokale auf die Beine gestellt. Aktuell profitieren zehn Gaststätten von dieser Hilfsaktion, darunter die „Ebbser Trattoria“ in Tirol, die „Pizzeria Peppino“ im niederösterreichischen Stockerau, das Gasthaus „Alpenblick“ im oberösterreichischen Neuzeug und das „Zuppa“ im neunten Wiener Gemeindebezirk. Die Kosten für Benzin, Lieferfahrzeuge und Schutzmasken werden dabei zur Gänze von Henkell Freixenet übernommen. „Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, Kunden in der Gastronomie gerade jetzt unsere Verbundenheit zu demonstrieren. Deshalb möchten wir ein starkes Zeichen setzen und mit unserem Team an Außendienstmitarbeitern den wichtigen Gastronomiepartnern ihre Dienste für Auslieferungen zur Verfügung stellen. Ich selbst werde ebenso persönlich mithelfen“, erzählt Henkell Freixenet Austria Geschäftsführer Philipp Gattermayer. „Auch

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