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Zwei Drittel freuen sich auf Gastro-Öffnung

Am 19. Mai ist es aber endlich so weit: Österreichweit soll die Gastronomie unter Auflagen wieder ihren Betrieb aufnehmen und den Menschen damit etwas „Normalität“ für ihren Alltag zurückgeben. Wie sehnlich die Öffnung der Gastronomie erwartet wird, dem ist eine Studie im Auftrag von iglo Österreich unter 1.000 Österreichern nachgegangen. Demnach kann es jeder Vierte kaum erwarten, endlich wieder ein Restaurant, Gasthaus oder Café zu besuchen und vor Ort etwas zu konsumieren. Weitere 37 Prozent sehen der Öffnung zwar mit Vorfreude entgegen, werden aber den ersten Ansturm abwarten, ehe sie sich in ein Lokal ihres Vertrauens begeben. Besonders motiviert, was einen Lokalbesuch bei erster Gelegenheit betrifft, sind die Kärntner (36 Prozent können es kaum erwarten), die Tiroler (32 Prozent) und die Oberösterreicher (30 Prozent). Zurückhaltend erfreut zeigt man sich in Salzburg

Gratis-Gästeregistrierung für steirische Betriebe jetzt verfügbar

Am 19. Mai sperren die Tourismus-Betriebe wieder auf. Eine Gästeregistrierung ist bis auf Weiteres in der Gastronomie und der Hotellerie verpflichtend. In Abstimmung mit den Tourismusregionen wurden von Steiermark Tourismus verschiedene Optionen für eine schnelle und einfache digitale Registrierung geprüft. Mit Feratel wurde ein Partner gefunden, der mit sieben von neun Tourismus-Regionen bereits kooperiert und mit dem rund 9.000 Gastronomiebetriebe, Sehenswürdigkeiten sowie Ausflugsziele schon arbeiten. Die Funktion „Gästeregistrierung“ ist bei dem System ab sofort startklar – eine Anmeldung des Betriebs beim jeweiligen Tourismusregionalverband reicht. Auch Anbieter aus dem Kultur- und Veranstaltungsbereich sowie Ausflugsziele können dieses Service nutzen. Das Tourismusressort von Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl übernimmt die einmaligen Implementierungskosten, die Regionalverbände die monatliche Gebühr. Für die Unternehmen entstehen daher keine Kosten. Das Service von Feratel bieten folgende Regionen an: Schladming-Dachstein, Gesäuse, Murau-Murtal, Hochsteiermark,

Wer nicht möchte, sieht mich kein einziges Mal!

War früher Gastfreundschaft hauptsächlich auf den persönlichen Kontakt aufgebaut, so ist heute aufgrund von Abstandsregeln die Distanz eines der wesentlichen Dinge geworden.Anika Steixner-Ensmann-Heim vom Naturdorf Oberkühnreit in Neukirchen am Großvenediger betreibt mit ihrer Familie acht Chalets, eine Romantikhütte, ein Hexenhäuschen und mehrere Appartements. Letztere sind zwar meist in einem Haus untergebracht, aber jedes separat von außen zu begehen und damit ebenfalls kontaktarm. Die voll ausgestatteten Unterkünfte garantierten Selbstversorgermöglichkeit zu hundert Prozent, was dann genau zu obiger Aussage von Anika Steixner führt. Manche Gäste mögen das, aber wie die Erfahrungen aus dem Sommer 2020 zeigen, haben die meisten trotz, und oft auch gerade wegen der schon länger andauernden Distanzmaßnahmen, Gesprächsbedarf. Und die bekommen diesen dann auch, natürlich mit gebührenden Abstand.Frühstück bis ans Bett – oder doch nur vor die TüreSelbstversorgung ja,

Diese Regeln gelten ab 19. Mai

Nur mehr wenige Tage bis zur Wiedereröffnung von Gastronomie und Hotellerie in Österreich nach einem über sechs Monate dauernden Zwangslockdown. Die Öffnung wird nämlich wie geplant durchgeführt, wie Kanzler Sebastian Kurz aktuell verkündete. Nicht zuletzt, da die Infektionszahlen in den letzten Tagen deutlich sinken. Und während sich die Branche emsig auf das Aufsperren vorbereitet, sind jetzt endlich auch die Regeln offiziell, mit denen Gäste künftig Zutritt zu Hotels oder Lokalen haben. Getestet, geimpft oder genesen Prinzipiell soll nur derjenige ein Lokal besuchen oder in einem Hotel absteigen dürfen, der nachweislich getestet, geimpft oder genesen ist, so Kurz. Demnach wird es in der Gastronomie Zutrittstests geben, eine Registrierungspflicht und abseits des eigenen Sitzplatzes eine FFP2-Masken-Pflicht. Indoor sind maximal vier Erwachsene plus dazugehörige Kinder an einem Tisch erlaubt, outdoor zehn Personen. Die Konsumation muss

Auch Wien öffnet am 19. Mai

In den vergangenen Wochen war die Entwicklung von Wien noch ein wenig unsicher, bis zuletzt machten Gerüchte die Runde, dass Wien eventuell am 19. Mai nur die Outdoor-Bereiche in der Gastronomie öffnen könnte. Doch auch in Wien werden dank merklich gesunkener Infektionszahlen Hotellerie und Gastronomie ab 19. Mai analog zu den anderen Bundesländern komplett geöffnet. Das hat Bürgermeister Michael Ludwig aktuell in einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Es werde „strenge Sicherheitsvorkehrungen“ geben und diese würden auch kontrolliert werden, wie Ludwig ankündigte. Auch die Regeln werden die gleichen wie im Rest von Österreich sein, bedeutet Zutrittstests, Personenbeschränkungen an den Tischen, Sicherheitsabstände, Maskenpflicht außerhalb des eigenen Tisches sowie eine Sperrstunde von 22 Uhr. Damit dürfte der Fleckerlteppich in knapp zwei Wochen Geschichte sein, Hotellerie und Tourismus können endlich wieder durchstarten.

Wiener Tourismus fordert Öffnung am 19. Mai

Während in ganz Österreich Hotelzimmer wieder auf Hochglanz gebracht, Gaststuben aufpoliert und Kaffeehaus-Garnituren zurechtgerückt werden, herrscht bei Wiener Gastronomen und Hoteliers noch immer Rätselraten. Das muss ein Ende haben, fordert nun Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien: „Wiener Unternehmer müssen dieselben Chancen haben, wie die im übrigen Österreich. Und darüber muss schnellstmöglich auch Klarheit herrschen.“ Grießler fordert eine schnelle Entscheidung für die Öffnungen am 19. Mai: „Die Betriebe benötigen eine Vorlaufzeit, um mit bestmöglichen Service und Angebot wieder an den Start gehen zu können. Deshalb muss jetzt grünes Licht gegeben werden, damit wir nicht noch weiter ins Hintertreffen geraten.“ Schulter an Schulter mit Grießler fordern auch die Branchenobmänner Dominic Schmid (Hotellerie), Wolfgang Binder (Kaffeehäuser) und Peter Dobcak (Gastronomie) die notwendigen Weichenstellungen für ein sicheres und

Tipps für mehr Erfolg beim Gastro-Marketing

Aller Voraussicht nach ist der Lockdown für das Gastgewerbe bald vorbei. Für den Restart sollten sich Restaurantbetreiber gut vorbereiten, damit sie bei Lockerungen sofort starten können. Ein wichtiger Aspekt bei den Überlegungen zur Wiedereröffnung ist die optimale Gästeansprache sowie Neukundengewinnung. Aus loyalen Gästen Stammgäste zu machen und diese an sich zu binden, das ist das Ziel. „Ohne Marketing geht nichts mehr. Das gilt auch in der Gastronomie. Ganz besondere Unterstützung können Marketing-Aktivitäten in Krisenzeiten leisten", erklärt Andreas Jonderko, Geschäftsführer des Full-Service-Anbieters gastronovi. Wie können aus Gästen Stammgäste werden: Jonderko verrät fünf Tipps für erfolgreiche Online-Marketing-Maßnahmen: Oberstes Gebot heißt immer aktuell sein: Verbraucher und Gäste erwarten, dass auf der Website und den Social-Media-Kanälen stets die aktuellen Informationen zur Verfügung stehen. Nichts ist schlimmer, als wenn den Kunden nach dem Lockdown im

„Ein Preiskampf wäre die nächste Todesspirale“

Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) sprach mit GASTRO über die Öffnungsperspektive der heimischen Hotellerie, die Unsicherheit unter den Wiener Kollegen und die Hoffnungen für die kommende Sommersaison. Am 19. Mai solls ja jetzt endlich losgehen – nur in Wien ist derzeit noch alles unsicher. Können Sie das Zögern des Bürgermeisters in Wien nachvollziehen? Ich tue mir damit ein wenig schwer. Ich habe prinzipiell für alles Verständnis und auch dass man Entscheidungen treffen muss, aber sowohl die Unternehmer wie auch die Mitarbeiter hängen derzeit einfach in der Luft. Alle haben sich gefreut, dass es losgeht und jetzt sitzen wir wieder da. Außerdem brauche ich ja eine Vorlaufzeit, um ein Hotel aufzusperren. Es genügt nicht, den Schlüssel umzudrehen, ich muss Ware einkaufen, ich muss meine Zimmer verkaufen können, ich muss ja

Der Run auf die Arbeitskräfte hat begonnen

Kaum eine Branche war durch die Corona-Krise stärker betroffen als das Gastgewerbe. Das schlägt sich auch auf die Jobs der Branche nieder: In Österreich ist der Stellenmarkt für Fachkräfte der Gastronomie und Hotellerie 2020 um 25 Prozent gesunken. Das zeigt eine Auswertung von 28 Jobbörsen in Österreich, erhoben durch die Marktforschungsagentur Index im Auftrag von StepStone. Doch im Moment stehen alle Zeichen auf Start und die Gastronomen in den Startlöchern. Die Aussicht auf eine baldige Öffnung befeuert die Branche. „Wir merken auf unseren Seiten seit einigen Wochen eine im Vergleich zum Vorjahr verhältnismäßig frühe Aktivität bei den Ausschreibungen. Das Wettrennen um die Fachkräfte der Branche hat also begonnen", so Nikolai Dürhammer, Geschäftsführer StepStone Österreich. Fachkräftemangel durch Corona verschärft Ein Grund für das frühe Handeln der Unternehmer dürfte der Fachkräftemangel der Branche sein, der

9 Fakten zum nachhaltigen Offenausschank

Was das Grapos-System so nachhaltig macht und welche Vorteile es noch bietet, zeigen die folgenden 9 Fakten. 1. Die TU Graz hat berechnet, dass Grapos-Getränke einen um 90 % kleineren ökologischen Fußabdruck als konventionelle Flaschengetränke haben, doch wie kommt es zu dieser Bilanz? Beim Grapos- Postmix-System ist neben modernsten Produktionsmethoden und Abfüllanlagen auch der Transport ein wichtiger Faktor. Bei Grapos-Getränken wird der reine Sirup geliefert und erst beim Ausschank mit Wasser versetzt. Das verursacht im Vergleich zu Mehrwegflaschen ein viel geringeres Volumen: Beim Transport fällt das Gewicht des Wassers und das Eigengewicht der Flaschen weg. Grapos Bag-in-Boxen sind zu 100 % recycelbar. Mehrwegflaschen müssen wieder zurücktransportiert und mit viel Wasser gereinigt werden. 2. Was ist der “Ökologische Fußabdruck”? Beinahe alles was wir tun benötigt Ressourcen. Zum Beispiel die Produktion von Lebensmitteln und

Der Lockdown ist bald Geschichte – diesmal hoffentlich wirklich

Es dürfte den verantwortlichen Politikern tatsächlich ernst sein: Nach zwei eher halbherzigen Versuchen, die Gastronomie auch diesseits des Arlbergs zu öffnen (einmal im Jänner und einmal vor Ostern), dürfte der 19. Mai nun tatsächlich feststehen – vorausgesetzt die Infektionszahlen schießen nicht wieder durch die Decke oder eine neue – noch ansteckendere – Virusmutation aus Patagonien, Nordkorea oder den Fidschi-Inseln schafft es bis zu uns. Man weiß ja nie… Ok, ich treibe mit Entsetzen Scherz, bitte um Nachsicht. Tatsache ist aber, dass die Dinge jetzt anders liegen als noch vor wenigen Wochen. Zum einen kommt das Impfprogramm derzeit wirklich in Schwung und bei geimpften Menschen ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie nach einer Coronainfektion ins Spital müssen, extrem gering. Diese Spitalszahlen – und da wieder die Zahl der Intensivpatienten – ist ja die

„Nie wieder Lockdown“ als Ziel

Überaus positiv und zuversichtlich reagieren Branchenvertreter auf die angekündigten Öffnungsschritte der Regierung. Als „lang ersehnten Schritt“, bezeichnet Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), den jüngst präsentierten Öffnungsfahrplan der Bundesregierung: Nachdem die heimischen Tourismus- und Freizeitbetriebe acht Monate durchgehend geschlossen waren, zeichnet sich mit 19. Mai endlich die wichtige Öffnungsperspektive und die Wiederherstellung der Reisefreiheit ab. Der oberste Branchensprecher ist zuversichtlich, dass Unternehmen und Gäste mit den wiedergewonnenen Freiheiten verantwortungsbewusst umgehen werden. Schließlich hätten alle Menschen dasselbe Ziel: „Nie wieder Lockdown!“ Die zeitgleiche Öffnung in allen Bereichen hält Seeber für die richtige Strategie. Die einzelnen Branchen ergänzen und beflügeln sich gegenseitig. Wichtig ist auch, dass die Wiederöffnung der Freizeitbetriebe und die Lockerung der Veranstaltungsregeln Hand in Hand gehen. Seeber: „Es ist notwendig, den Menschen vielfältige und professionelle

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