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Schanigärten sinnvoll beheizen

Das Covid-19-Virus und das Anti-Raucher-Gesetz stellen Restaurants vor eine neue Realität. Beheizte Schanigärten werden zweifellos der wichtigste Faktor sein, um an kalten Tagen Gäste anzulocken. GASTRO sprach mit Jaka Kersnik, der mit mehr als 19 Jahren Erfahrung als einer der größten Experten für das Heizen und Kühlen im Freien gilt, über die am besten geeigneten und wirtschaftlichsten Möglichkeiten zur Beheizung von Außenflächen. Herr Kersnik, welche Optionen eignen sich am besten zum Heizen von Terrassen für Gäste, die auch an kälteren Tagen draußen bleiben möchten? GASTRO: Zweifellos sind elektrische Kurzwellen-Infrarotstrahler die effizienteste Option. Der Schwerpunkt liegt auf Kurzwelle! Letzteres ist die einzige Technologie auf der Welt, die einen Wirkungsgrad von bis zu 94 Prozent erreicht, da sie nicht die Atmosphäre, sondern nur den Körper erwärmt. Alle anderen Heizmethoden sind viel verschwenderischer. Es

Ökologisch wirtschaften: „Kleine Schritte im Alltag helfen viel!“

Ressourcen sinnvoll einsetzen und damit die Umwelt schonen: Für Betriebe in der Gastronomie und Hotellerie ist das Thema Energiemanagement aktueller denn je. GASTRO-Redakteurin Anja Schmidt sprach mit Dagmar und Martin Schotte, Geschäftsführerin und Küchenchef Gastwirtschaft & Hotel Holzinger in Möllersdorf/NÖ, über konkrete Energiespar- potenziale, Abfallvermeidung in der Küche und Alternativen zum Auto als Transportmittel, um zum Urlaubsort zu gelangen. Inmitten der Thermenregion Wienerwald gelegen, rund 50 Minuten mit der Badner Bahn vom Wiener Stadtzentrum entfernt, wird die Gastwirtschaft & Hotel Holzinger bereits in dritter Generation geführt. Mit den Schlagworten „Gastlichkeit, Familie, Nachhaltigkeit und Genuss“ lässt sich die Philosophie des Familienbetriebs beschreiben. GASTRO bat Dagmar und Martin Schotte, die Geschäftsführerin und den Küchenchef des Hauses, zum Interview. Bio-zertifzierte Gastwirtschaft Seit dem Jahr 2016 führen Sie die erste bio-zertifzierte Gastwirtschaft im Bezirk Baden. Nach welchen

„Flour Power“ für Energieeffizienz

Roland Kuras (power solution), Doris Felber (felber) und Wolfgang Deutschmann (Lion Rocket)

Die Bäckerei Felber und power solution suchen mit einem Crowdfunding-Projekt Investitionspartner für ihre Reise in die Zukunft. Die Rekordtemperaturen des heurigen Sommers sind der beste Beweis, dass uns der Klimawandel längst erreicht hat. Umdenken ist also das Gebot der Stunde. Im Sinne der Mission2030, der Energie- und Klimastrategie der Bundesregierung, setzen daher auch die Traditionsbäckerei Felber und ihr Energieberater power solution einen wichtigen Schritt, um die Klima- und Energieziele zu erreichen. Teil des Investitionsprojekts „Flour Power – Nachhaltige Energie für ein genussvolles Morgen“, ist nicht nur der Weg zur klimafreundlichen Produktion in der Zentrale von Felber, sondern auch die Schärfung des Bewusstseins für nachhaltige Energie bei Kunden und Mitarbeitern. Im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne suchen Felber und power solution nun nach Investoren, welche nun ab sofort auf Lion Rocket in das

Gelebte Nachhaltigkeit: AGM unterstützt Initiative „Blühendes Österreich“

AGM Schutz der Artenvielfalt

Die Initiative „Blühendes Österreich“, für die sich auch AGM als Teil der REWE Group einsetzt, engagiert sich gezielt für den Erhalt und die Förderung bedrohter Lebensräume wie Magerwiesen oder Streuobstflächen. Hierfür geht REWE Kooperationen mit verschiedenen Naturschutzorganisationen, wie Birdlife oder GLOBAL 2000, sowie auch direkt mit landwirtschaftlichen Betrieben ein. Ziel der Aktion ist es, in den nächsten Jahren mindestens 1.000 Hektar wertvoller Fläche und damit einen nachhaltigen Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten zu sichern. Besonders der Schmetterling ist durch die zunehmend intensivere Landwirtschaft und Flächennutzung eine stark bedrohte Tierart. AGM: Sortiment mit Schwerpunkt auf Regionalität und Saisonalität AGM bietet den Kunden ein hochwertiges Sortiment heimischer Lebensmittel und engagiert sich gleichzeitig für den Erhalt der Biodiversität und natürlichen Lebensräume. Mit dem Kauf von „Da komm’ ich her!“-Produkten können auch AGM-Kunden zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen. Pro verkauftem Produkt fließt ein Cent

„United against Waste“: Beratung, Monitoring und Marktforschung für die Gastronomie

Die Initiative United Against Waste wird Küchenbetriebe im neuen Jahr mit einem erweiterten Beratungs- und Informationsangeboten unterstützen. Aktualisierte Forschungsergebnisse bestätigen das hohe Kosteneinsparpotenzial beim Lebensmittelabfall in Gemeinschafts-verpflegung, Hotellerie und Gastronomie. Zum Auftakt des neuen Jahres ziehen die Partner von United Against Waste (UAW) Bilanz über die bisherige Arbeit und nehmen neue Projekte in Angriff. Axel Schwarzmayr, Geschäftsführer von Unilever Food Solutions und Mitinitiator von UAW: „Seit Gründung der Initiative im Sommer 2014 haben wir zum Thema Lebensmittelabfall in der Außer-Haus-Verpflegung viel Forschungsarbeit betrieben und einen intensiven Austausch mit der Branche geführt. Die Ergebnisse aus diesem Prozess sprechen eine deutliche Sprache – das Einsparpotenzial ist hoch, ebenso die Nachfrage nach Informationen und Hilfestellungen. Ein klarer Auftrag zur Ausweitung unserer Angebote!“ Küchenprofis als „UAW“-Berater: Einsparungspotenzial finden Da die Möglichkeiten zur Reduktion von Lebensmittelabfällen in jedem

Partner des Monats 01/16

Nachhaltigkeit wird bei Grapos großgeschrieben: Mit seinem Refill-Getränke-Konzept setzt der renommierte Postmix-Hersteller aus Lannach/Steiermark auch in seiner jüngsten Produktlinie, „Brooklyn – Homemade Style“, ganz auf Umweltbewusstsein. „Brooklyn – Homemade Style“ sind köstliche Fruchtsaftgetränke zum Selberzapfen, in acht veganen Sorten erhältlich, die dank eines eigenen Ausschankgerätes jedes Lokalambiente aufpeppen. Grapos verfolgt schon seit einigen Jahren das Konzept der Wiederbefüllung im SB-Postmix-Sektor – und der Erfolg gibt dem Unternehmen recht. „Da haben wir auf das richtige Pferd gesetzt“, ist Grapos-Geschäftsführer, KR Wolfgang Zmugg, überzeugt. „Unser Postmix-Konzept war schon immer sehr umweltfreundlich. Aber das haben wir nie kommuniziert, weil es – ehrlich gestanden – niemanden interessiert hat. Erst seit einigen Jahren hat sich auch hierzulande ein Umweltbewusstsein entwickelt. Speziell die junge Generation ist in dieser Hinsicht um vieles weiter.“ 90 Prozent weniger CO2-Belastung als bei Portionsflaschen „Brooklyn – Homemade Style“ spricht eine junge, urbane,

Initiative für mehr Nachhaltigkeit in der Gastronomie

Das Thema Nachhaltigkeit im Lebensmittelbereich erfasst nun auch verstärkt die Gastronomie. Um Vorzeigeprojekte für eine nachhaltige Gastronomie zu schaffen, bringt die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 mit der Initiative „Schenk mir dein Problem!“ fünf Wiener Gastronomie-Betriebe – Kolariks Luftburg, Das Augustin, Deli Bluem, Dellago und Patara – mit Nachhaltigkeits-Experten und rund 20 motivierten Studierenden zusammen. Gemeinsam wird bis zum Sommer daran gearbeitet, Lösungen für die kleineren und größeren Umweltthemen des Tagesgeschäfts zu finden und Best-Practice-Beispiele für den „Green Gastro“-Bereich zu schaffen. Diese werden dann auch der gesamten Branche zur Verfügung gestellt. Unterstützt wird das Projekt vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft. Wichtig für den Einkauf: Saison, Region und Bioqualität Bernhard Wohner, Nachhaltigkeits-Experte bei GLOBAL 2000, stellt fest: „Allein im Bereich Lebensmittelverschwendung kann viel getan werden: 200.000 Tonnen Lebensmittel jährlich werden in Österreichs Großküchen, Gastronomie- und Beherbungsbetrieben

Grüne Energie für die Krainerhütte

Krainerhütte Energie

Im Seminar- und Eventhotel Krainerhütte wird die Liebe und die Verbundenheit zur Natur eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Vor allem Energie-Effizienz und Ressourcenschonung waren dem Eigentümerehepaar Ute und Josef Dietmann bei den zwei Jahre dauernden und im November 2014 abgeschlossenen Umbauarbeiten wichtige Anliegen. Unter anderem wurde eine Photovoltaikanlage errichtet, eine neue Fernwärmeleitung verlegt, das Dach saniert und die Fassade erneuert. Die Errichtung einer Photovoltaikanlage war lange geplant: 68 Solarpanels bedecken eine 112 Quadratmeter große Dachfläche, das entspricht etwa der Größe eines Beachvolleyball-Feldes. So werden pro Jahr durchschnittlich 18.000 Kilowattstunden Strom erzeugt. Die hauseigenen E-Mountainbikes werden über eine neue Stromtankstelle künftig so mit grüner Energie versorgt. Weitere Informationen: http://www.krainerhuette.at/seminarhotel-tagungshotel/

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