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Weingut des Monats 01/16

Seit vielen Generationen wird im 500 Jahre alten, malerisch gelegenen Arkadenhof der Familie Hausdorf in Neudegg/Großriedenthal im Bezirk Tulln Wein kultiviert, und bereits seit 21 Jahren wird biologischer Weinbau betrieben. Harald Hausdorf, als Winzer ein Quereinsteiger, hat den Betrieb im Jahre 1995 auf biologische Arbeitsweise umgestellt – produziert wird dabei, was ihm schmeckt. Die Leidenschaften von Gattin Maria sind das Kreative und die Natur, die sie, meisterhaft miteinander verbunden, in außergewöhnliche Fruchtaufstriche und Chutneys verpackt. Jungwinzer Moritz, der jüngere Sohn, ist als Absolvent der renommierten Weinbauschule in Klosterneuburg bereits der Juniorchef des Familienunternehmens und wird das Bioweingut eines Tages übernehmen. Sein erster Wein reift im Keller gerade zur Vollendung, auf das Ergebnis darf man schon gespannt sein. Matthias, der älteste Sohn, studierter Informatiker, kümmert sich um den gesamten Webauftritt. Seine Begeisterung gilt darüber hinaus der Fotografie – allen voran der Flora und Fauna am Wagram. Carmen, Nesthäkchen und Namensgeberin

Weingut des Monats 12/15

Das Geheimnis guter Weine ist Balance: So lautet der Leitspruch des Weingutes Hiedler in Langenlois. Seit dem Jahr 1980 ist das Weingut in den Händen der vierten Generation und wird von Ludwig Hiedler gemeinsam mit seiner spanischen Gattin María Ángeles geleitet. Mittlerweile wirkt auch schon die fünfte Generation tatkräftig mit: Die beiden Brüder Ludwig jun. und Dietmar bereiten sich auf den Einstieg in den Traditionsbetrieb vor, neben Studium und Auslandspraktika sind sie bereits aktiv am Geschehen im Weingut beteiligt. „Als Gründungsmitglied der ,Österreichischen Traditionsweingüter‘ leben wir mit dem Bewusstsein, dass große Weine nur in großen Lagen gedeihen – es sind erstklassige Gewächse, deren Qualität im besonderen Maß über die Herkunft definiert wird“, fasst Ludwig Hiedler ein Grundprinzip hinter seinem Weingut zusammen. Weingut Hiedler setzt auf handwerkliche und traditionelle Erzeugung „Auf rund 30 Hektar Weinbergen achten wir seit jeher auf die Erhaltung wertvoller

Weingut des Monats 11/15

Die Familie Kerbl ist seit dem 17. Jahrhundert in Klosterneuburg ansässig, und schon damals galt der Weinbau als fixer Bestandteil des bäuerlichen Betriebs, bei dem noch Ackerbau und Viehhaltung im Vordergrund standen. Mitte der 1960er Jahre wurde der Bauernhof auf einen reinen Weinbaubetrieb umgestellt und damit die Basis für den heutigen Familienbetrieb geschaffen. Seit der Hochzeit von Brigitte und Leopold sen. Mitte der 1980er Jahre und der Geburt von Barbara und Leopold jun. ist das heutige Familienquartett komplett. Gemeinsam kümmern sie sich um ihre Weingärten, den Weinkeller und den traditionellen Heurigenbetrieb in der Heisslergasse. Typisch für die Region: Veltliner, Chardonnay und Burgunder Klosterneuburg ist eine Weinstadt mit langer Tradition, der Weinbau hat hier noch heute einen hohen Stellenwert. Derzeit bewirtschaftet die Familie Kerbl etwa fünf Hektar Rebfläche, davon sind – typisch für die Region – der

Weingut des Monats 10/15

In vierter Generation wird das am Grassnitzberg malerisch gelegene Weingut der Brüder Erich und Walter Polz bereits bewirtschaftet – in einer der besten Lagen in der Südsteiermark. Die geologische Beschaffenheit des Bodens, viele Sonnenstunden und gut verteilte Niederschläge sind nahezu ideale Bedingungen für den Weinbau. Doch liegt die Qualität eines Weines nicht alleine im Wohlwollen der Natur. Die über Jahrzehnte gesammelten Erfahrungen, die Nachhaltigkeit im Denken und Handeln sowie ein kompromissloser Qualitätsanspruch, die aus einer guten Ernte einen charaktervollen Wein machen, sind die ausschlaggebenden Kriterien für ein gelungenes Produkt. Die Weine des Weingutes Erich und Walter Polz, das sich seit dem Jahr 1912 im Besitz der Familie befindet, stehen für ein nahezu von Hand herausgearbeitetes Terroir, das die Leidenschaft und die Liebe zum Detail im Glas erlebbar macht. Eckpfeiler des Erfolges sind vier Familienmitglieder: Erich und

Weingut des Monats 09/15

Wein ein Kunstwerk am Weingut Arndorfer

„Wein ist aus unserer Sicht ein Handwerk, das auch den Freiraum für Kreativität, Sensibilität und jeder Menge Persönlichkeit lässt. In manchen Fällen wird dabei das Handwerk zum Kunstwerk. Wir gaben uns die Aufgabe, Weine zu produzieren, die Herkunft und Leidenschaft vereinen und in der großen Weinwelt Neugierde wecken.“ Das Credo des jungen Winzerehepaares Anna und Martin Arndorfer aus Strass im Strassertale verspricht Rebensäfte mit einem ganz speziellen vinophilen Zugang. Martin Arndorfer, Jahrgang 1983 und Absolvent der Weinbauschule Klosterneuburg, wusste schon mit zwölf Jahren, dass er dereinst den elterlichen Betrieb übernehmen will. Seine Frau Anna, Jahrgang 1985, stammt aus Österreichs größter Weinstadt – Langenlois. Wein war in ihrer Jugend immer präsent, da auch ihre Eltern ein Weingut führen. Mit einem kleinen Umweg über die Gastronomie fand sie letztendlich doch zum Wein, und ihre Leidenschaft zu dem Handwerk wurde geweckt. „Wein

Weingut des Monats 08/15

Das niederösterreichische Traditionsweingut Geyerhof befindet sich unweit des schönen Barockstifts Göttweig auf den Hügeln der rechten Donauseite, im Kremstal, in Furth/Oberfucha. Neben der Leidenschaft für guten Wein bestimmt vor allen Dingen die Naturverbundenheit das Leben und Arbeiten auf dem alten Gutshof aus dem zwölften Jahrhundert. Das Weingut nimmt auch eine Vorreiterrolle in Sachen Bio-Landwirtschaft ein: So werden die rund 20 Hektar Weingärten bereits seit dem Jahr 1988 aus Überzeugung organisch-biologisch bewirtschaftet. Bereits seit dem 16. Jahrhundert befindet sich der Geyerhof in Familienbesitz. Dem damaligen Eigentümer Leopold Geyer hat das Weingut seinen heutigen Namen zu verdanken. Seither haben in der Geschichte des Geyerhofs viele Frauen den Betrieb maßgeblich beeinflusst.   Weingut Prospekt: Die Rieden des Geyerhofs gehören zu besten im südlichen Kremstal Heute tragen die Weine des Geyerhofs die Handschrift der Winzerin Ilse Maier. Grüne Veltliner und Riesling

Weingut des Monats 07/15

„Tradition neu erlebt“ – so lautet das Motto des Stiftsweingutes Herzogenburg. Julia Schelling leitet seit September 2014 als Geschäftsführerin die Geschicke des Unternehmens, das als eines der ältesten Weingüter im Traisental auf eine lange Geschichte zurückblickt. „Uns ist es uns besonders wichtig, diese Tradition fortzuführen und mit der modernen Kellerwirtschaft zu verbinden“, schildert Schelling ihre Motivation. Der Keller wurde kernsaniert und technisch auf den neuesten Stand gebracht, andererseits eine Baumpresse aus dem 19. Jahrhundert wieder zum Leben erweckt. Das Stiftsweingut Herzogenburg mit dem Weinschlössel in Wielandsthal verfügt über einen der größten unterirdischen und wahrscheinlich ältesten Weinkeller des Tales, den Johannes-Keller von Jakob Prandtauer, der um das Jahr 1730 herum errichtet wurde. Dieser liegt sieben Meter unter der Erde und weist eine konstante Temperatur von acht bis zwölf Grad auf. „Ideal also für Gär- und Lagerprozesse, dazu extrem

Weingut des Monats 06/15

Das Weingut Deim hat eine lange Tradition und befindet sich seit dem Jahre 1772 im Besitz der Familie. Ein Teil der malerischen Weingärten liegt im Naturpark Schönberg-Kamptal, der andere in der Wachau. Das Weingut wird ausschließlich von Familienangehörigen bewirtschaftet. Eine hundertprozentige Qualitätskontrolle, vom Austrieb der Weingärten bis zur Flaschenfüllung, wird durch die enge Kooperation der Familienmitglieder gewährleistet. Drei Generationen arbeiten im Betrieb mit: Markus Deim leitet die Geschicke des Weinguts und wird von seiner Schwester Michaela unterstützt, Vater Alfred ist Kellermeister, und auch die Großeltern – Großvater Alfred ist den Weingärten aktiv – helfen tatkräftig mit. Naturnaher Weinbau: Im Einklang mit der Nützlingsfauna Die Bearbeitung der Weingärten erfolgt betont naturnah, produziert wird nach den Richtlinien des kontrollierten integrierten Weinbaues. „Wir verwenden keinen Dunstdünger, keine Herbizide oder Insektizide“, berichtet der Juniorchef. Die Rebgasse wurde mit Grasmulch bzw. einer Gründüngungsmischungen begrünt, damit sich eine wertvolle Nützlingsfauna und

Weingut des Monats 05/15

Das Weingut Weiss, ein Familienbetrieb in der Seewinkelgemeinde Gols, hat sich darauf spezialisiert, Weine zu erzeugen, die nicht nur mit der Natur, sondern auch mit den Menschen im Einklang stehen. In Zeiten, in denen zahlreichen Konsumenten Unverträglichkeiten und Allergien, die durch Nahrungsmittel ausgelöst werden, zu schaffen machen, setzt der zertifizierte Bio-Betrieb seine aus sechs Generationen stammende Erfahrung ein, um vegane, sorbit- & fructosearme – sowie neuerdings auch „HYSTERIE free“ – Weine zu erzeugen. Weingut Weiss: Bio-Betrieb mit innovativer Produktpalette Das Brüderpaar Christian und Thomas Weiss sieht seine Arbeit als Wechselspiel von Geben und Nehmen mit absolutem Respekt und Wertschätzung gegenüber der Natur und dem, was sie hervorbringt. Mit innovativem Blick und ständigen Weiterentwicklungen erreichen sie seit einigen Jahren eine Weinqualität, die einzigartig ist. „Uns liegt besonders viel daran, allen Menschen Weingenuss zu ermöglichen“, meint das Brüderpaar einhellig. Bewirtschaftet werden

Weingut des Monats 04/15

Michaela-Haas-Allram

Das Traditionsweingut Allram liegt im Herzen des Weinbaugebietes Kamptal, im malerischen Weinort Straß im Straßertale. Das Weingut zählt zu jenen Betrieben, die sich durch jahrzehntelange konsequente Qualitätsarbeit an der Spitze des österreichischen Weinbaus etabliert haben. Seit dem Jahr 1992 führt Michaela Haas gemeinsam mit ihrem Mann Erich das Weingut in der dritten Generation. Die ursprüngliche Betriebsgröße konnte mittlerweile verfünffacht werden, und so bewirtschaftet das Weingut mittlerweile 25 Hektar in den besten Kamptaler Lagen. Neben den Toplagen Gaisberg, Renner und Wechselberg ist man besonders stolz auf die 1,5 Hektar große Anlage am Heiligenstein. Diese wurde nach 30-jähriger Brache mit viel Liebe und Arbeit rekultiviert und schafft heute die Grundlage für einen absoluten Ausnahmeriesling. Zusätzlich bewirtschaftet die Familie 3,5 Hektar am Wagram, aus welchen seit dem Jahr 2013 ein kräftiger und gehaltvoller Veltliner gekeltert

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