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Heißer Herbst

Der Sommer, als Gradmesser für das Funktionieren von Gastronomie und Tourismus unter völlig neuen Voraussetzungen, neigt sich dem Ende zu. Das Ergebnis ist durchwachsen und zeigt ein deutliches Gefälle. Während die Ferienhotellerie zufrieden auf den Sommer blicken und sich zum Teil sogar über Zuwächse freuen kann, ist in der Stadthotellerie Panik angesagt. Ein Minus von 73,3 Prozent in Wien und 49,5 Prozent in der Stadt Salzburg sprechen eine deutliche Sprache. Hilfsmaßnahmen kommen an Umso mehr begrüßt Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich, die neuen Maßnahmen: „Angesichts dieser Nächtigungseinbrüche ist es umso wichtiger, dass wir für die am stärksten betroffenen Betriebe eine Verlängerung des Fix­kostenzuschusses (um bis zu sechs Monate) erreichen konnten und mit der Einbeziehung der AfA nun auch der geforderte Ausgleich für eigentümergeführte Betriebe im Vergleich zu den

Urlaub im Süden bedeutet heuer Urlaub in Kärnten

Christian Kresse, Geschäftsführer der Kärnten Werbung, im Gespräch mit GASTRO über die Chance, heimische Gäste langfristig zu binden und die Alpe-Adria als kulinarisches Aushängeschild. Urlaub im Süden findet für den heimischen Urlauber heuer vorrangig in Kärnten statt. Mit der aktuellen Kampagne „Urlaub im Süden. Für mich, für uns.“ wird aber nicht nur der heimische Gast angesprochen. Wie soll aus dem Einmal-Bucher ein Stammgast weden? Seit der Wiedereröffnung in der Hotellerie sehen wir, dass sehr viele Gäste in Kärnten sind, die eigentlich andere Länder als Urlaubsmotiv gehabt haben und jetzt vielfach das erste Mal bei uns sind und auch von dem Angebot sehr begeistert sind. Ihre Erwartungshaltung wird vielfach deutlich übertroffen, weil sie von dem umfangreichen Rad- und Wanderangebot in Verbindung mit dem einzigartigen Alpen-Adria Kulinarium, hier im alpinen Raum begeistert sind.

Die neue süße Glutenfrei-Vielfalt von Haubis

Die österreichische Traditionsbäckerei bäckt bereits seit über 100 Jahren Brot und Gebäck in Petzenkirchen. Mit ehrlichen Zutaten und eben- solchem Engagement sorgt Haubis für höchste Genussmomente! Genuss ohne Einschränkung soll auch bei Brot und Gebäck möglich sein: mit den Haubis glutenfreien und laktosefreien Produkten! In Zeiten zunehmender Unverträglichkeiten und Allergien hat Haubis als eine der ersten Bäckereien auf die besonderen Ernährungsbedürfnisse reagiert. Mit Haubis Glutenfrei treffen Gastronomen den vollen Geschmack in voller Vielfalt. In bewährter halbfertiggebackener (HGB)-Qualität sind die gluten- und laktosefreien Produkte nach kurzen Backzeiten in den Haubis-Filialen servierfähig. Damit dieselben 100-prozentigen glutenfreien Verhältnisse aus der Produktion auch beim Vollenden und Servieren der Produkte in den Backstuben herrschen, verpackt Haubis jedes der Gebäckstücke einzeln in einer backstabilen Folie. Diese wird erst am Tisch vom Gast geöffnet. So sorgt Haubis für

„Rot-weiß-rot Offensive“: Transgourmet erweitert heimisches Frischfleisch-Sortiment

Heimisches Frischfleisch für die Gastronomie

Bereits 80 Prozent des frischen Rindfleischs kommt aus Österreich – eine Kooperation mit 500 Bauern sichert die laufende Verfügbarkeit. Transgourmet, der heimische Marktführer im Bereich Gastronomie-Großhandel, setzt noch stärker auf österreichische Qualität bei Frischfleisch: Im Zuge seiner „Rot-weiß-rot Offensive“ erweitert der Großhändler unter seiner Nachhaltigkeitseigenmarke Transgourmet Vonatur das Angebot an heimischem Bio-Bergweiderind. Als bewusste Entscheidung für Österreich und durch die Sicherstellung der benötigten Mengen kann nunmehr auf das baltische Graslandrind verzichtet und so der Anteil an frischem heimischem Rindfleisch bei Transgourmet auf 80 Prozent gesteigert werden. „Nachhaltigkeit und das Bekenntnis zu heimischer Qualität ist für uns nicht nur ein Marketing-Slogan, sondern aktive Sortimentspolitik“, erklärt Manuel Hofer, Geschäftsleiter Transgourmet Österreich und Geschäftsführer TOP-TEAM Zentraleinkauf, die Entscheidung. Kooperation mit Sonnberg und 500 Bio-Bauern Die Erweiterung des heimischen Sortiments bei Frischfleisch ist ein „innovatives und vorausschauendes

Vorarlberg „neu entdecken“

Einen bewussteren Blick auf die Vielfalt zu lenken, die gleichsam vor der Haustür liegt – das westlichste unserer Bundes- länder lädt zu einer facettenreichen Entdeckungstour ein. GASTRO sprach mit Christian Schützinger, Geschäftsführer von Vorarlberg Tourismus, über innovative Erfindungen zur Einhaltung der Hygiene-Richtlinien in Corona-Zeiten, die Bandbreite des touristischen Angebots für Sportbegeisterte und spannende Kulturformate unter freiem Himmel. Herr Mag. Schützinger, Urlaub im eigenen Land steht heuer hoch im Kurs. Es gilt, vorwiegend den österreichischen Gast nach Vorarlberg zu locken – mit welchen Maßnahmen soll dies gelingen? Vorarlberg ist ein kleines Land, das für seine landschaftliche und kulturelle Vielfalt geschätzt wird. Damit spielen wir in unserer Kommunikation: Einheimische wollen wir anregen, das Land „anders zu entdecken“, indem sie auf die Dinge, die vor der Haustür liegen, einen anderen, bewussteren Blick werfen. Österreichweit

„Es geht bergauf!“

Die neue Kampagne „Es geht Bergauf.“ der Tirol Werbung soll in Corona-Zeiten Aufbruchstimmung und Zuversicht vermitteln. GASTRO sprach mit Florian Phleps, Geschäftsführer der Tirol Werbung, über Urlaubsmotive der Sommertouristen, die Vielfalt der landesweiten Initiativen rund um Kulinarik und Genuss sowie das Image Tirols und die diesbezügliche Relevanz von Stammgästen. Herr Mag. Phleps, seit etwas mehr als anderthalb Jahren sind Sie Geschäftsführer der Tirol Werbung. Wie konnten Sie als Organisation bzw. die Verbände oder Betriebe bislang die Covid19-­bedingte Krise meistern? Wir sehen ein differenziertes Bild, weil wir unterschiedlich stark von den Auswirkungen der Krise betroffen sind. Betriebe mussten für mindestens zweieinhalb Monate schließen. Das hinterlässt ins- besondere wirtschaftlich deutliche Spuren. Als Tirol Werbung waren wir hingegen im Dauereinsatz und fokussiert auf unsere Aufgabe als Kommunikationsunternehmen. In dieser Funktion haben wir in der

Haubis: Auf der Höhe der Erwartungen

Auf der Gerlitzen Alpe, spektakuläre 1.769 Meter über dem Meeresspiegel, liegt das Mountain Resort Feuerberg. Der Kärntner Familienbetrieb versteht Wellness als vielschichtigen Begriff. Viele Familienunternehmen haben es: das gewisse Etwas. Sie strahlen eine spürbare Echtheit aus, die weit über das hinausgeht, was findige Imagekonzepte schaffen können. Vielleicht kommt es daher, dass diese Unternehmen über Generationen gewachsen sind. Mit einer gewissen Bodenständigkeit – und all den Ideen und Impulsen, die diese Bodenständigkeit frisch und am Puls der Zeit halten. Von außen definierte Einkaufsstrategien sind diesen Unternehmen fremd. Sie suchen sich ihre Lieferanten nach eigenem Gusto aus. Und nach den Maßstäben der Qualität, die sie individuell für ihren Betrieb ansetzen. Gebäck von Haubis: „Wellness-Faktor“ im Körberl Ein solches „echtes“ und selbst­bestimmtes Familienunternehmen ist auch das Mountain Resort Feuerberg auf der Gerlitzen Alpe. Hier sorgt eine Fülle

Die Hafenbar im Herzen von Wien

Oder wie eine ehemalige Wiener Postkutschenstation zum Design Award kam. GASTRO-Redakteurin Petra Pachler stattete der Porto Bar im Hotel Das Triest im hippen Wien-Wieden einen Besuch ab. Es begab sich, dass um 1800 die Triester Straße das Tor zur Welt war. Denn über diese Straße führten alle Postkutschenwege über Wien in die Ferne, als erstes aber einmal nach Triest. Naheliegend also, dass auf diesem Weg auch eine Raststelle für Pferd und Kutscher sein musste, und die befand sich damals im heutigen Hotel Das Triest, gelegen am Beginn der Wiedner Hauptstraße. Wo früher die Stallungen waren, rauchen heute Seminarteilnehmern die Köpfe, im ehemaligen Postsortierraum ist jetzt das Restaurant Colli untergebracht. Womit wir auch schon beim Kern der Geschichte angelangt sind: Denn sowohl das Colli, als auch die neue Porto Bar des Hotel

Von der analogen Fotografie zur puristischen Kochkunst

„Raw and fire“ lautet das kulinarische Motto im Wiener Dogenhof. Über einer Feuerstelle in einer offenen Küche im Lokal werden die Speisen, für die Gäste gut einsehbar, zubereitet. Die Idee dazu hatte Supersense-Mitbegründer Florian Kaps, der mit seiner Liebe zum Analogen und Haptischen in der Fotografie eine wachsende Community begeistert. Die Anlaufstelle für Vinyl- und Polaroid-Fans in der Praterstraße und das dazugehörende Lokal, einst eine Café-Konditorei, bilden nunmehr eine Einheit. GASTRO-Redakteurin Anja Schmidt bat Geschäftsführer Simon Steiner und Küchenchef Lukas Stagl zum Gespräch. Kaum einen Monat lang hatte der Dogenhof auf der Praterstraße in Wien-Leopoldstadt geöffnet, musste er auch schon wieder schließen – bedingt durch die Corona-Krise. Die wochen lange Zwangspause nutzte das Team zur Reflexion und zum Herantasten an neue Ideen. „Wir haben unser kulinarisches Angebot um einige Facetten erweitert

Haubis: „Jede Krise ist auch eine Chance“

Haubis’ Vorstellung von Brotkultur ist nichts Steifes oder Theoretisches. Brotkultur ist einfach ein Wort, das der Vielfalt von Brot und Gebäck in Österreich am besten entspricht. Haubis ist es ein Herzensanliegen, die Besonderheit zu pflegen. Die österreichische Traditionsbäckerei bäckt bereits seit über 100 Jahren Brot und Gebäck in Petzenkirchen. Mit ehrlichen Zutaten und ebensolchem Engagement sorgt Haubis für höchste Genussmomente bei den Gästen! GASTRO Portal bat Ing. Anton Haubenberger, Vorsitz der Geschäftsführung bei Haubis, zum Gespräch: Haubis ist ja als Komplettanbieter in der Branche bekannt. Was macht Haubis Produkte so besonders? Das besondere an Produkten aus unserem Haus sind sicher die Rohstoffe und deren Qualität, die in der Produktion verwendet werden. Wir verarbeiten fast ausschließlich österreichische Qualitätsrohstoffe. Sicher auch besonders ist die Flexibilität unserer Produktion. Von Produkten mit großer Menge, wie zum Beispiel

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