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Besucherzahl auf der „Alles für den Gast“ halbiert

Besucherzahl Alles für den Gast Versuchten bei der Eröffnung neben Bier auch Zuversicht zu versprühen: Salzburgs Landeshauptmann Haslauer und Tourismusministerin Köstinger.
Versuchten bei der Eröffnung neben Bier auch Zuversicht zu versprühen: Salzburgs Landeshauptmann Haslauer und Tourismusministerin Köstinger.

Die erste „Alles für den Gast“-Messe nach dem Corona-Ausbruch im vergangenen Jahr ist geschlagen und die Bilanz ist zwiespältig. 542 Aussteller präsentierten sich an fünf Messetagen insgesamt knapp 22.000 Besuchern. Zum Vergleich: Bei der 2019er-Ausgabe der Salzburger Fachmesse waren es noch 751 Aussteller und knapp 45.000 Besucher. „Natürlich hat mich die ‚Alles für den Gast‘ wirtschaftlich schon einmal glücklicher gemacht, aber emotional gesehen war die Messe für die Branche enorm wichtig. Dass die Flut an Messetouristen dieses Jahr ausgeblieben ist, sahen eine Vielzahl unserer Aussteller nicht als Nachteil. Im Gegenteil: Noch nie hätte man qualitativ so hochwertige Gespräche führen können. Denn jene Menschen, die dieses Jahr unsere Messe besucht haben, hatten einen klaren Fachbesucher-Anspruch. Was mich aber besonders freut, ist der Zusammenhalt der Branche auch in schwierigen Zeiten. Und dafür möchte ich mich bei jedem Aussteller, Besucher, Partner aber auch bei meinen Kolleginnen und Kollegen ganz herzlich bedanken“, erklärte dazu Barbara Leithner, COO RX Austria & Germany.

Licht und Schatten

Das deckt sich durchaus mit den Eindrücken, die man selbst bei Gesprächen mit Ausstellern bekommen konnte. Einige beklagten sich über den in Relation zu anderen Jahren flauen Besucherandrang, manche hatten mit der neuen 2-G-Regelung für ihre Mitarbeiter zu kämpfen, die mitten in die Messezeit hineinfiel, aber andere waren mit der Qualität der geführten Gespräche durchaus zufrieden. Eine bayrische Brauerei sprach sogar von der für sie „erfolgreichsten Messe überhaupt“. Apropos Brauereien: Dass der Salzburger Lokalmatador die einzige namhafte heimische Brauerei auf der Messe war, konnte einem auch zu denken geben. Aber auch viele andere große Unternehmen und Messe-Stammgäste glänzten dieses Jahr durch Abwesenheit. Was umgekehrt etliche kleinere Aussteller freute, die es endlich von den Wartelisten in die Messehallen schafften.

Bleibt die Hoffnung, dass die Eintrittskontrollen wirklich lückenlos waren und das Zusammentreffen tausender maskenloser Menschen in einer der am stärksten belasteten Regionen Österreichs nicht zu einer weiteren Verbreitung des Virus gesorgt hat.

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