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Ein Partner mit System

Die Corona-Krise hat Gastronomen und Hoteliers stark unter Druck gesetzt. Die kommenden Monate sollen die Branche wiederbeleben: Dabei unterstützen Maßnahmen wie die Mehrwertsteuer-Reduktion für die Gastronomie, längere Öffnungszeiten und die Aufhebung der Einreisebeschränkungen. Gerade in Zeiten wie diesen lohnt es sich, innovativ zu sein und auf vertrauensvolle Partner zu setzen. „Die Gastronomiebranche lebt von Flexibilität und kreativen Köpfen“, weiß Grapos Geschäftsführer Wolfgang Zmugg. „Gerade wer in der Krise am Ball bleibt, wird profitieren. Man sollte dabei auch nicht auf andere Themen vergessen. Klimaschutz und Nachhaltigkeit bleiben weiterhin wichtig und haben für die Menschen einen hohen Stellenwert.“ Das steirische Unternehmen Grapos mit Sitz in Lannach beobachtet Veränderungen und Trends in der Gastronomie schon seit über 50 Jahren. Der Postmix-Spezialist unterstützt Betriebe mit nachhaltigen Offenausschanksystemen, entwickelt selbst modernste Schankanlagen und produziert Sirupe in

TASTE THE LAKE  

Mit dieser Initiative setzt die Gastronomie in der Region Attersee-Attergau auf einen Imagewechsel und eine neue Vermarktungskooperation. Zugpferde sind renommierte Restaurants wie die Bachtaverne in Weyregg am Attersee oder Kiener Cafe – Restaurant – Takeaway in St. Georgen im Attergau. Dazu kommen Gaststätten, Cafés und Bars, Tripadvisor-Lieblinge und frische Gastrokonzepte; aktuell sieben an der Zahl. Der Claim „Doppelter Geschmack“ bezieht sich auf das Regionenduo Attersee-Attergau.  „Der Hintergedanke ist, dass wir eine Kooperation gründen, um die vereinte Region und die Gastrobetriebe zu stärken“, so Angelina Eggl, GF des Tourismusverbands, der für drei Jahre Projektbegleiter des Gastroprojektes ist. ARGE-Obmann und Bachtaverne-Gastronom Mario Kalleitner ergänzt: „Wenn die Regionen verschmelzen, kann auch die Gastronomie zusammenrücken und sich gemeinsam stark machen. So schaffen wir eine Wettbewerbsfähigkeit gegenüber starken Tourismusregionen.“ www.taste-the-lake.at

Die neue süße Glutenfrei-Vielfalt von Haubis

Die österreichische Traditionsbäckerei bäckt bereits seit über 100 Jahren Brot und Gebäck in Petzenkirchen. Mit ehrlichen Zutaten und eben- solchem Engagement sorgt Haubis für höchste Genussmomente! Genuss ohne Einschränkung soll auch bei Brot und Gebäck möglich sein: mit den Haubis glutenfreien und laktosefreien Produkten! In Zeiten zunehmender Unverträglichkeiten und Allergien hat Haubis als eine der ersten Bäckereien auf die besonderen Ernährungsbedürfnisse reagiert. Mit Haubis Glutenfrei treffen Gastronomen den vollen Geschmack in voller Vielfalt. In bewährter halbfertiggebackener (HGB)-Qualität sind die gluten- und laktosefreien Produkte nach kurzen Backzeiten in den Haubis-Filialen servierfähig. Damit dieselben 100-prozentigen glutenfreien Verhältnisse aus der Produktion auch beim Vollenden und Servieren der Produkte in den Backstuben herrschen, verpackt Haubis jedes der Gebäckstücke einzeln in einer backstabilen Folie. Diese wird erst am Tisch vom Gast geöffnet. So sorgt Haubis für

Vorarlberg „neu entdecken“

Einen bewussteren Blick auf die Vielfalt zu lenken, die gleichsam vor der Haustür liegt – das westlichste unserer Bundes- länder lädt zu einer facettenreichen Entdeckungstour ein. GASTRO sprach mit Christian Schützinger, Geschäftsführer von Vorarlberg Tourismus, über innovative Erfindungen zur Einhaltung der Hygiene-Richtlinien in Corona-Zeiten, die Bandbreite des touristischen Angebots für Sportbegeisterte und spannende Kulturformate unter freiem Himmel. Herr Mag. Schützinger, Urlaub im eigenen Land steht heuer hoch im Kurs. Es gilt, vorwiegend den österreichischen Gast nach Vorarlberg zu locken – mit welchen Maßnahmen soll dies gelingen? Vorarlberg ist ein kleines Land, das für seine landschaftliche und kulturelle Vielfalt geschätzt wird. Damit spielen wir in unserer Kommunikation: Einheimische wollen wir anregen, das Land „anders zu entdecken“, indem sie auf die Dinge, die vor der Haustür liegen, einen anderen, bewussteren Blick werfen. Österreichweit

Ein Blick in die Zukunft: Smarte Gastronomie bei XXXLutz

Aus den Schankanlagen der 122 XXXLutz Restaurants sprudeln jährlich unzählige Liter Getränke. Das Personal kommt dennoch nicht ins Schwitzen – dank modernster Schank- und Getränketechnik aus dem Hause Redl. Was smarte Gastronomie kann, zeigt das neue Flagship-Restaurant auf der Mariahilfer Straße in Wien: Schon beim Betreten des Lokals taucht der Kunde in eine wohlige Atmosphäre ein. Stimmige Musik tönt aus den Musikanlagen. Helligkeitssensoren stellen tageszeitabhängig die perfekte Lichtszene ein. Bildschirme informieren über Aktionen. Ein Beschallungskonzept, ausgerichtet auf die architektonischen Gegebenheiten, liefert beste Klangqualität. Die Mitarbeiter kümmern sich in Ruhe um die Gäste. „Für eine perfekte Akzentuierung von Ton, Licht und Videotechnik muss das Gesamtkonzept stimmen. Objekten, Gegenständen und Räumen widmen wir die notwendige Aufmerksamkeit“, weiß Christoph Köck, Leitung und Vertrieb für Elektro und Multimediatechnik bei Redl. Beleuchtung ein wichtiger Faktor In der Gastronomie

Auszeichnung für nachhaltige Bierkultur

Die Brau Union Österreich wurde beim internationalen German Brand Award 2020 als Sustainable Brand of the Year prämiert. Bei der internationalen Preisverleihung werden Bestleistungen in einer nachhaltigen Corporate Identity und deren Wirksamkeit in der Öffentlichkeit gewürdigt. Die Expertenjury aus Wirtschaft und Wissenschaft hatte es nicht leicht, denn es standen heuer 1.200 Einreichungen aus 14 Ländern zur Auswahl. Umso erfreulicher ist, dass sich die Brau Union Österreich als erfolgreiche Unternehmensmarke, als Excellent Brand, durchsetzen konnte. Als Gewinner in der Kategorie „Fast Moving Consumer Goods“ und als besondere Auszeichnung „Sustainable Brand of the Year“. „Wir sind stolz, dass unsere Unternehmensziele und deren Positionierung in der öffentlichen Wahrnehmung so wirksam sind. Unsere Projekte und langjährigen Partnerschaften wie mit Amuse Bouche stehen für nachhaltige Bierkultur und verantwortungsbewussten Konsum. Die Auszeichnungen zeigen uns, dass wir

„Schnicknick“ unter Bäumen

Mit dem neuen „Schicknick“ vereint das Spiele- und Buchhotel Tschitscher im Osttiroler Nikolsdorf in seinem weitläufigen Garten die Ungezwungenheit eines Picknicks mit der Servicequalität eines Gastronomiebetriebes. „Beim ‚Schicknick‘ im unserem über 7.500 Quadratmeter großen Garten braucht man sich um gar nichts zu kümmern und kann das Essen und Trinken in der freien Natur einfach nur genießen“, erzählt Gastgeber Dieter Mayr-Hassler. Man bestellt sich eine feine Jause aus regionalen Spezialitäten, dazu eine gute Flasche Wein oder ein kaltes Bier. Ideal als Einkehrort unweit vom Drauradweg können sich die Gäste ein lauschiges Plätzchen im weitläufigen Garten suchen, egal ob auf der freien Wiese, im Schatten eines Apfelbaums oder unter einem der drei 80jährigen Nussbäume. Nach der Jause gönnt man sich dann noch einen frisch gebrühten Espresso oder beschließt das„Schicknick“ mit einem Naturjoghurt

Haubis: Auf der Höhe der Erwartungen

Auf der Gerlitzen Alpe, spektakuläre 1.769 Meter über dem Meeresspiegel, liegt das Mountain Resort Feuerberg. Der Kärntner Familienbetrieb versteht Wellness als vielschichtigen Begriff. Viele Familienunternehmen haben es: das gewisse Etwas. Sie strahlen eine spürbare Echtheit aus, die weit über das hinausgeht, was findige Imagekonzepte schaffen können. Vielleicht kommt es daher, dass diese Unternehmen über Generationen gewachsen sind. Mit einer gewissen Bodenständigkeit – und all den Ideen und Impulsen, die diese Bodenständigkeit frisch und am Puls der Zeit halten. Von außen definierte Einkaufsstrategien sind diesen Unternehmen fremd. Sie suchen sich ihre Lieferanten nach eigenem Gusto aus. Und nach den Maßstäben der Qualität, die sie individuell für ihren Betrieb ansetzen. Gebäck von Haubis: „Wellness-Faktor“ im Körberl Ein solches „echtes“ und selbst­bestimmtes Familienunternehmen ist auch das Mountain Resort Feuerberg auf der Gerlitzen Alpe. Hier sorgt eine Fülle

Gerade jetzt: (Getränke-) Systeme neu denken

Nach der Installation einer Computerschankanlage wird erfahrungsgemäß ein Umsatzplus von 30 Prozent erzielt. Die letzten Wochen und Monate waren eine Herausforderung, und was die Zukunft bringt, ist noch ungewiss. Viele Gastronomiebetriebe mussten vorübergehend schließen. Die, die Möglichkeit hatten, hatten ihr System auf Lieferservice und Abholung umgestellt. Solche Krisen bringen automatisch einen Umbruch mit sich – das kann man aktiv nutzen und diese Zeit als Chance für Veränderungen wahrnehmen. Das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit hat in den vergangenen Jahren einen hohen Stellenwert eingenommen. Auch jetzt wird davon gesprochen, dass die Umwelt sich nun ein wenig erholt. Genau an diesem Punkt kann man ansetzen und sich in Zukunft mit umweltfreundlichen Alternativen beschäftigen. Ein Beispiel wäre, von konventionellen Portionsflaschen zu nachhaltigen Offenausschanksystemen zu wechseln. Der Postmix-Spezialist Grapos aus der Steiermark befasst sich schon seit

Von der analogen Fotografie zur puristischen Kochkunst

„Raw and fire“ lautet das kulinarische Motto im Wiener Dogenhof. Über einer Feuerstelle in einer offenen Küche im Lokal werden die Speisen, für die Gäste gut einsehbar, zubereitet. Die Idee dazu hatte Supersense-Mitbegründer Florian Kaps, der mit seiner Liebe zum Analogen und Haptischen in der Fotografie eine wachsende Community begeistert. Die Anlaufstelle für Vinyl- und Polaroid-Fans in der Praterstraße und das dazugehörende Lokal, einst eine Café-Konditorei, bilden nunmehr eine Einheit. GASTRO-Redakteurin Anja Schmidt bat Geschäftsführer Simon Steiner und Küchenchef Lukas Stagl zum Gespräch. Kaum einen Monat lang hatte der Dogenhof auf der Praterstraße in Wien-Leopoldstadt geöffnet, musste er auch schon wieder schließen – bedingt durch die Corona-Krise. Die wochen lange Zwangspause nutzte das Team zur Reflexion und zum Herantasten an neue Ideen. „Wir haben unser kulinarisches Angebot um einige Facetten erweitert

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