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Wirtshaus im „Don Amador“- Style

Wirtshaus im „Don Amador“- Style
WIRTSHAUS-AMBIENTE DER BESONDEREN ART: WEISSE MÖBEL BRINGEN DIE BACKSTEINE VON INNEN HER ZUM LEUCHTEN

Erfolgreich verlief die Eröffnung des mit Spannung erwarteten Kochund- Winzer-Projekts „Amadors Wirtshaus und Greißlerei“. Gemeinsam mit Gebhard Schachermayer hat Juan Amador in der Grinzingerstraße 86 in Wien, Döbling, die weitläufigen Räumlichkeiten des Winzers Fritz Wieninger gepachtet. Naturgemäß spielt in dem stimmungsvollen Ziegelgewölbe der Wein – von Klassikern über biodynamische Weine bis hin zu den Orange Wines experimentierfreudiger Winzer – eine wesentliche Rolle. Andreas Katona (vormals im Restaurant Rosengarten in Kirchberg/Tirol) wird Ende April als Sommelier in Amadors Wirtshaus in seine Heimatstadt Wien zurückkehren. Im Vorjahr hatte Amador noch geplant, aus dem ehemaligen „Cabaret Renz“ im zweiten Wiener Bezirk einen Gourmettempel zu eröffnen.

Das Projekt zerschlug sich allerdings. Und Amador entschied sich für eine etwas bodenständigere Variante. „Ich glaub’, ich war in meinem früheren Leben ein Wiener, das Grantige habe ich auch manchmal. Ich komme gut klar mit der Wiener Mentalität. Und statt dem Pyrenäen-Schwein nehme ich halt ein niederösterreichisches Bioschwein“, sagt der Deutsche mit spanischen Wurzeln.

Amador und sein Küchenchef Sören Herzig kochen unprätentiös und mit viel kreativer Lust (beispielsweise „Zander- Bäck chen mit Gulasch-Sud, Petersilien- Öl und Blini“). Auf den Teller kommen auch typische Vertreter der Herdstile anderer Länder – ohne große Inszenierung und auf das Wesentliche konzentriert.

Und es gibt keine Speisenkarte, sondern – je nach Saison – drei bis fünf mehrgängige Menüs zur Auswahl, wobei individuell kombiniert werden darf.

 

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