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Auf kulinarischer Pirsch: Wildwochen im Strandcafé an der Alten Donau

Wildwochen an der Alten Donau Strandcafé Wien
Küchenchef Erich Homolka mit seiner Kreation, einem Hirschbraten mit Preiselbeerbirne und Serviettenknödel

Das Strandcafé an der Alten Donau lockt derzeit mit wilden Genüssen. Auf der Karte finden sich Wildschweinschnitzel mit Preiselbeeren und Erdäpfel-Vogerlsalat, Hirschbraten oder Wildragout mit Preiselbeerbirne und Serviettenknödel sowie Rehmedaillons auf Pilzsauce mit Kroketten. Das Fleisch stammt ausschließlich aus heimischen Wäldern.

Küchenchef Erich Homolka: „Auf unseren Hirschbraten bin ich besonders stolz, wird dieser doch vor dem Schmoren mit zerdrückten Wacholderbeeren verfeinert und gespickt. Zudem zeichnet sich Hirschfleisch durch seinen hohen Eiweiß- und niedrigen Fettgehalt aus. Es enthält viele Vitamine, wenig Cholesterin und ist – wenn man es wie wir richtig zubereitet – außergewöhnlich zart.“

Das sehr magere Wildfleisch (etwa zwei Prozent Fett) ist somit besonders zart und kalorienarm. Rehe gelten als die „Feinschmecker“ unter den Waldbewohnen. Sie naschen nur an den feinsten Knospen. Dies wirkt sich auf die Fleischqualität und natürlich auch auf den Geschmack aus. Der Fettgehalt ist im Herbst und Winter in den Muskeln etwas höher als im Frühjahr und Sommer, weil die Tiere sich ein wärmendes Polster anfressen – und Fett ist ja bekanntlich ein wichtiger Geschmacksträger.

Deftiger geht’s ab November weiter, widmet sich das Team doch ganz dem lieben Federvieh. „Die perfekte Martinigans sollte mittelgroß sein – also nicht mehr als 2,8 bis 3,2 Kilo wiegen. So Riesenvögel, wie sie bei anderen oft auf dem Teller landen, servieren wir nicht, da bei großen Tieren das Fleisch meistens trocken ist. Zur Gans servieren wir klassische Erdäpfelknödel“, erklärt Küchenleiter Homolka.

Neben der Gans wird auch Entenbraten kredenzt. Entenfleisch ist ebenfalls sehr weich und zart, ist aber dunkler und sehr aromatisch. Das Fleisch von männlichen Tieren ist oftmals besonders würzig, das der weiblichen Ente dafür meist saftiger. Besonders schmackhaft ist bei Enten die Haut, leider steckt in dieser aber auch das meiste Fett. Aufgrund der enthaltenen ungesättigten Fettsäuren ist Entenfleisch aber trotzdem gut verträglich. Die Gansl- und Entenzeit endet an der Alten Donau am 26. November.

Weitere Informationen: www.strandcafe-wien.at

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