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Neuer Vorstand für Urlaub am Bauernhof

Urlaub am Bauernhof Entschleunigung neuer Vorstand
Urlaub am Bauernhof präsentiert neuen Vorstand (v. l.): Bundesobmann Johann Hörtnagl, Bundes-GF Hans Embacher, Tirol-GF Klaus Loukota, Dorothea Jagschitz (Obfrau Burgenland), Hans Schwaiger (Obmann Steiermark) und Tirols LH-Stv. Josef Geisler

Bei der Jahreshauptversammlung wurde der langjährige Obmann des Tiroler Landesverbandes Johann Hörtnagl zum Bundesobmann von Urlaub am Bauerhof gewählt. Positiv gestimmt schaut der neue Bundesobmann mit seinen über 2.250 Mitgliedsbetrieben in Richtung Zukunft. „Im Jahr 2017 gab es für die bäuerlichen Mitgliedsbetriebe und ihre insgesamt rund 27.700 Betten 112 Vollbelegstage. Alle UaB-Betriebe begrüßen pro Jahr insgesamt rund zwei Millionen Gäste und erwirtschaften damit rund 500 Millionen Euro“, freut sich Hörtnagl.

Zusätzlich ist laut einer aktuellen Gästebefragung die Zufriedenheit mit den Gastgebern sehr hoch, Qualität und Preis-/Leistungsverhältnis stimmen. „Wir haben eine starke Marke und erstmals fünf Blumen als höchste Qualitätsstufe“, so Hörtnagl.

Das spiegelt sich auch online wider: Durchschnittlich über 6.000 Internet-User besuchen das Internet-Portal täglich. Bundesgeschäftsführer Mag. Hans Embacher: „Auf dem Portal gibt es im Durchschnitt mehr als 300 Besuche pro Monat auf den einzelnen Hofseiten. Damit ergibt sich eine Reichweite, die kleinere Einzelbetriebe mit einer eigenen Homepage nicht erreichen könnten.“

Echter, ursprünglicher Urlaub ist der Kerngedanke von Urlaub am Bauernhof. Für Hörtnagl zeigt sich darin auch der Erfolg des Konzepts: „Landlust liegt nach wie vor im Trend. Immer mehr Menschen, darunter viele junge, wollen nicht mehr fünf Städte in drei Tagen besichtigen, sondern suchen gezielt nach entschleunigenden, nachhaltigen Urlaubserlebnissen.“

Aber nicht nur für den Tourismus stellt Urlaub am Bauernhof eine wichtige Stütze dar, wie Tirols Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler erklärt: „Die Landwirtschaft profitiert enorm von Urlaub am Bauernhof. Viele Bauern können nur durch ihr zweites Standbein als Vermieter ihre Höfe weiterhin bewirtschaften.“ Mit den Tagesausgaben der Urlaub am Bauernhof Gäste werden so rund 23.000 Arbeitsplätze im ländlichen Raum gesichert.

Als authentische „Botschafter der bäuerlichen Welt“ sehen auch Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Hechenberger und Kammerdirektor Ferdinand Grüner den Cluster Urlaub am Bauernhof: „Gäste haben ein großes Interesse an der täglichen Arbeit unserer Bauern. Urlaub am Bauernhof bietet die Chance, Wissen über die Landwirtschaft zu vermitteln, und damit haben wir eine große Verantwortung für die gesamte Landwirtschaft“, so Hechenberger. Grüner ergänzt: „Wer Ferien auf einem Bauernhof verbringt, ist auch sensibilisiert für den Wert von bäuerlichen, regionalen Qualitätsprodukten.“ Urlaub am Bauernhof sei damit ein ideales Bindeglied zwischen Landwirtschaft und Tourismus.

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