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Oberösterreich: Neue Impulse für den Tourismus

Oberösterreich neue Tourismusstrategie Winkelhofer Pramendorfer
Andreas Winkelhofer (l.) ist neuer Geschäftsführer von Oberösterreich Tourismus, sein Vorgänger Karl Pramendorfer verabschiedet sich im Juni in den Ruhestand.

Der Prozess der Weiterentwicklung der oberösterreichischen Tourismusstrategie startet unter neuer Geschäftsführung für den Oberösterreich Tourismus. Mag. Andreas Winkelhofer übernahm am 18. Mai die Agenden von Mag. Karl Pramendorfer, der im Juni in den Ruhestand tritt.

Um die Tourismusgeschichte Oberösterreichs erfolgreich weiterzuschreiben, haben das Land Oberösterreich, der Oberösterreich Tourismus und die Wirtschaftskammer Oberösterreich einen Prozess zur Weiterentwicklung der oberösterreichischen Tourismusstrategie („Kursbuch“) gestartet.

Dazu werden die Weichen für zeitgemäße Tourismusstrukturen gestellt und eine noch stärkere Vernetzung zwischen Oberösterreich Tourismus und den touristischen (Marken-)Destinationen angestrebt.

Neue Organisation für Oberösterreich Tourismus

Diese Veränderungen betreffen sowohl die Tourismusverbände in Oberösterreich, als auch die Markendestinationen und den Oberösterreich Tourismus:

Von einer Expertengruppe wurden Vorschläge erarbeitet, welche Aufgaben eine „Landes-Tourismusorganisation neu“ künftig innehaben sollten: strategisches Markenmanagement, Markenkommunikation, Services, Incoming und Sonderaufgaben. Dazu werden Oberösterreich Tourismus und die OÖ. Tourismus Marketing GmbH zu einer gemeinsamen GmbH („Oberösterreich Tourismus Marketing GmbH“) zusammengeführt und in die Landesholding eingegliedert. Die Interessentenbeitragsstelle bleibt Teil des Oberösterreich Tourismus (bzw. der neuen GmbH) und soll als künftige „Tourismus-Beitragsstelle“ mit der zusätzlichen Aufgabe „zentrale Einhebung und Kontrolle der Tourismusabgabe“ betraut werden.

Um die Kräfte zu bündeln und Synergien bestmöglich zu nutzen, soll eine noch stärkere Abstimmung und Vernetzung zwischen den Markendestinationen und der „Landes-Tourismusorganisation neu“ stattfinden. Dazu werden Verbindlichkeiten für beide Seiten geschaffen.

Größere Einheiten: Zusammenschluss von Tourismusverbänden

Oberösterreich ist bei den Nächtigungen pro Tourismusverband im Vergleich mit anderen Bundesländern zu kleinteilig strukturiert. Grundsätzlich wird der Zusammenschluss der Tourismusverbände in Oberösterreich zu größeren Einheiten gewünscht. Auch hier sind die Details in einem längerfristigen Prozess erst zu erarbeiten. Ziel muss es sein, durch marktfähige Mindestgrößen auf Verbandsebene eine Optimierung der örtlichen und kleinregionalen Verbandsstrukturen zu erreichen.

Die Interessentenbeitragsstelle soll neu ausgerichtet werden – als „Tourismus- Beitragsstelle“ zu einer Behörde zur zentralen Einhebung und Kontrolle des Interessenten-Beitrages, mit einer künftigen Aufgabenerweiterung um die zentrale Einhebung und Kontrolle der Tourismusabgabe und des Meldewesens.

Zur Umsetzung dieser Maßnahmen ist die Schaffung von zeitgemäßen legistischen Rahmenbedingungen durch den Landtag erforderlich: Festgeschrieben werden die geplanten Änderungen daher in einer Novellierung des Tourismusgesetzes, wobei mit dem Beschluss bzw. der Umsetzung voraussichtlich in den Jahren 2016/17 zu rechnen ist.

Weitere Informationen: www.oberoesterreich-tourismus.at bzw. www.oberoesterreich.at

 

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