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Regional und exklusiv: Neue Trends beim zweiten Craft-Bier-Tag

Nachlese zweiter Craft-Bier-Tag
Sortenreiche Vielfalt: Beim Brauen von Craft-Bier-Spezialitäten steht die Kreativität des Braumeisters im Fokus.

Handwerklich gebraute Bierspezialitäten waren beim zweiten Craft-Bier-Tag der Niederösterreichischen Wirthauskultur in aller Munde. Beim Workshop im Wirtshaus im Lösshof in Großriedenthal versammelten sich rund 40 heimische Wirtinnen und Wirte.

Bier-Sommelier-Weltmeister Karl Schiffner brachte ihnen die Vielfältigkeit und Komplexität von handwerklich gebrautem Bier ein Stück näher. Gereicht wurden ausschließlich Zwettler und Schremser Biere sowie Spezialitäten der heimischen „CulturBrauer“.

„Mit dem Craft-Bier-Tag wurde ein weiterer Anstoß für die Gastronomie gegeben, die Bierkarte zum Wohle der Gäste zu erweitern“, ist Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav überzeugt.

„Innovative, handwerklich gebraute Biere mit besonderem Charakter“

Karl Schiffner, erster Bier-Sommelier-Weltmeister und Biergastwirt, kennt den Trend zu Craft-Bier nur allzu gut: „Unter diesem Begriff versteht man innovative, handwerklich gebraute Biere mit besonderem Charakter. Der Trend geht in eine klare Richtung: Mehr Regionalität und mehr Exklusivität, um sich mit seinem Produkt von der breiten Biermasse abzuheben“.

„Im Gegensatz zu industriellem Bier, das in großen Mengen nach einheitlichem Rezept hergestellt wird, steht beim Brauen von Craft-Bier die Kreativität im Fokus. Die Nachfrage nach Spezialbieren steigt kontinuierlich. Dies ermöglicht uns, neue Zielgruppen anzusprechen“, weiß Mag. Karl Schwarz, Inhaber der Privatbrauerei Zwettler.

Craft-Bier wird auch laut DI Karl Trojan, Geschäftsführer der Bierbrauerei Schrems, weiter an Relevanz gewinnen: „Unsere Kundinnen und Kunden werden beim traditionell hergestellten Bier immer anspruchsvoller. Und das ist gut so. Craft-Bier muss sortenreich und von Brauereien gebraut sein, die nicht nur einen Bierstil haben. Entscheidend ist der Braumeister. Er benötigt ausreichend Erfahrung und muss die Freiheit haben, mit den Aromen zu experimentieren.“

Weitere Informationen: www.wirtshauskultur.at

 

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