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Niederösterreichischer Kultursommer spielt alle Stücke

Kunst und Kultur Niederösterreich im Sommer
Schloss Grafenegg in der Nähe von Krems ist auch heuer wieder malerisch gelegener Schauplatz von hochkarätig besetzten Konzerten.

Kulturfreunde kommen auch heuer wieder im Sommer voll auf ihre Kosten: Sprech- und Musiktheateraufführungen, Festivals, Ausstellungen und Konzerte locken nach Niederösterreich.

Auf Schloss Pöggstall im südlichen Waldviertel heißt das Motto der Niederösterreichischen Landesausstellung 2017 „Alles was Recht ist!“: Die Schau im neu renovierten Schloss vermittelt einen spannenden Einblick in die Geschichte der Rechtsprechung.

Am 22. und 23. Juni wird die Grafenegger Sommersaison mit der Sommernachtsgala am Wolkenturm eröffnet. Das hochkarätig besetzte Grafenegg Festival startet am 18. August und holt bis 10. September die Spitzen der Musikwelt an den Wagram, allen voran den Ausnahme-Pianisten Rudolf Buchbinder.

Beim Theaterfest Niederösterreich verbreiten von 14. Juni bis 10. September rund zwanzig stimmungsvolle Sommer-Bühnen Festspielstimmung. „Jesus Christ Superstar“ auf der Felsenbühne Staatz, die „Bartholomäusnacht“ bei den Sommerspielen Melk, die „Zauberflöte“ auf der Burg Gars, „Don Quijote“ beim Theatersommer Haag, der „Comte Ory“ in Klosterneuburg, „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“ in Gutenstein sowie Stücke von Ibsen, Schnitzler oder Horváth bei den Festspielen Reichenau zeigen nur einen Bruchteil der Vielfalt an Genres und Spielorten der Bühnen des Theaterfestes Niederösterreich.

Landesausstellung als touristischer Impuls

„Der Kulturtourismus hat in Niederösterreich einen hohen Stellenwert. Die heurige Landesausstellung sorgt zusätzlich für einen touristischen Impuls und damit für eine Steigerung der Wertschöpfung im südlichen Waldviertel. Neben dem Ziel der nachhaltigen Belebung der Region bietet die Niederösterreichische Landesausstellung auch den touristischen Betrieben eine gute Möglichkeit, ihre Angebote den Urlauberinnen und Urlaubern schmackhaft zu machen“, ist Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav überzeugt.

Die Römerstadt Carnuntum zeigt die „Adler Roms“, ein vielfältiges Bild des Islams präsentiert die Schallaburg, Festivals wie „glatt & verkehrt“ und „Allegro Vivo“ füllen das sommerliche Land mit Musik. Der Lunzer See wird zur Bühne für die „wellenklaenge“, und in Wiener Neustadt geht das erfolgreiche „Straßen.Kunst.Festival“ in seine zweite Runde.

Auch dem Thema Reformation sind in Niederösterreich zahlreiche Ausstellungen gewidmet. Die größte – „Freyheit durch Bildung“ – ist auf der Schallaburg zu sehen, im Stadtmuseum Wiener Neustadt erzählt die Ausstellung „Evangelisch“ die Verfolgung der evangelischen Gemeinde.

Einem Jubiläum sind auch die beiden Ausstellungen „Bündnisse und Feindschaften“ und „Modernisierung und Reformen“ in den Schlössern Hof und Niederweiden gewidmet, sie stehen im Zeichen des 300. Geburtstags Maria Theresias.

Die Musikfestivals entführen auf fremde Kontinente und zugleich vor die eigene Haustüre: Von Wienerliedern beim „Schrammel.Klang.Festival“ in Litschau über afrikanische Rhythmen bei Kasumama in Harbach hin zu musikalischen Entdeckungsreisen rund um den Erdball bei „Glatt&Verkehrt“ in Krems und den „wellenklaengen“ in Lunz am See erklingt Musik an den schönsten Orten des sommerlichen Landes.

Insgesamt 67 Projekte befassen sich heuer beim Viertelfestival Niederösterreich 2017 künstlerisch mit den Besonderheiten des Weinviertels. Unter dem Motto „Metamorphose“ nimmt das Viertelfestival darauf Bezug, dass sich diese Gegend seit der Öffnung des Eisernen Vorhangs von einer Randzone zu einer lebendigen Region in der Mitte Europas entwickelt hat.

Weitere Informationen: www.niederoesterreich.at/kultursommer

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