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Kirschenfest in Breitenbrunn: Hommage an die süße rote Frucht am 13. Juni

Kirschenfest in Breitenbrunn
Beim Kirschenfest am 13. Juni in Breitenbrunn wird der Vielfalt der süßen roten Frucht gehuldigt: Frisches Naschobst und die daraus produzierten Produkte sorgen für farbenfrohe Abwechslung auf den Tellern.

Erst überzieht er die sanften Hänge des Leithagebirges mit seiner zarten, weißen Blütenpracht, wenig später schon locken, tiefrote, süße Früchte zum Verkosten ein. Der Kirschenbaum prägt, wie sonst nur die Weinreben, die Landschaft zwischen Neusiedler See und Leithagebirge.

Das Kirschenfest, das am 13. Juni in Breitenbrunn über die Bühe gehen wird, feiert die Renaissance der alten Kulturpflanze, die nun auch in die Slow Food Arche des Geschmacks aufgenommen wurde.

Einst waren es die burgenländischen Frauen, die mit den Kirschen das erste Zubrot des Jahres auf den Wiener Märkten verdienen konnten. Auch Kaiserin Maria Theresia schwärmte schon von der Joiser Herzkirsche. Doch dann geriet sie in Vergessenheit.

Nachdem die Sortenvielfalt schon bedroht war, haben sich auf Initiative der „Kirschenkönigin“ Rosi Strohmayer wieder zahlreiche Aktivitäten entwickelt. Alte Sorten wurden durch die Universität für Bodenkultur in Wien und die Arche Noah in Schiltern bestimmt und Kirsch-Sortengärten angelegt.

Tradition mit Vision: Genussregion Leithaberger Edelkirsche

Produkte, wie Kirschensaft, Kompott, Marmeladen, aber auch ungewöhnliche Geschmackserlebnisse wie Kirschennudeln oder Kirschenwürstel, Kirschenbrot und Kirschbrand wurden entwickelt. Die Gastronomen der Region sprangen auf den Zug auf. Das Ergebnis ist die Genussregion Leithaberger Edelkirsche, die bäuerliche Tradition und kulinarische Visionen zugleich pflegt – mit Geschmacksgarantie!

Genuss, altes Wissen, ein SlowFood-Markt der Erde, Kochshows und Konzerte sind die kurzweiligen Zutaten zum Kirschenfest, das am 13. Juni in der Kirschblütenhalle in Breitenbrunn veranstaltet wird. Ein Parcours der Sinne geht der Frage „Wie schmeckt rot?“ nach. Die Arche Noah Schiltern, die BOKU-Wien und die Baumschule Pleyer zeigen, wie man alte Sorten retten kann.

Im Kulturhof gibt’s alles von der frischen Kirsche bis zur Kirschenpalatschinke. Der Slow Food-Markt der Erde Parndorf mit zahlreichen regionalen Produzenten sorgt für Vielfalt im Einkaufskorb: Würstel vom Steppenrind, Marillen, Chilis, Fische, Ziegenkäse, Kirschenbrot und Kirschenstrudel und vieles mehr gibt es zum Mitnehmen. Einer der Highlights ist eine Kochshow mit dem Spitzen-Slow-Food-Koch Johann Reisinger.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen und zur Leithaberger Edelkirsche sind auf www.edelkirsche.at zu finden.

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