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Edle Tropfen aus Süditalien: Eine Bereicherung für jede Weinkarte

Italienische Spitzenweine Süditalien Gastronomie: Die Regionen Kampanien, Kalabrien, Apulien, Basilikata und Sizilien stellten ihre Wein-Raritäten auf der Borsa Vini Italiani interessiertem Fachpublikum in der italienischen Botschaft vor.
Die Regionen Kampanien, Kalabrien, Apulien, Basilikata und Sizilien stellten ihre Wein-Raritäten auf der Borsa Vini Italiani interessiertem Fachpublikum in der italienischen Botschaft vor. (Fotos: JR PhotoGraphy )

27 Winzer aus Süditalien wurden von Dr. Antonio Ventresca, dem Direktor der ICE (Italienische Agentur für Außenhandel) in die italienische Botschaft nach Wien eingeladen, um im Rahmen der Borsa Vini Italiani 2018 ihre köstlichen Raritäten zu präsentieren (GASTRO Portal berichtete). Die Regionen Kampanien, Kalabrien, Apulien, Basilikata und Sizilien stellten ihre ausgezeichneten DOCG-, DOC- und IGT-Weine einem interessierten Fachpublikum vor, das die edlen Tropfen auch verkosten konnte.

Kampanien, wo schon seit der Römerzeit der Weinbau kultiviert wird, bringt mit seiner vorwiegend hügeligen Landschaft und seinem milden Klima edle Wein-Spezialitäten hervor. Die Weißweine, beispielsweise reinsortig aus Falanghina ausgebaut oder verschnitten mit Biancolella und Greco, schmecken fruchtig-frisch und passen perfekt zu Pasta, Fisch und Meeresfrüchten. Bei den ebenso fruchtigen Rotweinen der Küstenlagen rangiert der edle Piedirosso, reinsortig oder mit Aglianico verschnitten, in der absoluten Top-Liga. Die Rotweinsorte Taurasi sowie die Weißweinsorten Fiano d’Avellino und Greco di Tufo zählen weiters zu den bekanntesten Erzeugnissen der Region.

In Kalabrien ist der Gaglioppo beheimatet: Diese sehr alte Rotweinsorte ist säure- und tanninreich und wird, gemeinsam mit zwei weiteren Rebsorten verschnitten, Cirò genannt. Der Gaglioppo ist universal einsetzbar und passt perfekt zu Gerichten der italienischen Küche.

Apulien, der Stiefelabsatz, wartet mit spannenden Weinen auf, die überaus tanninreich und sehr hitzeresistent sind. Der große Vorteil: Sie verlieren ihre Säure durch die starke Sonnenbestrahlung nicht. Dazu zählen beispielsweise die Rotweinsorten Negroamaro, Primitivo und Uva di Troia. Die Weine werden vornehmlich von Familienbetrieben hergestellt, die noch nach alten Traditionen erzeugen.

Sizilien bringt erstklassige weiße autochthone Rebsorten hervor, zu denen der Marsala, ebenso wie der Alcamo, der Etna und der Grillo gehören. Die Rotweinsorte Nero d’Avola ist die am meisten exportierte. Sie ist sehr hitzebeständig und kann sich den verschiedensten Bodentypen anpassen. Bislang hierzulande noch eher unbekannt ist der Frappato, der an Relevanz zunimmt. Angenehm frisch präsentieren sich die Sorten Ansonica und Cataratto.

Die Basilikata ist die kleinste der fünf Regionen, aber auch sie hat in Sachen Wein einiges zu bieten: Die Rebsorte Aglianico präsentiert sich als tiefdunkler Wein mit intensivem Bukett und kräftigem Geschmack, reichlich Tannin und elegantem Körper. Zudem reift an den Hängen des Monte Vulture der kräftige intensive Aglianico del Vulture, einer der interessantesten Rotweine Italiens.

Die Produktion der fünf vorgestellten Regionen Kampanien, Kalabrien, Apulien, Basilikata und Sizilien repräsentiert rund 35 Prozent der gesamten italienischen Weinherstellung. Knapp 80 Millionen Liter Wein importierte Österreich im Jahr 2016, davon entfielen fast 50 Millionen Liter auf Erzeugnisse aus Italien. Somit steht fest: Die edlen Tropfen aus unserem südlichen Nachbarland sind definitiv eine großartige Bereicherung auf jeder Weinkarte.

Weitere Informationen: www.icewien.at

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