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Gartentourismus in Niederösterreich: Startbereit für die neue Saison

Gartentourismus NÖ Saisonstart Auftakt Gartenmanie der Habsburger
Hans Hornyik (l., Kulturstadtrat Baden), LH-Stellvertreter Wolfgang Sobotka, Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav und Christoph Madl (GF NÖ-Werbung) präsentierten den Ausstellungsschwerpunkt im Rahmen des „Gartensommers Niederösterreich“

Mitten in der Skisaison rüstet sich Niederösterreich bereits für die größte gartentouristische Initiative des Landes: Der „Gartensommer Niederösterreich“ präsentiert sich in seiner sechsten Saison so frisch und facettenreich wie noch nie. Immerhin hat die Gartenkultur in Niederösterreich eine lange Tradition und reicht bis in die Römerzeit zurück.

Neben den rund 60 Gärten und den beliebten Veranstaltungen wie den Gartensommer-Vollmondnächten und „Living Plants“-Performances sorgt der neue Ausstellungsschwerpunkt „Die Gartenmanie der Habsburger“ ab 23. April im Kaiserhaus Baden für einen imperialen Auftakt.

„Der Gartentourismus ist in unserer Tourismusstrategie und den Kompetenzfeldern Natur, Kultur und Kulinarik fest verankert. Er ist ein Garant für eine sanfte und nachhaltige Tourismusentwicklung, die uns im Hinblick auf eine langfristige regionale Wertschöpfung besonders am Herzen liegt. ‚Die Gartenmanie der Habsburger‘ ist eine moderne Inszenierung, die das kaiserliche Thema für Jede und Jeden ansprechend aufbereitet. Mein persönlicher Ausflugs-Tipp in diesem Jahr“, bekräftigt Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Kaiserliche Gartenkultur auf Themenwegen und als Ohrenschmaus

„Die Gartenmanie der Habsburger“ im Kaiserhaus Baden stellt von 23. April bis 1. November die kaiserliche Gartenkultur – ausgehend vom 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts – in den Mittelpunkt. Die Habsburger hatten eine große Vorliebe für Gärten und einen besonderen Eifer beim „Garteln“. Allen voran der so genannte „Blumenkaiser“ Franz II. (I.), der nicht nur viele Gärten sein Eigen nannte, sondern auch über einen „grünen Daumen“ verfügte.

Die Ausstellung widmet sich den Gärten der Weilburg als „private Garteninsel“ von Erzherzog Carl und den zahlreichen – teils kaum bekannten – kaiserlichen Privatgärten und Parks in ganz Niederösterreich. Sie eröffnen damit einen neuen Blickwinkel und rücken die gärtnernden Persönlichkeiten in den Fokus.

Darüber hinaus laden ein Themenweg im Kurpark Baden, Garten- und Stadtführungen, ein Konzertreigen im Garten, Genuss im Grünen, Mondscheinpicknicks oder die Badener Rosentage dazu ein, in Kaisers Zeiten einzutauchen.

Gästeumfrage bestätigt hohe Attraktivität von Parks und Gärten

Hans Hornyik, Kulturstadtrat der Stadt Baden, ergänzt: „Der Kurpark wird diesen Sommer zum Gartentheater und gewährt interessante Einblicke in die Hobbys der kaiserlichen Familie. Vom botanisch interessierten Gartenbau-Kaiser Franz I. bis zum Tennis spielenden Thronfolger Franz Ferdinand gibt es Vieles zu erleben. Außerdem laden neu angelegte Habsburg-Spazierwege zum Erforschen der Kurstadt ein.“

KR Kurt Staska, Bürgermeister der Stadt Baden: „In der umfassenden Markenumfrage wurde von den internationalen Gästen die Attraktivität unserer Parks und Gartenlandschaften außergewöhnlich hoch bewertet. Dies zeigt erneut die große Bedeutung der Gärten zum besonderen Lebensgefühl der Stadt Baden als größte Tourismusstadt Niederösterreichs.“

Weitere Informationen zum Programm der Ausstellung „Die Gartenmanie der Habsburger“ unter: www.gartensommer.info

 

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