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„The Food and Beer Geeks“: Kulinarische Entdeckungsreisen auf YouTube

Food and Travel Serie auf YouTube Mexiko Reise
Die „The Food and Beer Geeks“ zeigt Impressionen der Forschungsreise von Brian Patton und seinem Chefkoch Peter Zinter (Bild) durch Kalifornien und Mexiko, auf der sie Inspirationen für ihr Pop-Up „Slow Tacos“ sammelten.

Hinter der kreativen Bezeichnung „The Culinary Love Band“ verstecken sich nicht etwa Senkrechtstarter aus der heimischen Musikbranche, sondern eine Truppe erfinderischer Gastronomie-Profis, die die erste Food and Travel YouTube-Serie aus Österreich kreiiert haben.

„Band“-Gründer Brian Patton gehört das erste und derzeit einzige Irish Pub mit einer Haube weltweit („Charlie P’s Dining Room“) in der Wiener Währinger Straße. Bekannt wurde er auch durch seine jährlich wechselnden Pop-Up-Lokale am Donaukanal. Das „Big Smoke“ wurde letztes Jahr vom Leaders Club Germany für den internationalen Preis für Innovative Gastronomie 2014 nominiert.

Innovative Gastronomiekonzepte entdecken und erforschen

Schon letztes Jahr fand Patton mit seinem Kurzfilm „Big Smoke in Texas“, der ebenfalls auf YouTube läuft, einen für die Wiener Gastronomie innovativen Weg, diesen zu verbreiten. Das nächste Projekt wurde die erste Food & Travel YouTube-Serie aus Österreich, genannt „The Food and Beer Geeks“.

Diese Dokumentarserie der anderen Art zeigt die Forschungsreise von Brian und seinem Chefkoch Peter Zinter durch Kalifornien und Mexiko, auf der sie unter anderem Inspirationen für das diesjährige Pop-Up „Slow Tacos“ sammelten. Sie trafen Pioniere der Gastronomieszene und erforschten innovative Food and Drink-Konzepte.

Auf ihrem Weg besuchten sie beispielsweise Mark Carpenter, Braumeister und Erfinder des ersten IPA Biers in den USA, in der Anchor Brewing Comapny in San Francisco, ebenso wie Barbara van Melle von Slow Food Österreich. „Wir lieben innovative Konzepte und sind seit Jahren dran solche zu entdecken und uns davon inspirieren zu lassen“, so Brian Patton.

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Das „Slow Tacos“ am Wiener Donaukanal (Franz-Josefs-Kai 3) wartet mit feinen Slow Food-Gerichten auf. Zur Verwendung kommen hauptsächlich regionale Produkte.

Slow Food im „Slow Tacos“: Der Name ist Programm im diesjährigen Projekt von Brian Patton und Peter Zinter. Der Begriff Slow Food ist zwar nicht neu, hat aber erst in den letzten Jahren hierzulande viel Aufmerksamkeit gewonnen.

Ausgangspunkt für das Slow Food Idee ist bewusstes Essen. Slow Food engagiert sich für eine nachhaltige, multifunktionale Landwirtschaft und Fischerei, artgerechte Tierhaltung, den Schutz der biologischen Vielfalt, eine regionale Geschmacksvielfalt, die Pflege und Weiterentwicklung des traditionellen Lebensmittelhandwerks sowie einer Gastronomie, die auf ihren lokalen Ressourcen aufbaut.

Diese Philosophie betreibt das „Slow Tacos“ am Wiener Donaukanal. Für die Zubereitung werden hauptsächlich regionale Produkte verwendet, teilweise sogar aus dem eigenen Garten. Die Konzepte sind nicht immer ein sofortiger Erfolg. „Man muss ein Konzept wie ein Baby behandeln und es kontinuierlich beobachten. Der Donaukanal ist eine aufregende Location, die viele Möglichkeiten bietet, mit den Kunden zu interagieren“, erklärt Brian Patton.

Spannende Geschichten mit österreichisch-britischem Humor

Feedback von Kunden ist essenziell für Patton, und auf diese Art werden die Gäste auch Teil des Konzepts. So mussten Patton und Zinter schnell feststellen müssen, dass die Kunden zwar durchaus Interesse am neuen Lokal „Slow Tacos“ haben, aber das Preis-Leistungsverhältnis als zu hoch empfunden wird.

Brian Patton hat darauf mit einer öffentlichen Nachricht auf Facebook reagiert, die großen Anklang fand: „…So we realised, while staying true to who we are, we had to work harder to try to deliver you value…“. Und so gibt es bei „Slow Tacos“ nun vier statt drei Tacos, zum selben Preis.

Patton mischt seit Jahren die kulinarische Szene in Wien mit seinem Pioniergeist auf. Nun soll die YouTube-Serie für die internationale Verbreitung seiner Erfahrungen und Konzepte sorgen. Die Filme zeigen ausdrucksstarke Bilder und erzählen spannende Geschichten mit einer feinen Portion an österreichisch-irischem Humor. Und hier geht’s zur ersten Folge der Serie:

Weitere Information zum spannenden Projekt gibt es auf dem TCLB-Blog, auf Facebook und Instagram.

 

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