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Haubis: Getreidevielfalt sorgt für nahrhafte Abwechslung

Einkorn Dinkel Urroggen Brot aus Urgetreide - Der Anbau traditioneller und wiederentdeckter Getreidesorten hilft mit, ein Kulturgut zu erhalten zu bewahren.
Der Anbau traditioneller und wiederentdeckter Getreidesorten hilft mit, ein Kulturgut zu erhalten zu bewahren.

Haubis hat für Gastronomen ganz spezielle Schmankerl im Angebot – Gebäck aus einer Vielfalt von unterschiedlichsten Getreidesorten!

Wer herzhafte Brote mit Charakter backen will, braucht Rohstoffe mit charakteristischen Eigenschaften. Während Weizenmehl heutzutage eine Art Universalmehl darstellt, kommen immer mehr Genießer auf den Geschmack von Roggen und Dinkel, Einkorn oder Waldstaudenroggen.

Traditionelle und wiederentdeckte Getreidesorten erweitern nicht nur die geschmackliche Palette und damit die Möglichkeiten der hauseigenen Produktentwicklung bei Haubis. Ihr Anbau und Einsatz hilft auch mit, ein Kulturgut zu erhalten und für kommende Generationen zu bewahren. Ganz abgesehen davon, dass jeder Kauf eines Produkts aus heimischem Getreide die österreichischen Bauern unterstützt: Die meisten Getreidelieferanten sind langjährige – wenn nicht jahrzehntelange – Partner von Haubis.

Einkorn, Dinkel, Urroggen: Feine Aromen mit vielen Mineralstoffen

Brotkultur in ihrer ganzen Vielfalt pflegt Haubis seit über 100 Jahren in Petzenkirchen.
Brotkultur in ihrer ganzen Vielfalt pflegt Haubis seit über 100 Jahren in Petzenkirchen.

„Die so genannten Urgetreide blicken tatsächlich auf eine sehr lange Geschichte zurück“, weiß Haubis-Ernährungsexpertin Nadine Schönbichler. So wurde Einkorn vor rund 10.000 Jahren erstmals in Syrien kultiviert. „Einkorn gilt als Frühform des heutigen Weizens, weist aber im Gegensatz zu ihm einen höheren Carotinoidgehalt auf, der Einkornbrot leicht gelb färbt und ihm zusätzlich antioxidative Eigenschaften verleiht“, so die Expertin weiter. Zudem punktet das heute selten gewordene Einkorn durch seinen Gehalt an Mineralstoffen – Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen – und sein nussiges Aroma.

Dinkel entstand im sechsten Jahrtausend vor Christus im Bereich des Kaspischen Meers. Später gewann er durch die Gesundheitslehren der Hildegard von Bingen (1098 bis 1179) an Bedeutung. Der ebenfalls nussig schmeckende Dinkel ist Spitzenreiter unter den Getreidesorten hinsichtlich seines Eiweißgehaltes und hält große Mengen an Zink, Magnesium und Eisen parat.

Waldstaudenroggen zählt so wie Einkorn und Dinkel zum Urgetreide. Mancherorts wird er auch Urroggen genannt, da die Ursprünge nicht eindeutig geklärt sind. Der fein-aromatische Waldstaudenroggen weist im Vergleich zu den anderen Getreidesorten, wie beispielsweise Weizen und Dinkel, etwas mehr Ballaststoffe auf und bietet ebenfalls viel Kalium, Magnesium, Eisen und Zink.

Achtung: Für Brot- und Gebäckliebhaber mit diagnostizierter Zöliakie sind Roggen, Waldstaudenroggen, Dinkel und Einkorn jedoch keine Alternativen, da sie – wie auch Weizen – das Klebereiweiß Gluten enthalten.

Und das sind die besonderen Brot- und Gebäcksempfehlungen von Haubis:

  • Haubis Bio Roggenbrot im Wandl 700g
  • Haubis Bio Roggenbrot natursauer 700g
  • Haubis Bio Dinkelvollkornbrot 600g
  • Haubis Bio Dinkelbrot fein 650g
  • Haubis Bio Einkornbrot 600g
  • Haubis Bio Steireisches Fladenbrot 1200g
  • Haubis Roggenweckerl
  • Haubis Dinkelweckerl
  • Haubis Vollkorn-Roggen-Dinkellaibchen

Haubis ist ein Traditionsunternehmen mit Sitz in Petzenkirchen (Bezirk Melk) und pflegt die Brotkultur in ihrer ganzen Vielfalt seit über 100 Jahren. Handarbeit hat bei den Bäckerinnen und Bäckern großen Stellenwert: Mit ehrlichen Zutaten und aufrichtigem Engagement sorgt Haubis für höchste Genussmomente bei den Gästen in der Hotellerie und Gastronomie.

Weitere Informationen: www.haubis.com

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